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Monographie Kein Zugriff

Die Demonstration kein Opfer zu sein

Biographische Fallstudien zu Gewalt und Männlichkeitskonflikten
Autor:innen:
Verlag:
 02.12.2008

Zusammenfassung

Zwischen Männlichkeit und Gewalt wird sowohl in den kollektiven Deutungsmustern junger Männer als auch in vielen wissenschaftlichen Ansätzen der Jugendgewalt- und Männlichkeitsforschung ein direkter Zusammenhang vorausgesetzt.

In der vorliegenden Studie werden kollektive Deutungsmuster von Gewalt in Beziehung gesetzt zu der subjektiven Bedeutung von Gewalt im Kontext biographischer Konflikterfahrungen. Unterliegt Gewalt einem biographischen Eigensinn? Dieser Frage wird anhand fünf biographischer Fallinterpretationen auf Basis qualitativer Längsschnittinterviews mit inhaftierten jungen Männern nachgegegangen.

Das Verhältnis von Gewalt und Geschlecht wird aus einer soziologischen und sozialpsychologischen Perspektive untersucht. Dabei rücken die Opfer-Täter-Ambivalenzen von Gewalthandeln in den Blick. Es zeigt sich eine enge Verbindung zwischen der Bedeutung von Gewalt und den biographischen Konflikterfahrungen junger Männer: Gewalt steht in enger Beziehung zu ihren Autonomiekonflikten und ein komplexes und vielschichtiges Verhältnis zwischen Autonomie, Geschlecht und Gewalt wird sichtbar.


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Bibliographische Angaben

Erscheinungsjahr
2008
Erscheinungsdatum
02.12.2008
ISBN-Print
978-3-8329-4056-0
ISBN-Online
978-3-8452-1251-7
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Interdisziplinäre Beiträge zur Kriminologischen Forschung
Band
35
Sprache
Deutsch
Seiten
203
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
  2. Danksagung Kein Zugriff Seiten 7 - 8
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 17
    1. Sykes Landkartenmodell der society of captives – ein einseitiges Modell von Struktur und Handeln Kein Zugriff Seiten 18 - 25
    2. Bourdieus Konzept des sozialen Raums und des Habitus – ein vermitteltes Modell von Struktur und Handeln Kein Zugriff Seiten 25 - 32
    3. Strukturübungen und Hegemoniekämpfe? – der Zusammenhang von Männlichkeit und Gewalt Kein Zugriff Seiten 32 - 40
    4. Oben, unten oder in der Mitte? Positionszuweisungen und Selbstpositionierungen in der Gefangenenhierarchie – der Vorgriff auf das empirische Material Kein Zugriff Seiten 40 - 46
    5. Subjekt, Geschlecht, Biographie – ein konflikthaftes Modell von Struktur und Handeln Kein Zugriff Seiten 46 - 50
    1. Die Datenerhebung Kein Zugriff Seiten 51 - 54
      1. Kollektive Deutungsmuster von Gewalt im Gefängnis und subjektive Strategien im Umgang mit Gewalt – Grounded Theory vs. objektive Hermeneutik Kein Zugriff Seiten 54 - 61
      2. Der biographische Eigensinn von Gewalt – Hermeneutische Zugänge vs. Grounded Theory Kein Zugriff Seiten 61 - 70
    1. Siggi Tengel: „Sagt mir keen Inneres mehr ‚Hier hör off das reicht’“ – Gewalt als Ausdruck von Kontrollverlust im Kontext biographischer Trennungserfahrungen Kein Zugriff Seiten 71 - 93
    2. Ingo Jakob: „und da habe ich ihn habe ich eben zugeschlagen“ – Gewalt als Modus der Beziehungsaufnahme im Kontext biographischer Anerkennungskonflikte Kein Zugriff Seiten 93 - 112
    3. Manfred Neumann: „Hab ich immer „Nein“ jesagt“ – Gewalt als Überforderung im Kontext biographischer Autonomiekonflikte Kein Zugriff Seiten 112 - 127
    4. Jürgen Kemper: „dass die Gefangenen hier das alles sag ich mal sehr gut unter Kontrolle haben“ – der rationale Blick auf Gewalt im Kontext biographischer Ohnmachtserfahrungen Kein Zugriff Seiten 127 - 162
    5. Donald Engel: „Jeder kennt dich du wirst angehimmelt bald wie so'n Gott“ – Gewalt als Mittel der Anerkennung im Kontext biographischer Zugehörigkeitskonflikte Kein Zugriff Seiten 162 - 188
  4. Schlussbemerkung Kein Zugriff Seiten 189 - 194
  5. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 195 - 203

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