
Migration aus Eritrea
Wege, Stationen, informelles Handeln- Autor:innen:
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Die Auswanderung aus Eritrea ist zu einem Massenphänomen geworden. Der Weg führt meist durch Äthiopien oder den Sudan und oft bis nach Europa oder Nordamerika. In seinem Buch beschreibt Magnus Treiber Auswanderung als einen Lernprozess, bei dem sich die Migrant_innen sowohl legale als auch illegale Strategien zu Eigen machen. Hunderttausende haben Eritrea seit der Niederschlagung der Demokratiebewegung 2001 verlassen und sich auf eine oft jahrelange Reise ins Ungewisse begeben. Dabei fühlen sich Migrant_innen häufig gezwungen, Formalitäten zu umgehen, denn Aufenthaltsgenehmigungen oder Einreisevisa werden nicht ohne Weiteres ausgestellt. Das Buch beschreibt, welche legalen und illegalen Strategien Migrant_innen auf ihren Wegen nutzen. Die Hoffnung auf ein besseres Leben anderenorts führt so zu einer besonderen Kultur der Migration, die von extremer Belastung, Gefühlen der Ungewissheit und sozialer Spannung geprägt ist.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-496-03024-9
- ISBN-Online
- 978-3-496-03024-9
- Verlag
- Reimer, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- II
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 7
- Zur Umschrift aus dem Tigrinischen und Amharischen Kein Zugriff Seiten 8 - 8
- Einführung in Forschung und Fragestellung Kein Zugriff Seiten 9 - 11
- Coping/Coping Strategy Kein Zugriff
- Agency Kein Zugriff
- Bricolage, Kreativität und Manöver Kein Zugriff
- Ausweichen und Aushandeln Kein Zugriff
- Krise als Möglichkeit Kein Zugriff
- Die Belastung des Sozialen – Transformationen in Verwandtschaft und Milieu Kein Zugriff
- Die Suche nach Selbstversicherung Kein Zugriff
- Eine landeskundliche Notiz Kein Zugriff
- Die eritreische Tragödie – eine Frage der Wahrnehmung Kein Zugriff
- Ein zweiter Blick auf Bildungsideal und Diskussionskultur der Guerilla Kein Zugriff
- Vom Erfolg zum Scheitern – das politische und kulturelle Projekt der EPLF Kein Zugriff
- Lesarten des Niedergangs Kein Zugriff
- Migration im Schatten von Befreiungskrieg und Diktatur Kein Zugriff
- Globale Bezüge, Forschung in situ Kein Zugriff
- Mensch und Milieu Kein Zugriff
- Halima lernt, sich einzupassen – ohne dabei zu zerbrechen Kein Zugriff
- Hussein begegnet der Welt, um sie zu gestalten Kein Zugriff
- Tellerwäscher und Jurist: Zeberga greift nach dem Glück Kein Zugriff
- Charakteristika von Weg und Ankunft: Informalität, Ethnisierung, Geschlecht und Kapital Kein Zugriff
- Entmündigt in Shimelba Kein Zugriff
- Addis Ababa: Unter Beobachtung Kein Zugriff
- Migrantische Nische Khartum Kein Zugriff
- Mit Schmugglern nach Kairo Kein Zugriff
- Arbeiter statt Flüchtlinge: Jerusalem/Tel Aviv Kein Zugriff
- Begegnungen mit dem Formalen – Manipulation, Betrug und dieKonstruktion von Unsicherheit Kein Zugriff
- Die Fortsetzung migrantischer Informalität in Lebenswelt und Milieu Kein Zugriff
- Vor den Toren der Welt – existenzielle Erfahrungen Kein Zugriff
- Solidarität, Verantwortung, Konflikt – die migrantische Familie unter Druck Kein Zugriff
- Lernen, Vertrauen und Anspruch Kein Zugriff
- Existenz und Möglichkeit Kein Zugriff
- Zu Hause bleiben Kein Zugriff
- Zwischen Selbst und Welt: Informalität in der Migration aus Eritrea und die Ethnologie des Globalen Kein Zugriff Seiten 178 - 180
- Statt eines Nachwortes: If we assume, we wrote this poem with the same feeling at the same time (Alula Araya) Kein Zugriff Seiten 181 - 181
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 182 - 182
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 183 - 183
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 184 - 199
- Karte der Region Kein Zugriff Seiten 200 - 200
- Backcover Kein Zugriff Seiten II - II




