Musik und Kulturtransfer
Eine Einführung- Autor:innen:
- Reihe:
- intro: Musikwissenschaft
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Obwohl Musik keiner Textübersetzung bedarf, ist ihr Transfer von einem in einen anderen Kulturraum oft mit komplexen, langwierigen Prozessen verbunden. Die Kulturtransferforschung bietet ein geeignetes Instrument, um die spezifischen Bedingungen, Ursachen, Akteure, Modifikationen und Diskurse solcher Prozesse vergleichend zu untersuchen – aus theoretischer und historischer Perspektive. Anders als bei älteren Theorien liegt der Fokus auf den Mitgliedern der aufnehmenden Kulturgemeinschaft und ihren Bedürfnissen, denn sie entscheiden maßgeblich darüber, ob ein Transfer gelingt. Dies wird gezeigt an Beispielen von antiker Musiktheorie und Renaissance-Musik über italienische Barockoper und Wiener Klassik bis zu Jazz und Pop.
Mit Gastbeiträgen von Minari Bochmann | Dietmar Elflein | Michael Meyer | Gilbert Stöck
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-96821-995-0
- ISBN-Online
- 978-3-96821-996-7
- Verlag
- Rombach Wissenschaft, Baden-Baden
- Reihe
- intro: Musikwissenschaft
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 344
- Produkttyp
- Lehrbuch
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 12
- 1.1. Der Ansatz der Kulturtransferforschung Kein Zugriff
- 1.2.1. Vergleich mit anderen interdisziplinären Theorien zum kulturellen Austausch Kein Zugriff
- 1.2.2. Umgang mit Transfers in der Musikgeschichtsschreibung Kein Zugriff
- 1.3.1. Räume und Distanzen Kein Zugriff
- 1.3.2 Konstellationen Kein Zugriff
- 1.3.3. Medien(-Zeitalter) Kein Zugriff
- 1.3.4. Akteure und Akteurinnen Kein Zugriff
- 1.3.5. Motivationen Kein Zugriff
- 1.3.6. Diskurse Kein Zugriff
- 1.3.7.1. Strukturelle Modifikationen Kein Zugriff
- 1.7.3.2. Semantische und funktionale Modifikationen Kein Zugriff
- 1.3.8. Fazit: Besonderheiten von Musiktransfers Kein Zugriff
- 2.1.1. Transfers antiker Mythen, Begriffe und Theorien zur Musik Kein Zugriff
- 2.1.2. Der gregorianische Choral und seine Notation als Resultat transalpiner Verflechtungen Kein Zugriff
- 2.1.3. Von West nach Ost: Transfers weltlicher Musik im Hoch- und Spätmittelalter Kein Zugriff
- 2.2.1. Die Migration frankoflämischer Sängerkomponisten Kein Zugriff
- 2.2.2. Austausch mit Repertoires und Praktiken anderer Herkunft: England, Italien, Deutschland Kein Zugriff
- 2.3.1. Einseitiger Repertoiretransfer, beidseitige Migration: italienische Musik im deutschen Raum Kein Zugriff
- 2.3.2. Transfer-Kontroversen: Oper in Frankreich Kein Zugriff
- 2.3.3. Der deutsche »vermischte Geschmack« – Praktiken und Diskurse Kein Zugriff
- 2.3.4. Transfers weiterer Gattungen und retrospektive Wahrnehmung der Epoche Kein Zugriff
- 2.4.1. Pluralismus und Verflechtungen in der Instrumentalmusik des 18. Jahrhunderts Kein Zugriff
- 2.4.2. Von Wien nach Leipzig: die Kanonisierung der klassischen Instrumentalmusik Kein Zugriff
- 2.4.3. Internationale Verbreitung und ›Renationalisierung‹ der klassischen Instrumentalgattungen Kein Zugriff
- 2.5.1.1. Nationalismus, Internationalismus und Politisierung der Musik bis 1945 Kein Zugriff
- 2.5.1.2. Die Darmstädter Avantgarde als deutsch-französisches und internationales Phänomen Kein Zugriff
- 2.5.1.3. Transatlantische und andere interkontinentale Verflechtungen nach 1950 Kein Zugriff
- 2.5.2.1. Jazzgeschichte: transferbedingte Stilwandlungen und Funktionswechsel Kein Zugriff
- 2.5.2.2. US-amerikanisch UND global? Rock und Popularmusik Kein Zugriff
- 2.6. Fazit und Ausblick: von der Transfer- zur Globalgeschichte der Musik? Kein Zugriff
- 3.1.1. Kulturtransfer in der Frühen Neuzeit Kein Zugriff
- 3.1.2. Luxusmanuskripte und Repräsentationskultur: Friedrich der Weise und Petrus Alamire Kein Zugriff
- 3.1.3. Musikdruck und Konfessionalisierung: Hans Otts Novum et insigne opus musicum und seine Rezeption bei Johann Walter Kein Zugriff
- 3.1.4. Neues aus Italien: Antonio Scandello und August von Sachsen Kein Zugriff
- 3.2.1. Mehrsprachige Opern in Paris und Hamburg im frühen 18. Jahrhundert Kein Zugriff
- 3.2.2. Verflechtungen in Pariser Opern des späten 18. und mittleren 19. Jahrhunderts Kein Zugriff
- 3.3.1. National markierte Instrumentalmusik (inkl. Ballett): Fremd- und Selbstdarstellungen Kein Zugriff
- 3.3.2. Kulturraumspezifische Tendenzen in großen Instrumentalgattungen Kein Zugriff
- 3.4.1. Eine schwierige Einleitung Kein Zugriff
- 3.4.2. Produktionsbedingungen in den USA nach dem Zweiten Weltkrieg Kein Zugriff
- 3.4.3. Soul als Schwarze Musik Kein Zugriff
- 3.4.4. Die Abwertung von Tanzmusik Kein Zugriff
- 3.4.5. Der Transfer US-amerikanischer R&B-, Soul- und Funkmusik in beide deutsche Staaten: Musik hören und sehen Kein Zugriff
- 3.4.6. Der Transfer US-amerikanischer R&B-, Soul- und Funkmusik in beide deutsche Staaten: Tanzen, Singen und Musizieren Kein Zugriff
- 3.4.7. Kulturtransfer in die DDR Kein Zugriff
- 3.4.8. Kulturtransfer in die BRD Kein Zugriff
- 3.4.9. Frank Farian – Kulturtransfer als Praxis Kein Zugriff
- 3.5.1.1. Die Einführung christlicher Musik in Japan vor der Abschließung des Landes Kein Zugriff
- 3.5.1.2. Die Einführung ›westlicher Musik‹ in Japan nach der Öffnung des Landes Kein Zugriff
- 3.5.1.3. Beethovenkult und Abkehr von der staatlich gesteuerten Rezeption ›westlicher Musik‹ Kein Zugriff
- 3.5.1.4. Auf der Suche nach dem ›Östlichen‹ in der ›westlichen Musik‹ Kein Zugriff
- 3.5.2.1. Erstkontakt Kein Zugriff
- 3.5.2.2. Besonderheiten Kein Zugriff
- 3.5.2.3. Gegenseitige Rezeption: ›Westen‹ – Gamelan Kein Zugriff
- 3.5.2.4. Der Diskurs über kulturelle Aneignung Kein Zugriff
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 315 - 338
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 339 - 344





