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Herrschaft und Wissen

Herausgeber:innen:
Verlag:
 2022

Zusammenfassung

Die kognitive Dimension politischer Ordnung ist zentral, wie die globale Pandemie abermals verdeutlicht hat. Ohne Wissen ist nicht nur schlecht Regieren, Wissen stellt auch eine Ressource und einen Motor für immer neue Formen des Regierens und des gesellschaftlichen Wandels dar. Dabei auf Herrschaft zu rekurrieren, stellt eine Einladung dar, sich hinsichtlich dessen von einem weiterhin unbequemen und strittigen Begriff anregen und produktiv irritieren zu lassen, der anders als die in den letzten Dekaden dominanten Governance- und Policy-Ansätze funktioniert. Die Beiträge unternehmen dies aus unterschiedlichen Perspektiven von Recht, Geschichte, Medientheorie, politischer Theorie und Philosophie sowie empirischer Sozialforschung. Mit Beiträgen vonProf. Dr. Alfons Bora; Prof. Dr. Marian Döhler; Prof. Dr. Franziska Dübgen; Prof. Dr. Christian Geulen; Prof. em. Dr. Otfried Jarren; Prof. Dr. Martin Kintzinger; Dr. Eva Krick; Dr. Martin Kühnel; Prof. Dr. Anne Kwaschik; PD Dr. Lars Leeten; Dr. Nina Reiners; Prof. Dr. Jörn Reinhardt; Roland A. Römhild; Prof. Dr. Jörg Rüpke; Dr. Dana Schmalz, LL.M.; Prof. Dr. Fabian Schuppert; Prof. em. Dr. Gunnar Folke Schuppert; Dr. Astrid Séville; Dr. Laura Stielike und Peter Weingart.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2022
ISBN-Print
978-3-8487-6943-8
ISBN-Online
978-3-7489-1060-2
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Interdisziplinäre Studien zur Wissensgesellschaft
Band
2
Sprache
Deutsch
Seiten
515
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
    1. Autor:innen:
      1. Einleitung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 1) Wissen ist Macht? Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. 2) Die Expansion der Wissenschaft Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. 3) Die Expansion der Staatsfunktionen und die Abhängigkeit von systematischem Wissen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. 4) Intensivierung der Bürgerbeteiligung und Veränderung der Legitimationsbedingungen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      6. 5) Das Verhältnis von Herrschaft und Wissen in der Krise Kein Zugriff
        Autor:innen:
    1. Das unentdeckte Land. Über die ‚Zukunft‘ der Gegenwart Kein Zugriff
      Autor:innen:
    1. Autor:innen:
      1. Einleitung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 1. Technokratie und Populismus: Zwei reduktionistische Verständnisse des Verhältnisses von Demokratie und Wissen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. 2. Demokratie als Institutionalisierung von Unsicherheit: Kontingenz, Komplexität und Reversibilität Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. 3. Über Wissen Bescheid wissen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. 4. Skepsis – eine paradoxe Voraussetzung in der demokratischen Gesellschaft? Kein Zugriff
        Autor:innen:
      6. 5. Fazit: Die Anfechtung fehlbarer Entscheidungen Kein Zugriff
        Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. 1. Das rationalisierte Parlament Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 2. Die Rolle der „Demagogen“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. 1. Kognitive Überhöhung und enttäuschte Erwartungen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 2. Herausforderungen der Expertokratie Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. 1. Parlamentarische Kontrolle Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 2. Der Aufbau institutionellen Wissens Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. 3. Grenzen der Rationalisierung Kein Zugriff
          Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. 1. Wissen und Kolonialismus Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 2. Wissenschaftlicher Kolonialismus Ende des 19. Jahrhunderts Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. 3. Wissenschaftskritik der 1970er Jahre Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. 4. Fazit und Ausblick Kein Zugriff
        Autor:innen:
    1. Autor:innen:
      1. Einleitung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 1. Wissen als Gütesiegel Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. 2. Wissen im politischen Kontext Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. 3.1. Der Siegeszug des Wissens: Epistemisierung, Expertisierung und Evidenzbasierung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 3.2. Der Kampf um Deutungshoheit: Post-Truth, Skeptizismus und moderne Leugnungsbewegungen Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. 4. Schlussfolgerungen Kein Zugriff
        Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. 1. Religion Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 2. Religiöses Wissen und Schriftlichkeit Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. 3. Das Wissen der Götter: Divination Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. 4. Wissen über Rituale Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. 5. Zusammenfassung Kein Zugriff
        Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. I. Zum Wissensbedarf politischer Herrschaft Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. II. Bedarf an Expertenwissen in der Wissensgesellschaft – auf dem Weg zu einer Entpolitisierung der Politik? Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. 1. Krisensituationen als Entscheidungssituationen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 2. Krisen als Wahrnehmungsphänomene Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. 3. Krisenkommunikation und Krisenrhetorik Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. 4. Die Formel von der Alternativlosigkeit als ständige Versuchung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. 5. Experten als Akteure der Krisenkommunikation Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. IV. Der Krisenbegriff als Verlaufsbegriff – zum sich verändernden Verhältnis von Wissenschaft und Politik im Krisenverlauf Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. V. Von epistemischer Normativität zu epistemischer Autorität Kein Zugriff
        Autor:innen:
    1. Autor:innen:
      1. 1. Einleitung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 2. Anwendungsorientierte Migrationsforschung: Wissensproduktion für eine evidenzbasierte Migrationspolitik Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. 3. Kritische Migrationsforschung: Analyse und Kritik der Wissensproduktion durch Staaten und internationale Organisationen und die Produktion von Gegenwissen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. 4. Reflexive Migrationsforschung: Nachdenken über die Annahmen, Bedingungen und Konsequenzen der Wissensproduktion durch Migrationsforschende Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. 5. Fazit Kein Zugriff
        Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. 1. Einleitung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 2. Internationale Organisationen als Wissensakteurinnen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. 3. NGOs und Wissen als Ressource Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. 4. Inter-organisationale Wissensproduktion: Transnational Lawmaking Coalitions Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. 5.1.a. General Comment Nr. 23, CESCR Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 5.1.b. Diskussion Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. 5.2.a. General Comment Nr. 36, Human Rights Committee Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. 5.2.b. Diskussion Kein Zugriff
          Autor:innen:
      6. 6. Epistemischer Einfluss von NGOs Kein Zugriff
        Autor:innen:
      7. 7. Schlussbetrachtung Kein Zugriff
        Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. I. Einleitung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. II. Nachhaltigkeit – eine kurze Begriffsbestimmung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. III. Komplexität als Bezugsproblem Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. IV.1. Semantik des Handlungsimperativs Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. IV.2. Semantik von Balance und Integration Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. IV.3. Semantik geordneter Komplexität Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. V. Nachhaltigkeit als produktives Regierungsschema in der krisenhaften Moderne Kein Zugriff
        Autor:innen:
    1. Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. a) Ideologiekritik Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. b) Soziologische Erkenntnistheorien Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. c) Wissenssoziologie Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. d) Die Wissenssoziologien nach Mannheim Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. a) Niklas Luhmann: Wissenssoziologie gepflegter Semantik Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. b) Operative Schemata – Ein soziologischer Begriff des Wissens Kein Zugriff
            Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. 1. Medium und Form Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 2. Textualität – Lesbarkeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. 1. Regulierung des Wissens – Regulierung durch Wissen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 2. Digitalität und Herrschaft Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. 3. Medien der Herrschaft – Herrschaft der Medien? Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. 4. Modulation – Äquilibration – Lernen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. 5. Schlussbemerkung: Von der Medialität des Wissens zum Medialitätswissen Kein Zugriff
          Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. 1. Problemstellung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 2. Plattformen als neue Institutionen im gesellschaftlichen Vermittlungssystem Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. 3. Die neuen Intermediäre und ihr Einfluss auf die gesellschaftlichen Kommunikationsstrukturen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. 4.1.1. Plattformisierungsprozess Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. 4.1.2. Infrastrukturierungsprozess Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. 4.2. Zur Bedeutung der Plattformen für die Organisation(en) der Gesellschaft (Meso-Ebene) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. 4.3. Zur Bedeutung der Plattformen für die soziale Interaktionen der Gesellschaftsmitglieder (Mikro-Ebene) Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. 5. Bedeutung wie Folgen der neuen Intermediäre für die gesellschaftliche Kommunikations- und Wissensordnung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      6. 6. Kommunikations- und Wissensmacht der Plattformen als regulatorische Herausforderung Kein Zugriff
