Christologie auf dem Prüfstand
Jesus der Jude – Christus der Erlöser- Autor:innen:
- |
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Auch nach Jahrzehnten der Annäherung zwischen Judentum und Christentum bleiben zentrale Fragen offen. Warum haben Juden seit der Aufklärung immer wieder die Frage gestellt: Wer war Jesus der Jude? Welche Bedeutung hat das Leben und Sterben Jesu für Juden und Christen? Wie kann eine Christologie aussehen, die ohne Demütigung des Judentums auskommt? Das Buch ringt um eine christliche Theologie im Angesicht des Judeseins Jesu. Es liefert neue Ansätze und Impulse für ein Überdenken der Lehre vom Menschen und dessen Erlösungsbedürftigkeit. Die Autoren erheben nicht den Anspruch, in den Problembeschreibungen und Denkanregungen erschöpfend zu sein, regen aber dazu an, die Ergebnisse des christlich-jüdischen Gesprächs über die exegetischen Disziplinen hinaus in systematischer Theologie und Dogmatik wirksam werden zu lassen. Das Gespräch zwischen Juden und Christen muss lebendig sein, die bisher erreichten Annäherungen dürfen nicht leichtfertig verspielt werden. Um eine Freiheit gewährende gesellschaftliche Moderne muss immer wieder neu gerungen werden. Die Hoffnung besteht darin, dass aus dem jüdisch-christlichen Gespräch ein religiös begründeter Widerstand gegen den Antisemitismus erwächst. Dieses Buch stellt die Würde der Freiheit ins Zentrum theologischer Reflexion. Denn die Freiheit des menschlichen Willens entspricht dem, was der Wille Gottes genannt wird. Umso wichtiger war die Abfassung dieses Buches, nachdem im Sommer 2018 der ehemalige Papst Benedikt XVI. einen Text unter dem Titel "Gnade und Berufung ohne Reue – Anmerkungen zum Traktat 'De Judaeis'" publiziert hatte, der eine erhebliche Unruhe im jüdisch-christlichen Dialog ausgelöst hatte.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2019
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-451-38090-7
- ISBN-Online
- 978-3-451-83090-7
- Verlag
- Herder, Freiburg
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 145
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff
- Autor:innen:
- Die jüdische Heimholung Jesu als Phänomen der Emanzipation Kein Zugriff
- Suche nach Gleichheit und Akzeptanz Kein Zugriff
- Der Mythos vom christlich-jüdischen Abendland Kein Zugriff
- Der Jude Jesus im Widerstreit Kein Zugriff
- Der Jude Jesus und die Frage der Christologie Kein Zugriff
- Jesus in der Wirkungsgeschichte Kein Zugriff
- Gemeinsamer Weg und bleibende Unterschiede Kein Zugriff
- Die Anthropologie und ihre Auswirkung auf die Christologie Kein Zugriff
- Aktuelle Aufgaben und Herausforderungen Kein Zugriff
- Autor:innen:
- Geschichte als Wirkungsgeschichte erinnern Kein Zugriff
- Geschichte und moralisch-ethische Selbstaufklärung Kein Zugriff
- Notwendigkeit der Arbeit am kulturellen Gedächtnis Kein Zugriff
- Theologie und denkerischer Freimut Kein Zugriff
- Auschwitz und der theologische Antijudaismus Kein Zugriff
- Christliche Sündenlehre und Substitution Israels Kein Zugriff
- Aufbrechender Antijudaismus in der alten Kirche Kein Zugriff
- Problemanzeigen Kein Zugriff
- Vom Judesein Jesu und dessen Provokation für die christliche Theologie Kein Zugriff
- Satisfaktionslehre und Antijudaismus – und die vergessene menschliche Freiheit Kein Zugriff
- Vergessener ethischer Monotheismus Kein Zugriff
- Glaubensgeschichte als Reflexionsgeschichte – und Ethik Kein Zugriff
- In der Falle von Neuplatonismus und Augustinus: Joseph Ratzinger Kein Zugriff
- Notwendiges Bekenntnis Israels zu Christus? Nein! Kein Zugriff
- Inkarnationsglaube als nachösterliche Interpretation Kein Zugriff
- Bleibende Differenz – und Theodizee im Angesicht des Judentums Kein Zugriff
- Bleibende Differenz – und Theodizee im Angesicht des Judentums Kein Zugriff
- Kritik der Sühnetheologie – christologisch Kein Zugriff
- Epilog Kein Zugriff
- Nachtrag Kein Zugriff Seiten 139 - 140
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 141 - 144




