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Monographie Kein Zugriff

Bildung und Negativität

Annäherungen an die Philosophie Christoph Menkes
Autor:innen:
Verlag:
 2020

Zusammenfassung

Die Überschreitungsmöglichkeiten symbolischer und sozialer Ordnungen durch ästhetische Erfahrungen und Praktiken, das Spannungsverhältnis von Subjektivität und Individualität, eine genealogische Betrachtung von Prozessen der sozialen Integration und eine Dialektik der Befreiung – solche Untersuchungsperspektiven rücken die Philosophie Christoph Menkes in ein Verhältnis zu ›klassischen‹ bildungstheoretischen Reflexionen. Auch der Bildungstheorie ging es seit ihrer Herausbildung im 18. Jahrhundert nicht zuletzt um eine doppelte Problemstellung. Auf der einen Seite wurden die Bezugspunkte dessen, was man sich als eine adäquate Integration in eine soziale Welt vorstellen konnte, in ihrer Selbstverständlichkeit in Frage gestellt. Die Art und Weise der sozialen Integration wurde zum Problem einer Begründung, für die letztlich gültige Kriterien fehlten. Damit eröffneten sich zwar Freiheits- und Autonomiespielräume der ›Subjektivierung‹.

Allerdings stellte sich auch die Frage, ob eine so sozial geforderte Subjektivität nicht selbst als ein Vorgang der Anpassung zu verstehen ist, in dem die Individualität nicht mehr zu ihrem Recht kommt. Die ›klassische‹ Bildungstheorie entwarf in ihrer Bearbeitung dieser doppelten Problemstellung Möglichkeitsräume, in denen das Verhältnis einer ›offenen‹ Sozialität und einer individuellen Bildung zumindest denkbar erscheinen sollte.

Die vorliegende Untersuchung zeigt, dass sich Aspekte der Philosophie Menkes in dem traditionellen Problemrahmen der bildungstheoretischen Reflexion verorten lassen. Dabei ist es sein negativ-dialektischer Zugang, der es ihm erlaubt, eine spezifische Akzentsetzung vorzunehmen. In ihr wird das Versprechen der Bildung zurückgebunden an die Voraussetzung einer in sich widersprüchlichen sozialen Integration.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2020
Copyrightjahr
2020
ISBN-Print
978-3-95832-229-5
ISBN-Online
978-3-7489-1183-8
Verlag
Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
Sprache
Deutsch
Seiten
168
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 15
    1. Abgründige Verschiebungen: Vom Ritual zur Bildung Kein Zugriff
    2. Das Kind: Die dramatisierte Bedeutung der Transzendenz für die soziale Wirklichkeit Kein Zugriff
      1. Subjektive Rechte: Die politische Bedeutung des Vorpolitischen Kein Zugriff
      2. Die Idee der Gleichheit und die Aporien ihrer Verwirklichung Kein Zugriff
    1. Ästhetische Erfahrung: Von der Möglichkeit der Überschreitung Kein Zugriff
    2. Zur Kritik der Forderung nach Authentizität Kein Zugriff
      1. Disziplinierende und ästhetisch-existentielle Subjektivierungspraktiken Kein Zugriff
      2. Eine ästhetische Anthropologie Kein Zugriff
    3. Bildung – oder: Die Dialektik der Befreiung Kein Zugriff
  3. Schluss: Unmögliche Ziele versus uneinholbare Voraussetzungen Kein Zugriff Seiten 109 - 116
  4. Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 117 - 124
  5. Kritik: Zur Rhetorik der Aufklärung Kein Zugriff Seiten 125 - 141
  6. Kritik der Sittlichkeit. Anmerkungen zur Hegelrezeption der ›späten kritischen Theorie‹ Kein Zugriff Seiten 142 - 157
  7. Literatur Kein Zugriff Seiten 158 - 168

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