Stadt – Mord – Ordnung
Urbane Topographien des Verbrechens in der Kriminalliteratur aus Ost- und Mitteleuropa- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Lettre
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Auch für den Krimi gilt: Der Westen Europas kennt den Osten selten gut – dennoch ist er von ihm fasziniert. Neben westlichen Krimis werden immer mehr Geschichten aus dem Osten gelesen, die ›dort‹ oder ›hier‹ geschrieben werden. Breslau, Budapest, Kiew, Moskau, Prag, Triest und Zagreb werden zu Krimi-Schauplätzen. Für jede dieser Städte wird eine spezifische Topographie des Verbrechens produziert, die zwischen historischer, mythischer und touristischer Darstellung schwankt.Die Beiträge in diesem Band untersuchen, wie sich Krimiautoren – kritisch oder klischeehaft – mit den Ordnungskomplexen Gewalt, Gerechtigkeit und Moral auseinandersetzen. Diese Themen sind einerseits genretypisch, weisen aber andererseits in Ost- und Mitteleuropa eine wendebedingte Brisanz auf.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-8376-1918-8
- ISBN-Online
- 978-3-8394-1918-2
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Lettre
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 312
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 7 - 8 Matteo Colombi
- Der ost- und ostmitteleuropäische Krimi zwischen Gattung und Region Kein Zugriff Seiten 11 - 28 Matteo Colombi
- Der Großstadtkrimi und die Diagnose der Modernität Kein Zugriff Seiten 29 - 54 Bart Keunen
- Die Spieler in den ruhigen Zagreber Straßen Kein Zugriff Seiten 57 - 78 Alida Bremer
- Gib jedem seinen eigenen Mörder: der glokale Triester Krimi Kein Zugriff Seiten 79 - 122 Matteo Colombi
- Wie verhext - Kiew als russische Stadt Kein Zugriff Seiten 123 - 150 Frau Anna Olshevska
- Tod in Moskau oder Das Paradies der armen Frauen Kein Zugriff Seiten 151 - 172 Doris Boden
- Die Kriminalromane von Marek Krajewski Kein Zugriff Seiten 175 - 192 Małgorzata Smorag-Goldberg
- Retrokryminał - Breslau als Erinnerungsort in den Kriminalromanen von Marek Krajewski Kein Zugriff Seiten 193 - 218 Dirk Kretzschmar
- Krimi als Zeitmaschine Kein Zugriff Seiten 219 - 230 Wolfgang Brylla
- Dienstreisen. Budapest in den Kriminalromanen von Sjöwall/ Wahlöö und Viktor Iro Kein Zugriff Seiten 233 - 240 Dirk Hohnsträter
- Die Grube als Topos des Sozialismus oder Archäologie der Gegenwart Kein Zugriff Seiten 241 - 258 Marina Dmitrieva
- Krimi, Raumerfahrung und Tourismus Kein Zugriff Seiten 261 - 286 Nora Schmidt
- Jáchym Topols "Výlet k nádražní hale" oder "The Difficult Art of Murder" Kein Zugriff Seiten 287 - 302 Darina Poláková
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 303 - 307 Matteo Colombi
- Kein Zugriff Seiten 308 - 312 Matteo Colombi