        Autor:innen:
    1. Autor:innen:
      1. 1. Methodische Vorüberlegungen: Eine Frage und drei Orientierungen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 2. Diglossie und Dominanz Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. 3. Herrschaftssprache Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. 4. Dominanzsprachen und Herrschaftssprache Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. 5. Schriftsprachlichkeit und Herrschaftssprache Kein Zugriff
        Autor:innen:
      6. 6. Herrschaftssprache und Kirchensprache Kein Zugriff
        Autor:innen:
      7. 7. Herrschaftssprache, Sprachen der Herrschaft und pragmatische Latinität Kein Zugriff
        Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. 1.1. Perspektive und Grundelemente des Naturrechts Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 1.2. Sprache und Adressaten der Naturrechtslehren Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. 1.3. Das Naturrecht als interdisziplinäre wie juristische Sprache Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. 2.1. Die politische Zielstellung ungeteilter Souveränität Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 2.2. Die überkonfessionelle Legitimation des Herrschers gegenüber der Kirche Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. 2.3. Die Unterordnung der Institution Kirche unter den weltlichen Herrscher Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. 2.4. Naturrecht und (absolutistische) Gesetzgebung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. 2.5. Der Anspruch juristischer Eliten auf Machtteilhabe via Naturrecht Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. 3. Naturrecht aus der Untertanenperspektive, oder: Sprache der Rechte? Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. 4. Ein kurzes Fazit: Zurück zur Ausgangsfrage Kein Zugriff
        Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. 1. Einleitung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 2. Völkerrecht in welcher Sprache Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. 3. Vokabular des Völkerrechts Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. 4. Grammatik des Völkerrechts Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. 5. Mitsprache, Opposition und gegenhegemoniale Verlautbarungen im Völkerrecht Kein Zugriff
        Autor:innen:
      6. 6. Ausblick Kein Zugriff
        Autor:innen:
    1. Autor:innen:
      1. I. Epistemische Gerechtigkeit und Wissensverteilung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. II. Das Ideal der sozialen Gleichheit Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. III. Epistemische Ungleichheiten in der Wissensverteilung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. IV. Strukturelle Epistemische Ungleichheiten Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. V. Einwand: Nichts wissen macht auch nichts Kein Zugriff
        Autor:innen:
      6. VI. Fazit Kein Zugriff
        Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. I.1. Kategoriale Bestimmungen: Epistemisches und kognitives Unrecht Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. I.2. Epistemisches Unrecht als Frage der Verteilungsgerechtigkeit vs. der Produktionsbedingungen von Wissen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. I.3. Epistemisches und kognitives Unrecht auf einer transnationalen Ebene Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. I.4. Das spezifische „Übel“ (harm) globaler epistemischer Ungerechtigkeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. II.1. Zum erkenntnistheoretischen Gewinn von sozialer und kognitiver Diversität Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. II.2. Führt epistemische Diversität zu epistemischem Relativismus? Epistemische und normative Grenzen von Wissenspluralismus Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. III. Epistemische Ungerechtigkeit als strukturelle Benachteiligung – demokratietheoretische Implikationen des Begriffs Kein Zugriff
        Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. 1. Einleitung: Das Wissen der Verwaltung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 2. Von der Legitimation durch Verfahren zur sozialen Robustheit Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. 3.1. Ministerialverwaltung auf Bundesebene Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 3.2. Vollzugsverwaltung auf Bundesebene Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. 4. Wissenschaft und Verwaltung in unterschiedlichen Kontexten Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. 5. Fazit Kein Zugriff
        Autor:innen:
  2. Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 511 - 515

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