Nichts kommt zu kurz: Die NK bündelt alle Disziplinen der Kriminalwissenschaften auf höchstem Niveau – sie ist das Forum für Kriminalwissenschaften, Recht und Praxis. Die Zeitschrift will neue Impulse setzen, Forum sein für eine interdisziplinäre Diskussion, die unter Einbeziehung ausländischer Erfahrungen über den eigenen Tellerrand hinausschaut und dabei Ziele verfolgt wie: Rationaler Umgang mit Kriminalität, Grundrechtsverteidigung, Abbau staatlicher Sozialkontrolle und Vorrang sozialer Konfliktlösungen.Eine eigenwillige Fachzeitschrift in der inhaltlichen und optischen Methode der Themenaufbereitung: analytisch und praxisorientiert, kritisch und aktuell, kompetent und kontrovers, informativ und engagiert. Die Zeitschrift „Neue Kriminalpolitik“ wendet sich an Kriminologen, Soziologen, Juristen, Pädagogen, forensische Psychiater und Psychologen in Praxis, Politik, Wissenschaft und Ausbildung.Homepage: www.nk.nomos.de
Spätestens seit David Garlands Werk „The Culture of Control“ ist die akademische Auseinandersetzung über die gegenwärtigen Transformationen und Kontinuitäten kriminalpolitischer Überzeugungen und Strategien ein Dauerbrenner der...
Die Aufarbeitung des „Ermittlungskomplexes Siemens“ hat in Deutschland nicht nur eine unerwartete Compliance-Welle ausgelöst, sondern hat auch dazu geführt, dass zwischenzeitlich unternehmensinterne Untersuchungen in annähernd allen...
Die Übergriffe in der Nacht zu Neujahr in Köln, Hamburg und anderswo haben die Flüchtlingsdebatte in eine andere Richtung gelenkt. Diffuse Befürchtungen über die Fremdheit (Islam) und Gefährlichkeit der Flüchtlinge (stranger danger) haben...
Ausgehend von US-amerikanischen Beobachtungen zu „Crimmigration“-Tendenzen wurde in den letzten Jahren auch in Europa über eine zunehmende politische und rechtliche Verschränkung der Themen Migration, Integration, Sicherheit und Kriminalität...
Nach 23 Hauptverhandlungstagen ab dem 14.03.2014 und bis zum 24.10.2014 wurde der zur Tatzeit - am 18.09.2013 - 18 Jahre und 2 Wochen alte nicht vorbestrafte Gymnasiast, der sich seit dem 20.09.2013 durchgängig im U-Haftvollzug befunden hatte und...
Es gibt zahlreiche Faktoren, die ein hohes Erklärungspotenzial gegenüber Jugendgewalt haben. Dazu gehören soziodemographische Faktoren wie Geschlecht, Schulform, sozioökonomische Faktoren wie Arbeitslosigkeit oder elterlicher Berufsstatus,...
In der aktuellen kriminologischen Forschung ist eine differenzierte Analyse über das tatsächliche Aufkommen und die Bedeutung des Freispruchs in Strafverfahren nicht vorhanden. Das Forschungsprojekt, dessen (vorläufige) Ergebnisse nachfolgend...
Wimmer Gesetzliche Privilegierung von internal investigations durch externe Kanzleien? – Anmerkung zu LG Mannheim vom 3.7.2012 – 24 Qs 1/12 / 24 Qs 2/12 und zu v. Saucken, WiJ 2013, 30 ff., in: WiJ 2/2013 Google Scholar öffnen doi.org/10.5771/0934-9200-2016-4-356
Graebsch (2011a) Abgeschoben in die Duldung – Ausweisung aus dem Recht? Die zusätzlichen Folgen eines Straftatverdachts für Nicht-EU-BürgerInnen, in: Pilgram u.a. (Hrsg.), Einheitliches Recht für die Vielfalt der Kulturen?, 315 – 330 Google Scholar öffnen doi.org/10.5771/0934-9200-2016-4-378
Hörich/Bergmann Strafrecht als migrationspolitisches Steuerungsinstrument: zur Reform des Ausweisungsrechts nach Köln, in: VerfBlog 2016, abrufbar unter http://verfassungsblog.de/strafrecht-als-migrationspolitisches-steuerungsinstrument-zur-reform-des-ausweisungsrechts-nach-koeln/ (28.9.2016) Google Scholar öffnen doi.org/10.5771/0934-9200-2016-4-378
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Scherzberg (2016) Vom (unmöglichen) Zustand der Strafverteidigung, Eröffnungsvortrag zum 40. Strafverteidigertag, abgerufen am 21.3.2016 vonhttp://www.strafverteidigervereinigungen.org/ Strafverteidigertage/Material%20Strafverteidigertage/Eroeffnungsvortrag40StVT.pdf Google Scholar öffnen doi.org/10.5771/0934-9200-2016-4-426