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Monographie Kein Zugriff
Gott - größer als gedacht
Die Transformation der Vernunft aus der Begegnung mit Gott bei Anselm von Canterbury- Autor:innen:
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Gegenwärtig bleibt die Sehnsucht der Menschen nach Gott meist in skeptischer Distanz zur Vernunft, die in der Theologie wiederum ganz unterschiedlich konzeptioniert wird. In dieser Konstellation greift die Studie auf die Theologie Anselms zurück. Sie zeigt auf, wie sein Denken auf der Spur Gottes von einer Logik klarer begrifflicher Schlüsse zu einem Denken der Freiheit des Menschen durchstößt, in der Vernunft und Mystik aufeinander verweisen.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2016
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-451-32668-4
- ISBN-Online
- 978-3-451-80592-9
- Verlag
- Herder, Freiburg
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 496
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Inhalt Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff
- Geleitwort Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 24
- 1. Die eine Vernunft und die vielen Rationalitäten Kein Zugriff
- 2. Die Bezugspunkte theologischer Rationalität: die Herrlichkeit Gottes und die Sehnsucht des Menschen Kein Zugriff
- 3. Wie von Gott sprechen, wenn nicht schweigen? Logos und Logik der Theologie Kein Zugriff
- 4. Drei Vollzugsformen der Rationalität: eine Arbeitshypothese Kein Zugriff
- 5. Die Rezeption Anselms in den drei Lesarten Kein Zugriff
- 1. An der „Wasserscheide des Mittelalters“ und in der Geburtsstunde wissenschaftlicher Rationalität: zum Kontext Anselms Kein Zugriff
- 2. Zwischen weisheitlicher Rationalität der Patristik und wissenschaftlicher Rationalität der Scholastik: zur geistesgeschichtlichen Stellung Anselms Kein Zugriff
- 3. Die Stringenz eines theologischen Denkwegs: zur systematischen Struktur der Werke Anselms Kein Zugriff
- 4. Gottes Transzendenz, des Menschen Freiheit und ihre Erlösung in Christus: Schwerpunkte und Abfolge der folgenden Anselmlektüren Kein Zugriff
- a) Anselm als „Dialektiker“ Kein Zugriff
- b) Die Methode des „sola ratione“ und die Suche nach „rationes necessariae“ Kein Zugriff
- c) Der Verzicht auf Autoritätsbeweise Kein Zugriff
- a) Prämissen einer Lesart als apriorischer Begriffsdeduktion Kein Zugriff
- b) Die Argumentation in Proslogion 2–4 Kein Zugriff
- c) Diskussion der Argumentationsschritte Kein Zugriff
- d) Die Kritik an der „Onto-Theo-logie“ und das Seinsverständnis des einen Arguments Kein Zugriff
- e) Ertrag und Grenze der begriffslogischen Lesart Kein Zugriff
- a) Wie Sprache funktioniert: begriffliche Vorüberlegungen in De grammatico Kein Zugriff
- b) Die Beziehung, die Erkenntnis konstituiert: göttliches Wort und menschliche „imago“ im Monologion Kein Zugriff
- c) Sinnvolles Sprechen und wahres Sprechen als „rechte Bezeichnung“ (significatio) Kein Zugriff
- d) Die antinomische Struktur des Proslogion und die paradoxale Struktur der Gottesrede Kein Zugriff
- 4. Anselms „Satisfaktionstheorie“: Erlösung als ein juridisch-ökonomisches System äquivalenter Gegenleistung? Kein Zugriff
- a) Anhaltspunkte für eine transzendentallogische Lektüre Anselms Kein Zugriff
- b) Die Argumentationsfigur der reductio ad absurdum als Indiz der antinomischen Struktur der Freiheit Kein Zugriff
