Laboratorium Vielseitigkeit. Zur Literatur der Weimarer Republik
Festschrift für Helga Karrenbrock zum 60. Geburtstag- Herausgeber:innen:
- |
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Das Wort vom „Laboratorium Vielseitigkeit“, das Walter Benjamin 1930 auf Brecht gemünzt hat, läßt sich auf die Literatur der Weimarer Republik insgesamt beziehen. Um sie geht es in dieser Festschrift für Helga Karrenbrock: um die produktive, überaus experimentierfreudige, innovative, oft auch provisorische Vielseitigkeit dieses Laboratoriums der kulturellen, ästhetischen, literarischen Experimente. Dazu gehört auch die Kinder- und Jugendliteratur, der in diesem Blick auf die Literatur der Weimarer Republik in neun Kapiteln ein größerer Raum als gewohnt zugemessen wird – als literarisches Subsystem mit eigenen Traditionen, aber auch als integraler Bestandteil der Literatur überhaupt. Das gilt für die Avantgarde, die Gender-Diskussion, für die Darstellung von Juden und ‚Zigeunern‘ oder für das Kapitel „Anarchie und Rebellion“, für die „Liebeslehren“ wie für das Kapitel über „Literatur und Erinnerung“ – also für jenes „Laboratorium Vielseitigkeit“, das die Zeit der Weimarer Republik bis heute so faszinierend macht.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-89528-546-2
- ISBN-Online
- 978-3-8498-1416-8
- Verlag
- Aisthesis, Bielefeld
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 535
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 11 - 18
- Blindfelder des Textarchivs Kein Zugriff Seiten 19 - 30 Helmut Lethen
- Ein Reklametest? Kein Zugriff Seiten 31 - 52 Andreas Hansen
- Liedopfer Kein Zugriff Seiten 53 - 66 Peter Ludewig
- „… wir müssen mit und durch Deutschland in unserer Kunst weiterkommen.“ Kein Zugriff Seiten 67 - 88 Hubert van den Berg
- Der Kinderbuch-Architekt El Lissitzky Kein Zugriff Seiten 89 - 112 Inge Münz-Koenen
- Kritik und Korrespondenz Kein Zugriff Seiten 113 - 126 Christian Schulte
- Die literarische Ästhetik Ernst Tollers Kein Zugriff Seiten 127 - 144 Volker Ladenthin
- „Ich gebe vor, ich selbst zu sein.“ Kein Zugriff Seiten 145 - 154 Eleonore Büning
- Deutschsprachige jüdische Kinder- und Jugendliteratur der Weimarer Republik Kein Zugriff Seiten 155 - 170 Annegret Völpel
- ‚Zigeuner‘ in der Kinder- und Jugendliteratur der Weimarer Republik am Beispiel von Jo Mihalys »Michael Arpad und sein Kind. Ein Kinderschicksal auf der Landstraße« (1930) Kein Zugriff Seiten 171 - 190 Petra Josting
- „… die entwertete Menschensprache wieder verbindlich zu machen“ Kein Zugriff Seiten 191 - 208 Stephan Lindemann
- Von Teufelskerlen und Katherlieschens Schwestern Kein Zugriff Seiten 209 - 226 Sigrid Thielking
- In Venedig und anderswo Kein Zugriff Seiten 227 - 252 Walter Fähnders
- ‚Johannes im Glück‘ Kein Zugriff Seiten 253 - 266 Bettina Oeste
- Mediensatire wider die Entpolitisierung der Zeitung Kein Zugriff Seiten 267 - 286 Dieter Wrobel
- „Ich pflege Wollust, scham- und gramvolle Wollust.“ Kein Zugriff Seiten 287 - 294 Werner Jung
- Liebeslehren der Kälte Kein Zugriff Seiten 295 - 310 Elke Reinhardt-Becker
- „… von reizenden Mädchenhänden regiert.“ Kein Zugriff Seiten 311 - 326 Birte Tost
- Emphase, Kinderei und Raffinesse in Mühsams Gedichten Kein Zugriff Seiten 327 - 350 Gerhard Bauer
- Georg K. Glasers »Schluckebier« Kein Zugriff Seiten 351 - 366 Michael Rohrwasser
- Von trojanischen Helden und ciceroianischen Reden Kein Zugriff Seiten 367 - 380 Ricarda Dreier
- „Mich deucht, es ist eine unglückliche Physiognomie.“ Kein Zugriff Seiten 381 - 392 Clemens Kammler
- Erich und die Übersetzer Kein Zugriff Seiten 393 - 412 Emer O’Sullivan
- Lächerlichmachen Kein Zugriff Seiten 413 - 432 Rüdiger Steinlein
- Esterhazys Ahnen Kein Zugriff Seiten 433 - 446 Gina Weinkauff, Bernd Dolle-Weinkauff
- Unerfüllte Wünsche? Kein Zugriff Seiten 447 - 468 Gudrun Stenzel
- Wiederbegegnung oder die Farbe der Erinnerung Kein Zugriff Seiten 469 - 482 Elke Liebs
- Ernst Erich Noth als Film-Revival Kein Zugriff Seiten 483 - 500 Jürgen C. Thöming
- Postdramatisches oder romaneskes Theater? Kein Zugriff Seiten 501 - 512 Wolfgang Asholt
- Die Kameradin Kein Zugriff Seiten 513 - 526 Sieglinde, Fritz Mierau
- Die Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 527 - 535





