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Zwischen Logik und Narration

Analytische und laientheologische Deutungen des Kreuzestodes Jesu im Vergleich
Autor:innen:
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Analytische Theologie und die Theologie von einfachen Gläubigen gelten häufig als unvereinbar: Eine formale Logik sei für Laien schwer verständlich, während eine narrative Logik analytische Rationalitätsstandards unterlaufe. Der vorliegende Band hinterfragt diese Vorurteile, indem er Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Ansätzen der analytischen Theologie und den Deutungen von Gläubigen ohne formale theologische Bildung untersucht. Die Analyse stützt sich einerseits auf eine Diskursanalyse relevanter soteriologischer Veröffentlichungen, andererseits auf Gruppendiskussionen von einfachen Gläubigen zur Bedeutung des Kreuzestodes Jesu. Die Ergebnisse der Studie eröffnen neue Perspektiven auf das Verhältnis zwischen systematischer und praktischer Theologie. Dieser Titel erscheint auch Open Access.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-495-99052-0
ISBN-Online
978-3-495-99053-7
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Reihe
Exploratio. Systematische Theologien der Gegenwart
Band
2
Sprache
Deutsch
Seiten
613
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Download Kapitel (PDF)
    1. Inhaltsverzeichnis
  2. VorwortSeiten 9 - 10 Download Kapitel (PDF)
  3. Download Kapitel (PDF)
      1. 1.1.1 Der "Methodenstreit": Analytische vs. kontinentale Theologie
      2. 1.1.2 Typologien in der Erlösungslehre
      3. 1.1.3 Analytische Modellbildung
      1. 1.2.1 Konzepte zur Modellierung des Glaubenssinns einfacher Gläubiger
      2. 1.2.2 Grundlegende Inhalte und Strukturen laientheologischer Praxis und Reflexion
      1. 1.3.1 Heuristisches Modell
      2. 1.3.2 Vorgehen beim Vergleich
  4. Download Kapitel (PDF)
        1. 2.1.1 Identifizierung einflussreicher Autor:innen
        2. 2.1.2 Identifizierung von analytisch-soteriologischer Literatur
        3. 2.1.3 Erweiterung des Textkorpus
        1. 2.2.1 Typologien soteriologischer Modelle
        2. 2.2.2 Heuristisches Analyseschema
        3. 2.2.3 Kodierungsbegriffe
        4. 2.2.4 Übersicht über herausgearbeitete Kodierungsbegriffe
        1. 2.3.1 Wissenschaftlicher Diskurs
        2. 2.3.2 Legitimationsquellen
        3. 2.3.3 Idealtypische Vorgehensweise
      1. 2.4 Fazit
      1. 3.1 Sieg (AT 1)
      2. 3.2 Wiedergutmachung (AT 2)
      3. 3.3 Strafe (AT 3)
      4. 3.4 Vorbildliche Tat (AT 4)
      5. 3.5 Offenbarung (AT 5)
      6. 3.6 Leiden Gottes (AT 6)
      7. 3.7 Verantwortungsübernahme Gottes (AT 7)
        1. 3.8.1 Kosmischer Sieg über den Satan oder "Rekapitulation" der Menschheit (AT 1.2 & 1.3)
        2. 3.8.2 Äquivalenz von Schuld und Sühne oder Lohn für besondere Leistung? (AT 2.2 & 2.3)
        3. 3.8.3 Reale, stellvertretende oder exemplarische Bestrafung? (AT 3.2 & 3.3)
        4. 3.8.4 Erlösung durch Gnade oder Selbst-Erlösung? (AT 4.2 & 4.3)
        5. 3.8.5 Offenbarung als Wirklichkeit oder Fiktion? (AT 5.2 & 5.3)
        6. 3.8.6 Leiden der menschlichen oder der göttlichen Natur? (AT 6.2 & 6.3)
        7. 3.8.7 Gottes Angebot stellvertretender Wiedergutmachung oder Reue über seinen anfänglichen Charakter (AT 7.2 & 7.3)
        1. 3.9.1 Herausarbeiten von Kodierungsbegriffen
        2. 3.9.2 Zuordnung zu Aspekt und Modell
        3. 3.9.3 Problem der Metareflexionen
        4. 3.9.4 Kurz-Übersicht über die Kodierungsbegriffe
        1. 3.10.1 Modellgruppe Sieg
        2. 3.10.2 Modellgruppe Wiedergutmachung
        3. 3.10.3 Modellgruppe Strafe
        4. 3.10.4 Modellgruppe Vorbildliche Tat
        5. 3.10.5 Modellgruppe Offenbarung
        6. 3.10.6 Modellgruppe Leiden Gottes
        7. 3.10.7 Modellgruppe Verantwortungsübernahme Gottes
      8. 3.11 Rückblick und Ausblick
