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Sammelband Kein Zugriff

Posen, Verwandlungen und Lücken

Perspektiven auf biografisches Schreiben
Herausgeber:innen:
Verlag:
 01.05.2025

Zusammenfassung

„Biografien haftet stets ein Gutteil Voyeurismus gegenüber ihrem Gegenstand an, der gleichzeitig aber Gegenstand ihrer Verehrung ist.“ Sven Hanuschek Wie kann man ein Leben aufschreiben? Diese Frage stellen sich sowohl autobiografisch Schreibende als auch jene, die das Leben von jemand anderem recherchieren und davon erzählen – und sei es das Leben jener, die selbst geschrieben haben. Gerade in Schriftstellerbiografien gewinnt das gattungstypische Spannungsverhältnis zwischen Fakt und Fiktion an Brisanz; gleichwohl beschreiben sie sozialhistorische Kontexte und erheben einen gewissen Wahrheitsanspruch. In der Literaturwissenschaft wird die Gattung kritisch rezipiert, während sie in der breiten Öffentlichkeit umso populärer ist. Der Band macht in Fallstudien Theorien, Konzepte und Praktiken biografischen und autobiografischen Schreibens vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart sichtbar. Aus verschiedenen Perspektiven werden theoretische Ausdifferenzierungen des Biografiebegriffs vorgenommen, der Grenzbereich zwischen Biografie und fiktionalem Erzählen erkundet, Typologien autobiografischen Schreibens untersucht und das Besondere an Schriftsteller- und Künstlerbiografien reflektiert. Hinzu kommt ein Gespräch zwischen Sven Hanuschek und Uwe Timm über biografisches Schreiben.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2025
Erscheinungsdatum
01.05.2025
ISBN-Print
978-3-68930-052-4
ISBN-Online
978-3-68930-053-1
Verlag
edition t+k, München
Sprache
Deutsch
Seiten
237
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
  2. Biografisches Schreiben und der Biograf Sven Hanuschek Kein Zugriff Seiten 9 - 16 Margit Dirscherl
    1. Der Autor als exemplarischer Fall. Zum unerschöpflichen Interesse am Biografischen Kein Zugriff Seiten 19 - 24 Susanne Lüdemann
    2. Geschlechter-Gespenster: Biografie-Effekte weiblicher Autorschaft Kein Zugriff Seiten 25 - 29 Annette Keck
    3. Moralische Erzählungen und wahre Geschichten – Zur Differenzierung fiktionalen und faktualen Erzählens im ausgehenden 18. Jahrhundert – auch ein Beitrag zu Schillers Der Verbrecher aus verlorener Ehre... Kein Zugriff Seiten 30 - 62 Marianne Willems
    1. »Die Heimat ist an einer Pißrinne geboren« – Überlegungen zum autofiktionalen Zyklus Ortsumgehung von Andreas Maier Kein Zugriff Seiten 65 - 72 Markus May
    2. Autofiktion als ironisch gebrochene Identifikation – Emine Sevgi Özdamars Roman Ein von Schatten begrenzter Raum Kein Zugriff Seiten 73 - 87 Carmen Ulrich
    3. »ein feiner Nebel aus Geschichten« – Rainer Malkowskis Erinnerungen Frühe Landschaften Kein Zugriff Seiten 88 - 102 Walter Hettche
    4. Fälscher und andere Vögel – Wolfgang Hildesheimers fiktive Biografien Kein Zugriff Seiten 103 - 116 Yvonne Hütter-Almerigi
    1. Anmerkungen zum Tagebuch von Anne Frank Kein Zugriff Seiten 119 - 128 Ṣerife Ṣanlı
    2. »Allt fahr ich noch fort zu sinngen« – Anna Louisa Karschs lyrischer Lebenslauf Kein Zugriff Seiten 129 - 150 Sophia Wege
    3. Das Leben als Flusensieb – Zur Erfindung des Biografischen bei Walter Kempowski Kein Zugriff Seiten 151 - 160 Lutz Hagestedt
    1. Die relative Legitimität und Illegitimität der biografischen Methode – Vorläufige Anmerkungen zu Carl Dahlhaus’ Beethoven und seine Zeit Kein Zugriff Seiten 163 - 171 Gideon Stiening
    2. Zu Tendenzen in der Kafka-Biografik: Ein anglo-deutscher Vergleich Kein Zugriff Seiten 172 - 185 Julian Preece
    3. Sinnherstellende Fehler und andere Narrative – Begegnung mit Richard Leising Kein Zugriff Seiten 186 - 195 Kristian Wachinger
    4. Dieter Kühns reflexive Biografik Kein Zugriff Seiten 196 - 206 Hans-Edwin Friedrich
    5. »Mein Computer wird immer noch laufen, wenn ich mir aus der Küche Tee geholt habe« – Metalepsen im Werk von Sven Hanuschek Kein Zugriff Seiten 207 - 217 Laura Schütz
    6. Alice Schmidts Spülmaschine – Miniaturen und Exkurse in Sven Hanuscheks großen Biografien Kein Zugriff Seiten 218 - 223 Tobias Heyl
    7. Robin Hood kennt sich aus im Wald – Sven Hanuschek und Uwe Timm im Gespräch, moderiert von Laura Schütz Kein Zugriff Seiten 224 - 234
  3. Beiträgerinnen und Beiträger Kein Zugriff Seiten 235 - 237

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