- a) Der Rückgang des Denkens auf sich selbst Kein Zugriff
- b) Das eine Argument als negative Denkregel, die einen Abbruch der Vernunftdynamik im Endlichen verbietet Kein Zugriff
- c) „Quo maius …“ als orientierendes Maß des Denkens Kein Zugriff
- a) Die Rückfrage nach der Wahrheit Kein Zugriff
- b) rectitudo: Einheit von Wahrheit und Gerechtigkeit Kein Zugriff
- c) Freiheit – Macht autonomer Vernunft? Kein Zugriff
- d) Transzendentale Reflexion auf die „unmögliche Möglichkeit“ der Sünde und des Bösen Kein Zugriff
- e) Grenzen transzendentalen Freiheitsdenkens Kein Zugriff
- a) Im Ausgang von der Freiheit Gottes und des Menschen: keine Erlösung an der Freiheit vorbei Kein Zugriff
- b) Der Zusammenhang von Sünde – Gerechtigkeit – Ordnung – Ehre Gottes: Gottes Souveränität schließt jeden Selbstwiderspruch Gottes aus Kein Zugriff
- c) Statt Strafe: satisfactio – ihre Notwendigkeit und ihre Unmöglichkeit Kein Zugriff
- d) Keine Glückseligkeit ohne Gerechtigkeit: eine Erlösung sola misericordia widerspricht der Würde der menschlichen Freiheit Kein Zugriff
- e) Die Unmöglichkeit einer Erlösung im Rahmen des Geschuldeten: Aporien einer freiheitstheoretischen Soteriologie Kein Zugriff
- a) Fides quaerens intellectum: Anselms Bestimmung des Verhältnisses von fides und ratio Kein Zugriff
- b) Ratio und Oratio: Die Verschränkung von Denken – Reden – Beten Kein Zugriff
- c) Denken aus der Dynamik des Guten: Gottes Vorrang vor dem Sein Kein Zugriff
- d) Denken aus dem Übermaß des Schönen: Anselms theologische Ästhetik Kein Zugriff
- a) Vergebliche Mühe – geschenkte Einsicht: die Denkerfahrung, die dem Proslogion zugrunde liegt Kein Zugriff
- b) Zum „Ort“ der Gotteserkenntnis im Menschen: die Sehnsucht des Herzens im Exil der Sünde in Proslogion 1 Kein Zugriff
- Zwischenreflexion: Die Situation des Menschen vor Gott Kein Zugriff
- c) Einsicht ohne Erfüllung, Bilanz und Neuansatz: Umkehr des Denkens über begriffliches Denken hinaus ab Proslogion 14 Kein Zugriff
- d) Die „mehr als volle Freude“: eine Verheißung über jedes Maß (Proslogion 24–26) Kein Zugriff
- e) Ertrag des Proslogion und Problemüberhänge Kein Zugriff
- a) Eingesetzte Freiheit unter dem Maß der Rechtheit: rectitudo und debere Kein Zugriff
- b) Die Macht geschaffener Freiheit setzt ihre Empfänglichkeit voraus: servare, perseverantia Kein Zugriff
- c) Die ursprüngliche Ausrichtung des Willens auf das Gute und seine faktische Unterwerfung unter das Nichtige Kein Zugriff
- d) Anthropologischer Ertrag: der Mensch als Wesen der Transzendenz und Liebe (CDH II, 1) Kein Zugriff
- a) Rekapitulation der ersten beiden Interpretationsgänge Kein Zugriff
- b) Der hermeneutische Schlüssel zur Interpretation von CDH II – eine These Kein Zugriff
- c) Das Paradox des Gott-Menschen: die Formel von Chalkedon, neu gelesen Kein Zugriff
- d) Die größere Gabe: Barmherzigkeit in Erfüllung der Gerechtigkeit über das Geschuldete (debitum) hinaus Kein Zugriff
- e) „Logik“ und „Dialogik“ je größerer Liebe Kein Zugriff
- 1. „Quo maius cogitari nequit“: ein konsistenter Gottesbegriff als Aufweis Gottes in sinnvoller Sprache? Kein Zugriff
- 2. „Rectitudo voluntatis propter se servata“: das unbedingte Maß der Freiheit und die Aporien des Bösen Kein Zugriff
- 3. „Maius quam“: Gott – größer als gedacht … Sprechen aus dem Empfangen Gottes und die Dia-Logik der Liebe Kein Zugriff
- A. Quellen Kein Zugriff
- B. Sekundärliteratur Kein Zugriff






