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Selbstbetroffenheit von Sozialarbeiterinnen im Kontext der Beratung in Frauenhäusern
- Autor:innen:
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Wie wirkt sich die eigene biografische (Gewalt-)Erfahrung von Sozialarbeiterinnen auf ihre professionelle Haltung und Beratungsarbeit in Frauenhäusern aus? Auf Grundlage dieser Frage werden die Ressourcen und Risiken von Selbstbetroffenheit in Bezug auf die professionelle Beratungshaltung und die Beratungsbeziehung herausgearbeitet. Darüber hinaus werden Rahmenbedingungen bestimmt, wie Selbstbetroffenheit nicht als Hindernis, sondern als Ressource verstanden werden und in die professionelle Beratungsarbeit einfließen kann. Die Autorin untersucht den Zusammenhang von Biografie und Professionalisierung in der Sozialen Arbeit und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierungsdebatte.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-68900-438-5
- ISBN-Online
- 978-3-68900-439-2
- Verlag
- Tectum, Baden-Baden
- Reihe
- Young Academics: KHSB-Schriften zur gesellschaftlichen Teilhabe
- Band
- 3
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 124
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Geleitwort der Herausgeber:innen
- Vorwort
- Danksagung
- 1 EinleitungSeiten 1 - 6 Download Kapitel (PDF)
- 2.1 Biografie, biografische Erfahrungen, biografisches Wissen
- 2.2 Professionalität und professionelles Handeln
- 2.3 Biografische Erfahrungen und professionelles Handeln
- 2.4 Forschungsstand zu Biografie und Profession
- 3.1 Häusliche Gewalt: Definition, Ausmaß und Folgen
- 3.2.1 Historische Entwicklung von Frauenhäusern
- 3.2.2 Nutzerinnen
- 3.2.3.1 Rahmenbedingungen für die Beratung
- 3.2.3.2 Anforderungen an die Beraterinnen
- 3.3 Überleitung zur Forschungsfrage
- 4.1 Qualitativer Forschungszugang
- 4.2 Das problemzentrierte Interview als Erhebungsmethode
- 4.3 Besonderheiten der Forschung zu Gewalterfahrungen
- 4.4 Zugang zum Feld und Durchführung der Interviews
- 4.5 Die qualitative Inhaltsanalyse als Auswertungsmethode
- 5.1.1 IP1
- 5.1.2 IP2
- 5.1.3 IP3
- 5.1.4 IP4
- 5.2.1 Über die Verknüpfung der eigenen Betroffenheit und der Tätigkeit im Frauenhaus
- 5.2.2 Die eigene Betroffenheit als Merkmal des professionellen Selbstverständnisses
- 5.2.3.1 Gegenüber Klientinnen
- 5.2.3.2 Gegenüber Kolleginnen und anderen Professionellen
- 5.2.4 Selbstbetroffenheit und biografisches Erfahrungswissen
- 5.2.5 Empathievermögen aufgrund eigener Betroffenheit
- 5.2.6 Sensibilität gegenüber inhärenten Strukturen eines Beratungssettings
- 5.2.7 Vulnerabilität aufgrund von eigener Betroffenheit
- 5.2.8 Übergreifende Zusammenfassung der Ergebnisse
- 6.1 Forschung zu Selbstbetroffenheit im KontextSoziale Arbeit
- 6.2 Ableitungen für die Praxis
- 7 Fazit und AusblickSeiten 107 - 110 Download Kapitel (PDF)
- LiteraturverzeichnisSeiten 111 - 124 Download Kapitel (PDF)




