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Antigones poetisches Universum

Autor:innen:
Reihe:
Klostermann Essay, Band 14
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Wahrscheinlich hat kein zweiter klassischer Text so sehr zu Interpretationen, kritischen Fragen und kreativen Arbeiten inspiriert wie Sophokles’ Antigone. Warum verfolgt uns die Figur Antigone bis in die Gegenwart? Was macht ihre Widersprüchlichkeit, ihren Eigensinn, ihr gewaltsames Begehren so aktuell? Warum will Antigone keine Rache wie Elektra? Weshalb würde sie eher Mann und Kinder unbestattet lassen als den Bruder? Antigones Begehren ist ein unmögliches in dem Sinn, dass es das Unmögliche will. Der Beginn ihres Sterbens löst eine nicht zu bewältigende Spannung aus. Ihr Tod ist kein erzwungener Selbstmord. Er fordert heraus, weil er anzeigt, was im Staat falsch läuft. Warum ist der Konflikt unlösbar? Von diesen Fragen ausgehend, wendet die Autorin sich anderen Figuren und Personen zu, die Antigones Begehren in etwas verwandeln, das in dem Prozess eines unendlichen Lernens besteht; in seiner Differenz zu sich selbst. Antigones poetisches Universum ist der Versuch, einer Sprache eine Stimme zu verleihen, die nicht zuerst von sich selbst, sondern von ihrem Mitsein aus denkt.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-465-04752-0
ISBN-Online
978-3-465-14752-7
Verlag
Klostermann, Frankfurt am Main
Reihe
Klostermann Essay
Band
14
Sprache
Deutsch
Seiten
139
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 4
  2. Essay Beginn Kein Zugriff Seiten 5 - 6
  3. 0 Antigone Kein Zugriff Seiten 7 - 20
  4. 1 Elektra Kein Zugriff Seiten 21 - 30
  5. 2 Emily Bronte Kein Zugriff Seiten 31 - 44
  6. 3 Virginia Woolf Kein Zugriff Seiten 45 - 56
  7. 4 Friederik Mayröcker und Marguerite Duras Kein Zugriff Seiten 57 - 66
  8. 5 Djuna Barnes Kein Zugriff Seiten 67 - 78
  9. 6 Weibliches Denken Kein Zugriff Seiten 79 - 86
  10. 7 Sylvia Plath Kein Zugriff Seiten 87 - 92
  11. 8 Penthesilea Kein Zugriff Seiten 93 - 98
  12. 9 Tempest Kein Zugriff Seiten 99 - 118
  13. Essay Schluss Kein Zugriff Seiten 119 - 126
  14. Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 127 - 138

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