Der Deutschunterricht als Gedächtnisagentur
Didaktische Annäherungen an eine spezifische schulische Erinnerungskultur- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Studien und Dokumente zur Holocaust- und Lagerliteratur, Band 15
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
„Seid nicht gleichgültig“ (Marian Turski) Kaum ein Gegenstand des Deutschunterrichts erzeugt so vielfältige Herausforderungen bei Unterrichtsplanung, Methodik und Alterspassung wie literarische Texte zu Holocaust und Nationalsozialismus. Entsprechende fiktionale und authentische Texte halten reale Schicksale auch im allgemeinen Diskurs lebendig. Unterrichtssituationen werden zum Teil einer Gedächtnisagentur, die im kommunikativen Gedächtnis Erinnerung generiert, zu Erinnerndes wird zukunftsgerichtet an nachkommende Generationen vermittelt. Da es immer weniger Zeitzeug:innen gibt, die von ihren Erfahrungen berichten können, analysieren die 18 Beiträge des Sammelbandes didaktische und praxisorientierte Fragestellungen zum Themenfeld „Erinnerungskultur und Deutschunterricht“ für alle Alters- und Schulformen, auch aus fächerübergreifender Perspektive. Dadurch werden vielfältige Zugänge und Fragestellungen an authentische Zeugnisliteratur und moderne Adaptionen intensiv diskutiert.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2024
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-86331-747-8
- ISBN-Online
- 978-3-7489-4679-3
- Verlag
- Metropol Verlag, Berlin
- Reihe
- Studien und Dokumente zur Holocaust- und Lagerliteratur
- Band
- 15
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 423
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Einführung. Geschichte und Geschichten – Der Deutschunterricht als Gedächtnisagentur Kein Zugriff Seiten 9 - 34Autor:innen: | |
- Deutschlehrkräfte fordern obligatorische Einbindung der Holocaustliteratur in die Curricula Kein Zugriff Seiten 35 - 36
- Deutschunterricht als Gedächtnisagentur. Annotationen zum Lernen über die Shoah Kein Zugriff Seiten 37 - 59Autor:innen:
- Dem Porajmos auf der Spur. Literarische Erinnerungsarbeit im Unterricht am Beispiel von Ludwig Lahers „Herz°eischentartung“ Kein Zugriff Seiten 60 - 78Autor:innen:
- „Er bot den Nazis die Stirn“. Erinnerungsliteratur im Unterricht Deutsch als Fremd- und Zweitsprache Kein Zugriff Seiten 79 - 98Autor:innen:
- Didaktische Potenziale neuerer Texte zu Nationalsozialismus und Holocaust Kein Zugriff Seiten 99 - 113Autor:innen:
- Erinnerungskultur und Widerstand Kein Zugriff Seiten 114 - 128Autor:innen:
- Zwischen Bildungsauftrag, Identifikationsangebot und spannender Unterhaltung. Den Holocaust und den Nationalsozialismus in der Grundschule thematisieren am Beispiel von Maja Lundes Kinderroman „Über d... Kein Zugriff Seiten 129 - 150Autor:innen:
- Das Unbehagen der Vermittler*innen – Was Grundschullehrer*innen über Holocaust-Bilderbücher für den Grundschulunterricht denken. Ergebnisse einer Interviewstudie zur Praxisakzeptanz literarästhetische... Kein Zugriff Seiten 151 - 179Autor:innen: | |
- Zwischen „Damals war es Friedrich“ und dem „Jungen im gestreiften Pyjama“. Auseinandersetzung mit der Realität im Umgang mit dem Holocaust in der deutschen Jugendliteratur Kein Zugriff Seiten 180 - 190Autor:innen:
- Holocaust-Biografien im Deutschunterricht. Ein modulares Unterrichtsmodell Kein Zugriff Seiten 191 - 207Autor:innen: |
- DenkWorte – Wortschatzbasierte Grundgedanken zum Umgang mit Holocaustliteratur Kein Zugriff Seiten 208 - 224Autor:innen:
- „Ich schwöre […], daß ich die reine Wahrheit und nichts als die reine Wahrheit niederschreiben werde.“ Walter Pollers „Arztschreiber in Buchenwald“ als früher „Textzeuge“ im Deutschunterricht Kein Zugriff Seiten 225 - 246Autor:innen:
- Geschichte in Wort und Bild erzählen. Graphic Novel als Medium der Erinnerungskultur Kein Zugriff Seiten 247 - 266Autor:innen:
- „Wenn ich jetzt mit meiner Oma rede und die hört schlecht, dann muss ich die Frage auch wiederholen“. Empirische Befunde und didaktische Implikationen zu interaktiven digitalen Zeugnissen Holocaust-Üb... Kein Zugriff Seiten 267 - 288Autor:innen:
- „Nationalsozialismus und Holocaust“ im Deutschunterricht. Ein didaktischer Vorschlag unter Berücksichtigung von Wahrnehmungen und Wünschen von Schüler*innen Kein Zugriff Seiten 289 - 307Autor:innen:
- Die kollektive (Zer-)Störungserfahrung des Todes in Semprúns Werk und ihre Einbindung in ein fächerübergreifendes Unterrichtsprojekt Kein Zugriff Seiten 308 - 325Autor:innen:
- Holocaust-Literatur und historisches Lernen. Eine geschichtsdidaktische Perspektive auf das Konzept der Gedächtnisagentur am Beispiel von Primo Levi Kein Zugriff Seiten 326 - 342Autor:innen:
- Die Verbindung der Zeitebenen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im Jugendroman „Um 180 Grad“. Geschichtsdidaktische Implikationen für einen fächerverbindenden Zugang in einem Deutschunterricht als ... Kein Zugriff Seiten 343 - 372Autor:innen:
- „Keiner hier hat noch an die Zukunft geglaubt.“ Gegenstandstheoretische und empirische Sichtungen zum „anderen deutschen Gedächtnis“ im Literaturunterricht Kein Zugriff Seiten 373 - 392Autor:innen:
- Deutschunterricht als Gedächtnisagentur – eine Auswahlbibliografie Kein Zugriff Seiten 393 - 416
- Zu den Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 417 - 423



