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Monographie Kein Zugriff

Exzessive Subjektivität

Eine Theorie tathafter Neubegründung des Ethischen nach Kant, Hegel und Lacan
Autor:innen:
Verlag:
 2016

Zusammenfassung

Wie lassen sich ethisch motivierte Taten denken, die sich auf keine gegebenen sittlichen Vorstellungen und keine Legalität stützen können? Das heißt: Taten, welche - umgekehrt - die gegebenen normativen Ordnungen radikal in Frage stellen, dennoch aber nicht einfach als eigennützige Verletzung oder willkürliche Übertretung der herrschenden Normativität zu qualifizieren sind. Die in dem vorliegenden Buch präsentierte Theorie »exzessiver Subjektivität« zielt auf genau solche historisch so seltenen wie fundamentalen (nämlich gründenden) ethischen Ereignisse. Die Rede von »exzessiver Subjektivität« wird dabei als ein Strukturmoment verstanden, aber nicht in der Verwirklichung dessen, was Ethik als philosophische Disziplin erklärbarer und rechtfertigbarer Handlungen vorzuschreiben versucht, sondern als Verwirklichung »des Ethischen«, das sich im Sinne eines Kontextbruches mit der Sittlichkeit als Ineinssetzung von Partikulärem und Allgemeinem erst nachträglich (be-)gründet. Die Studie untersucht und analysiert diesen riskanten und dennoch unumgänglichen Moment einer »tathaften Neubegrün-

dung« als zentrales Strukturmoment des Ethischen in den Werken von Kant, Hegel und Lacan.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2016
ISBN-Print
978-3-495-48770-9
ISBN-Online
978-3-495-80790-3
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
408
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
  2. I. Einleitung: Von der Notwendigkeit der Handlungstat Kein Zugriff Seiten 11 - 32
  3. II. Exzessive Subjektivität: Zum Paradox der Autonomie als ihre Bedingung Kein Zugriff Seiten 33 - 47
    1. Kant und der Kantianismus Kein Zugriff
    2. Von Gesinnung und Revolution Kein Zugriff
    3. Gesinnung als »subjektiver Grund« für einen »Hang zum Bösen« Kein Zugriff
    4. Gesinnung und ihre Spontaneität Kein Zugriff
    5. Gesinnungsrevolution in ethischer Grenzsituation Kein Zugriff
    6. Die »Außer-Form« des kategorischen Imperativs Kein Zugriff
    7. Talent als »Exzess« der Urteilskraft Kein Zugriff
    8. Kant und der »inferentielle« Kantianismus: McDowell und Brandom Kein Zugriff
    9. Die erzwungene Wahl moralischer Verpflichtung Kein Zugriff
    10. Kants Kritik am Inferentialismus Kein Zugriff
    11. Kants Typus praktischer Urteilskraft und exzessive Subjektivität Kein Zugriff
    12. Die praktische Urteilskraft Kein Zugriff
    13. Die legal-ethische Interpretation des »Typus« Kein Zugriff
    14. Zu verantwortende unverantwortbare Unmündigkeit Kein Zugriff
    15. Habitus libertatis: Gesinnungsänderung und Gestik Kein Zugriff
    16. Kants Tugendlehre Kein Zugriff
    17. Zum Abschluss: Das gespaltene Subjekt moralischer Handlungstat und der Fall Rosa Parks 1955 Kein Zugriff
    1. Hegel gegen Kant? Kein Zugriff
    2. Die Tat als Ausbruch aus unbestimmter Innerlichkeit Kein Zugriff
    3. Gesinnungsrevolution und sozialer Raum Kein Zugriff
    4. Hegels Antigone: Tragik und Tragödie Kein Zugriff
    5. Die Tragödie der Antigone: Antigones Akt Kein Zugriff
    6. Tragik und Tragödie im Kontext von Wissen und Wahrheit Kein Zugriff
    7. Das Rationale, das sich verwirklicht haben wird Kein Zugriff
    8. Hegels Sokrates-Interpretation Kein Zugriff
    9. Hegel und das Gewissen Kein Zugriff
    10. Sokrates’ Gewissen Kein Zugriff
    11. Allgemeines und Besonderes Kein Zugriff
    12. In Abgrenzung zur schönen Seele Kein Zugriff
    13. Verrücktheit und Dissoziabilität der menschlichen Seele Kein Zugriff
    1. Metapsychologie und ihre politische Dimension Kein Zugriff
    2. Lacans Rechtstheorie in Bezug zu Kant und Hegel Kein Zugriff
    3. Ursprünge: Freuds Lustkoordinaten der Anrufung Kein Zugriff
    4. Das Subjekt, seine Subjektivierung und der erhabene Signifikant Kein Zugriff
    5. Zeichen und »Gesetzeskraft« Kein Zugriff
    6. Antigone, Rosa Parks und der »Diskurs des Hysterischen« Kein Zugriff
    7. Die Selbstbenennung des Subjekts aus (s)einer Leerstelle (Lacan über Russell und Frege) Kein Zugriff
    8. Es gibt keine Metasprache. Kein Zugriff
    9. Sprache als Ereignis des Unbewussten Kein Zugriff
    10. Imperative Kein Zugriff
    11. Phantasmatische Abwehr der Anrufungen Kein Zugriff
    12. »La traversée du fantasme« Kein Zugriff
    13. Nicht repräsentierte Signifikanten Kein Zugriff
    14. »Das Losbrechen der Signifikanten« Kein Zugriff
    15. Bedeutung ohne Geltung Kein Zugriff
    16. Zum Paradox exzessiver Autorität Kein Zugriff
    17. »Je dis toujours la vérité!« Kein Zugriff
      1. Kant: Kein Zugriff
      2. Hegel: Kein Zugriff
  4. VII. Personenregister Kein Zugriff Seiten 407 - 408

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