
Renate Riemeck
Historikerin, Pädagogin, Pazifistin (1920-2003)- Autor:innen:
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Annäherungen an eine umstrittene Galionsfigur der Friedensbewegung in der noch jungen Bundesrepublik. Die Autorin, Historikerin und Pädagogin Renate Riemeck (1920-2003) war auch eine der Galionsfiguren der Friedensbewegung der 1950er Jahre. Als jüngste Professorin in der deutschen Nachkriegszeit war sie auf dem Weg zu einer akademischen Karriere. 1960 wurde sie wegen angeblicher Ostkontakte aus ihrem NRW-Lehrstuhl gedrängt, was zu deutschlandweiten Protesten und vor dem Kultusministerium in Düsseldorf zum ersten Sit-in in der jungen Bundesrepublik führte: Hunderte von Studierenden forderten die Rehabilitierung ihrer Professorin. Riemeck war früh zur Pflegemutter von Ulrike Meinhof geworden und wurde in Zeiten des RAF-Terrors zu deren Konfliktpartnerin. Nach dem Mauerbau in Berlin 1961 zog sie sich aus dem politischen Alltag zurück. In den 1980er Jahren wandte sie sich erneut der Pädagogik und der Lehrerbildung zu. Recherchen in zahlreichen Archiven sowie Dokumente aus dem 2018 entdeckten Nachlass ermöglichen erstmals eine differenzierte Annäherung an diese vom zwanzigsten Jahrhundert geprägte Biografie.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5452-4
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8524-5
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 408
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Kapitel 1: Schmerzliche Abschiede. Kindheit in Schlesien und Pommern (1920 – 1939) Kein Zugriff Seiten 7 - 46
- Kapitel 2: Jena – eine neue Heimat. In Meilenstiefeln zur Doktorwürde (1940 – 1945) Kein Zugriff Seiten 47 - 84
- Kapitel 3: Auf der Durchreise in die Freiheit. Die ersten Publikationen (1945 – 1946) Kein Zugriff Seiten 85 - 106
- Kapitel 4: Klug, flink, praktisch. Als Dozentin von Hochschule zu Hochschule (1946 – 1955) Kein Zugriff Seiten 107 - 158
- Kapitel 5: Aufs Abstellgleis geschoben. Streit um die Meinungsfreiheit in der Bundesrepublik (1955 – 1960) Kein Zugriff Seiten 159 - 226
- Kapitel 6: »Ich bin kein Politiker«. Parteiarbeit und Rückkehr an den Schreibtisch (1960 – 1969) Kein Zugriff Seiten 227 - 288
- Kapitel 7: Abkehr und Schweigen. Sublimierung der Wirklichkeit (1968 – 1976) Kein Zugriff Seiten 289 - 330
- Kapitel 8: Meisterleistung in Marburg. Vorlesungen über die Klassiker der Pädagogik (1977 – 1988) Kein Zugriff Seiten 331 - 366
- Kapitel 9: Rückblicke und Abschiede. Einsame Wege ins Schweigen (1989 – 2003) Kein Zugriff Seiten 367 - 394
- Nachwort Kein Zugriff Seiten 395 - 396
- Dank Kein Zugriff Seiten 397 - 398
- Literatur Kein Zugriff Seiten 399 - 407
- Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 408 - 408



