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Monographie Kein Zugriff

EU-Binnenmarkt ohne Unternehmenstypenvielfalt?

Die Frage nach den Spielräumen (dem <i>modalen</i> WIE) kommunalen Wirtschaftens im EU-Binnenmarkt
Autor:innen:
Verlag:
 25.09.2014

Zusammenfassung

Die EU ist nicht nur Binnenmarkt, sondern auch Sozialraum. Als Teil des Sozialen sind Dienstleistungen von allgemeinem Interesse von fundamentaler Bedeutung und sollen deshalb frei zugänglich, von hoher Qualität und nachhaltig finanziert werden. Spannungen resultieren aus der Sicht der „nationalen Gepflogenheiten“ in der deutschen Tradition der kommunalen Selbstverwaltungswirtschaft, weil die teleologische Öffnung der EU als Sozialmodell in modaler Hinsicht eingeschränkt wird. Ausgehend von einer politischen Güter-Gleichwertigkeit in einer politischen Auslegungsordnung des EUV sind jedoch kommunale Wahlfreiheiten bei der Ermöglichung von Unternehmenstypenvielfalt in der sozialen Marktwirtschaft zu gewährleisten. So wie die EU Erweiterung und Vertiefung vorsieht, wären auch unterschiedliche Tiefen in der Durchdringung der Sektoren durch die Binnenmarktlogik zu erwägen. Die EU-wettbewerbspolitische Vermeidung der Diskriminierung Privater in der Daseinsvorsorge ist mit der Diskriminierung deutscher Kommunen in ihrer Wahlfreiheit von Arrangements in der Erledigung öffentlicher Aufgaben politisch als Güterabwägung zu betrachten.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2014
Erscheinungsdatum
25.09.2014
ISBN-Print
978-3-8487-1783-5
ISBN-Online
978-3-8452-5787-7
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Sonderheft ZÖGU
Sprache
Deutsch
Seiten
55
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 5
  2. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 6 - 8
  3. Vorbemerkungen: Fragen, Befunde und Forderungen Kein Zugriff Seiten 8 - 14
  4. Einleitung Kein Zugriff Seiten 14 - 17
  5. Welche rechtlichen Freiheitsgrade für öffentliches Wirtschaften gewährt das EU-Recht? Kein Zugriff Seiten 17 - 22
  6. Auf welchem Stand der ökonomischen Theorie argumentiert die EU-Kommission? Kein Zugriff Seiten 22 - 32
  7. Meritorische Qualitätslogiken im Sozialsektor against/beyond markets Kein Zugriff Seiten 32 - 38
  8. Fazit Kein Zugriff Seiten 38 - 42
  9. Fazit (II): Ausblick auf die Unternehmenstypenvielfalt sozialer Marktwirtschaft Kein Zugriff Seiten 42 - 43
  10. Fazit (III): Tugendethischer Ausklang: Gelassenheit statt Gesinnungsethik, achtsame Haltung statt zynische Ignoranz Kein Zugriff Seiten 43 - 44
  11. Ausblick: Worauf gepocht werden muss: Die Form des öffentlichen Wirtschaftens Kein Zugriff Seiten 44 - 46
  12. Ausblick (II): Was unbedingt beachtet werden muss: Die Vorbildbedeutung des Managements öffentlicher Unternehmen Kein Zugriff Seiten 46 - 47
  13. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 47 - 55

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