Sterben und Tod
Kernthemen Sozialer Arbeit- Autor:innen:
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Der Tod ist das einzig gesicherte Faktum menschlichen Lebens. Wissenschaftliche Überlegungen zu Sterben und Tod werden sowohl durch die Geistes- als auch durch die Naturwissenschaften angestellt. In jüngerer Zeit werden Sterben und Tod zum zentralen Gegenstand vielfältiger – wissenschaftlicher und nicht-wissenschaftlicher – Publikationen.
Obwohl die Theorien wie auch die Praxis Ansatzpunkte und Notwendigkeiten zur grundlegenden Integration dieser Themen bieten, sind Sterben und Tod keine Kernthemen der Sozialen Arbeit. Bereits jetzt werden Professionelle der Sozialen Arbeit in Hospizen und auf Palliativstationen eingesetzt, ihre fachliche Rückbindung ist allerdings häufig ungeklärt, bzw. verkürzt auf Handlungskonzepte wie das Case Management, die sich in den Pflegeansatz der Palliative Care integrieren sollen.
Die Hospizbewegung insbesondere in moderner Lesart als Kritik an der Vereinsamung älterer und sterbender Menschen und die wissenschaftliche, transdisziplinäre „Death Education“ stellen wichtige Zugänge zum Verständnis der gegenwärtigen Bedingungen des Sterbens dar. Sterben und Tod werden nicht als singuläre, in bestimmten Institutionen zu bearbeitende „Probleme“ betrachtet, sondern als grundlegende Anforderungen an die Menschen in Aufwachsen und Alltagsgestaltung. Grundlegende Fragestellungen, die auch die Soziale Arbeit betreffen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-95650-243-9
- ISBN-Online
- 978-3-95650-322-1
- Verlag
- Ergon, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 216
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 16
- Einleitende Bemerkungen Kein Zugriff Seiten 17 - 22
- Vanitasmotive und Totentänze Kein Zugriff
- Frühe Formen von Hospizen Kein Zugriff
- Ars moriendi – die Kunst des Sterbens Kein Zugriff
- Das Verhältnis von Natur und Kultur – Einleitende Anmerkungen zu einer spannungsreichen Beziehung Kein Zugriff
- „Ach Gott! Die Kunst ist lang, und kurz ist unser Leben“: Der Wunsch nach Unsterblichkeit Kein Zugriff
- Risiko Kein Zugriff
- Enttraditionalisierung Kein Zugriff
- Globalisierung und Verflüssigung gesellschaftlicher Verhältnisse Kein Zugriff
- Totale Institutionen Kein Zugriff
- Der Wandel vom „Mitten im Leben …“ zum „wilden“ Tod Kein Zugriff
- Verdrängung und Tabuisierung des Todes in der Gegenwart? – Sterbekliniken und „breaking news of death“ Kein Zugriff
- „He not busy being born is busy dying“ oder: Jeder ist seines eigenen Todes Schmied Kein Zugriff
- Institutionen für die Sterbenden, Institutionen für die Lebenden? Kein Zugriff
- Sterben lernen? Kein Zugriff
- Entstehung der Death Education Kein Zugriff
- Verortung der Death Education im Bildungssystem Kein Zugriff
- Grundüberlegungen der Death Education Kein Zugriff
- „Individual Culture“ und Spiritualität Kein Zugriff
- Trauer Kein Zugriff
- Suizid Kein Zugriff
- Zugänge zum Lehren auf Sterben und Tod bezogener Inhalte in Seminarkontexten Kein Zugriff
- Nach Auschwitz Kein Zugriff
- Prävention des sozialen Todes Kein Zugriff
- Kritik an der einseitigen Betrachtung des Sterbeprozesses Kein Zugriff
- Gegenwärtiger Stand der Hospizbewegung – Eine schwierige Balance Kein Zugriff
- Das sozialpädagogische Problem Kein Zugriff
- Die situative Basis und die Modi der Identität und Differenz – Hinführungen zur Bestimmung von Sterben und Tod als Querschnittsthemen der Sozialen Arbeit Kein Zugriff
- „Man kann mit einer Wohnung einen Menschen genauso töten, wie mit einer Axt“ – Anmerkungen zum „Ortshandeln“ Kein Zugriff
- Lebensweltorientierung Kein Zugriff
- Lebensbewältigung Kein Zugriff
- Die Dramatiken des Lebens zulassen – Thiersch und Böhnisch im Dialog Kein Zugriff
- Personale Dimension und pädagogischer Bezug Kein Zugriff
- Haltung zur Strukturierung der Offenheit – Haltung als Ziel sozialpädagogischer (Aus-)Bildung Kein Zugriff
- Klinische Sozialarbeit und die Betreuung Sterbender und ihrer Angehöriger Kein Zugriff
- Suizid als eigenständiges Thema sozialpädagogisch interpretierter Sozialer Arbeit Kein Zugriff
- „Death Prevention“ und „Palliative Social Work“ – Aspekte der Integration von Sterben und Tod in der US-amerikanischen Sozialen Arbeit Kein Zugriff
- Ergebnisse der Adressatinnen- und Adressatenforschung Kein Zugriff
- Das Subjekt und der Andere – Anmerkungen zur Ethik Emmanuel Lévinas’ Kein Zugriff
- Ethik der Sozialen Arbeit zur professionellen Entscheidungsfindung Kein Zugriff
- Gegenwärtige Überlegungen zur Lebenskunst in der Sozialen Arbeit Kein Zugriff
- Der Drang, alles zu beherrschen Kein Zugriff
- Bioethische Reflexionen des Verhältnisses von Natur und Kultur Kein Zugriff
- Der abermalige Blick über den Tellerrand – Bioethische Entscheidungsfindung in der „Palliative Social Work“ Kein Zugriff
- Schlussbemerkungen: Von der Bahre bis zur Wiege Kein Zugriff Seiten 187 - 190
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 191 - 216





