Alterität und Anerkennung
- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Zeitgenössische Diskurse des Politischen, Band 2
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
Angesichts einer zunehmend als prekär erfahrenen sozialen Integration in den heutigen westlichen Gesellschaften wendet sich die aktuelle Ethik und Sozialphilosophie dem Konzept der Anerkennung zu. Anerkennungsprozesse werden dabei in der Regel so konzipiert, dass Person A bestimmte Eigenschaften oder Fähigkeiten von Person B vor dem Hintergrund allgemein verbindlicher Normen und Werte anerkennt. Doch indem ich eine bestimmte Gruppe von Menschen über das Attributieren von Eigenschaften anerkenne, spreche ich anderen, denen diese Eigenschaften fehlen, ihre Anerkennungswürdigkeit ab. Derart identitätslogisch verkürzt läuft Anerkennung Gefahr, genau jene Exklusionen fortzuschreiben, die sie zu überwinden beansprucht. Erst ein Anerkennen des Anderen in seiner Andersheit könnte diesen exkludierenden Konsequenzen entgehen.
Vor diesem Hintergrund untersuchen die Beiträge Asymmetrien, politische Implikationen und Risiken von Anerkennungsbeziehungen. Sie orientieren sich dabei ebenso an der praktischen Philosophie G.W.F. Hegels wie an differenztheoretischen (J. Derrida, E. Levinas, J. Butler, J. Rancière) und phänomenologischen Ansätzen (P. Ricoeur, B. Waldenfels).
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2011
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6277-7
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3241-6
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Zeitgenössische Diskurse des Politischen
- Band
- 2
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 197
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 10Autor:innen: | |
- Alterität und Anerkennung. Einleitende Bemerkungen Kein Zugriff Seiten 11 - 34Autor:innen:
- Anerkennbarkeit. Butler, Levinas, Rancière Kein Zugriff Seiten 35 - 54Autor:innen:
- Das ›Unvernehmen‹ als Figur der Anerkennung? Kein Zugriff Seiten 55 - 62Autor:innen:
- Gabe, Verkennung und provisorische Strategien Kein Zugriff Seiten 63 - 76Autor:innen:
- Die Unmöglichkeit der Gabe anerkennen. Anerkennung und Zeitlichkeit bei Henaff, Ricœur und Derrida Kein Zugriff Seiten 77 - 92Autor:innen:
- Anerkennung, Wechselseitigkeit und Asymmetrie Kein Zugriff Seiten 93 - 112Autor:innen:
- Die Sprache des Gewissens. Über Alterität und Anerkennung in Hegels Phänomenologie des Geistes Kein Zugriff Seiten 113 - 130Autor:innen:
- Angst vor Anerkennung. Überlegungen zur Anerkennungsproblematik nach Hegel Kein Zugriff Seiten 131 - 144Autor:innen:
- Der Kampf um Anerkennung und der absolute Herr Kein Zugriff Seiten 145 - 160Autor:innen:
- Kampf oder Anerkennung? Einige kritische Überlegungen zu Honneths Lektüre der Hegelschen Rechtsphilosophie Kein Zugriff Seiten 161 - 178Autor:innen:
- Die Sprache der Anerkennung. Hegel über Verkennung und Verdinglichung Kein Zugriff Seiten 179 - 194Autor:innen:
- Autoren Kein Zugriff Seiten 195 - 197





