
Willy Brandt
Sozialist, Kanzler, Patriot- Autor:innen:
- Verlag:
- 16.02.2023
Zusammenfassung
"Frei und links" – Willy Brandt war der Kanzler des "anderen" Deutschland. Nach seinen Bestsellern über Richard von Weizsäcker und Helmut Schmidt legt der langjährige ZEIT-Journalist Gunter Hofmann nun ein einfühlsames Portrait des Mannes vor, der die konservative Adenauer-Republik durchlüftete und mit den Ostverträgen und seinem Kniefall in Warschau Weltgeschichte schrieb. In seiner Biographie zeigt Hofmann uns den «ganzen» Brandt, jenen außergewöhnlichen Menschen, dessen Politik nur zu verstehen ist, wenn man auch sein Leben kennt. Ebenso kenntnisreich wie nuanciert geht Gunter Hofmann den Stationen im Leben von Willy Brandt nach, schildert den Weg des jungen Sozialisten aus schwierigen Verhältnissen in Exil und Widerstand, die allmähliche Entwicklung seiner politischen Überzeugungen und die Stationen seiner Karriere vom Regierenden Bürgermeister bis zum Bundeskanzler. Auch die Weggefährten wie Julius Leber, Helmut Schmidt, Herbert Wehner, Egon Bahr oder Günter Grass kommen ins Bild. Vor allem aber macht Hofmann auf eine geradezu intime Weise deutlich, wie sehr Brandt unsere Vorstellung von der Nation geprägt hat, in der wir leben möchten.
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Bibliographische Angaben
- Erscheinungsjahr
- 2023
- Erscheinungsdatum
- 16.02.2023
- ISBN-Print
- 978-3-406-79875-7
- ISBN-Online
- 978-3-406-79877-1
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 517
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 11 - 18
- I. «Unbehaust» Kein Zugriff Seiten 19 - 28
- II. «Wo sind die Mühsam-Alleen, die Heinrich-Mann-Plätze?» — Julius Leber und Adam von Trott Kein Zugriff Seiten 29 - 54
- III. «Links und frei». Radikal und auf der richtigen Seite Kein Zugriff Seiten 55 - 88
- IV. «Unsägliche Schande legte sich über den deutschen Namen. Ich ahnte, dass uns diese Schande lange nicht verlassen würde». Ex patria Kein Zugriff Seiten 89 - 114
- V. «Verbrecher und andere Deutsche». Wieder ein Anfang Kein Zugriff Seiten 115 - 138
- VI. «Mein Weg nach Berlin». Ein «Norweger» wird repatriiert Kein Zugriff Seiten 139 - 188
- VII. «Und was issen Fortschritt? Bisschen schneller sein als die Schnecke». Zum Beispiel Günter Grass Kein Zugriff Seiten 189 - 224
- VIII. «Wandel durch Annäherung» Kein Zugriff Seiten 225 - 290
- IX. Der andere «andere Deutsche»: Herbert Wehner Kein Zugriff Seiten 291 - 348
- X. Der «Vaterlandsverräter» als Patriot Kein Zugriff Seiten 349 - 384
- XI. «Die Generation, auf die wir gewartet haben» 1968 Kein Zugriff Seiten 385 - 420
- XII. «Lebensläufe lassen sich nicht auf Flaschen ziehen». Frei und links Kein Zugriff Seiten 421 - 428
- XIII. Flaschenpost: Ostpolitik Kein Zugriff Seiten 429 - 456
- XIV. Der ewige Dissident Kein Zugriff Seiten 457 - 482
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 483 - 506
- Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 507 - 508
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 509 - 517