        1. 4.1.1 Bibel
        2. 4.1.2 Tradition
        3. 4.1.3 Intuitionen
        4. 4.1.4 Fazit
        1. 4.2.1 Idealtypischer Argumentationsgang: Problem, Mechanismus, Begründungshorizont
        2. 4.2.2 Problemdefinition und Eingrenzung der Fragestellung
        3. 4.2.3 Formulierung eines Heils-Mechanismus oder -Narrativs
        4. 4.2.4 Begründungs- und Referenzhorizont
        5. 4.2.5 Fazit
        1. 4.3.1 Syntax, Textdichte und Fachvokabular
        2. 4.3.2 Begriffsanalyse und Assoziationen
        3. 4.3.3 Nachvollziehbare Darstellung von logischen Schlüssen
        4. 4.3.4 Lebensweltliche Analogien sowie biografische und fiktionale Erzählungen
        5. 4.3.5 Fazit
        1. 4.4.1 Präzisierung durch Abgrenzung und Weiterentwicklung durch Dialog
        2. 4.4.2 Theorienpluralität und Modellbildung
        3. 4.4.3 Transparenz und Begründung von Legitimationsquellen und Weichenstellungen
        4. 4.4.4 Kritik an historisierendem Denken
        5. 4.4.5 Fazit
      1. 4.5 Zusammenfassung
  5. Download Kapitel (PDF)
      1. 5.1 Datenerhebung in Gruppendiskussionen
        1. 5.2.1 Thematic Analysis
        2. 5.2.2 Konversationsanalyse
      2. 5.3 Stichprobe
        1. 6.1.1 Kreuzestod als Sieg Jesu (LT 1.1)
        2. 6.1.2 Kreuzestod als Sieg Jesu über das Böse (LT 1.2)
        3. 6.1.3 Kreuzestod als Sieg Jesu über den Tod (LT 1.3)
        4. 6.1.4 Präsenz des grundlegenden Deutungsmodells in weiteren Gesprächen
        1. 6.2.1 Das Kreuz als stellvertretender Sühnetod (LT 2.1)
        2. 6.2.2 Stellvertretendes Opfer (LT 2.2)
        3. 6.2.3 Stellvertretung im Tauschgeschäft (LT 2.3)
        1. 6.3.1 Das grundlegende Deutungsmodell:
        2. 6.3.2 Präsenz des grundlegenden Deutungsmodells in weiteren Gesprächen
        1. 6.4.1 Das grundlegende Deutungsmodell
        1. 6.5.1 Der Kreuzestod als Beweis Gottes bedingungsloser Liebe zu den Menschen (LT 5.1)
        2. 6.5.2 Der Kreuzestod als Offenbarung Gottes bedingungsloser Liebe zu den Menschen (LT 5.2)
        1. 6.6.1 Das Deutungsmodell des zweifelnden Modus
        2. 6.6.2 Das Deutungsmodell des vertrauenden Modus
        1. 6.7.1 Das Kreuz als Neuanfang (LT 7.1)
        2. 6.7.2 Kreuz als dynamischer Stimulus (LT 7.2)
      1. 6.8 Das Kreuz als Instrument des Marketings (LT 8)
      2. 6.9 Das Kreuz als Symbol
        1. 7.1.1 Merkmale gesprochener Sprache
        2. 7.1.2 Das Vokabular der Gruppendiskussionen
        3. 7.1.3 Die Syntax der Gruppendiskussionen
        4. 7.1.4 Die Textdichte der Gruppendiskussionen
        5. 7.1.5 Die Deixis der Gruppendiskussionen
        6. 7.1.6 Die Prosodie der Gruppendiskussionen
        7. 7.1.7 Die Dialogizität der Gruppendiskussionen
        8. 7.1.8 Der Referenzhorizont der Gruppendiskussionen
        9. 7.1.9 Fazit
        1. 7.2.1 Lebenswelt, Bibel, Theologie und (geschichts-)wissenschaftliche Tatsachen als Legitimationsquelle
        2. 7.2.2 Assoziative Verwendung theologischer Sprachspiele
        3. 7.2.3 Der situative Charakter laientheologischer Argumentation
        4. 7.2.4 Der assoziative Charakter laientheologischer Argumentation
        5. 7.2.5 Der ko-konstruktive Charakter laientheologischer Argumentation
        6. 7.2.6 Christliche Prämissen in der laientheologischen Argumentation
      1. 7.3 Fazit
  6. Download Kapitel (PDF)
        1. 8.1.1 M1: "Sieg"
        2. 8.1.2 M2/3 "Stellvertretung für die Sünden der Menschen"
        3. 8.1.3 M3/4 "Vorbild in Nächstenliebe und Gottvertrauen"
        4. 8.1.4 M5 "Offenbarung bzw. Beweis der Liebe Gottes"
        5. 8.1.5 M6 "Leiderfahrung Gottes"
        6. 8.1.6 Überlegungen zu den übrigen Modellen und Varianten
        1. 8.2.1 Inhaltliche Konvergenzen
        2. 8.2.2 Analytisch-theologische Spezifika
        3. 8.2.3 Laientheologische Spezifika
      1. 8.3 Fazit
      1. 9.1 Vergleich auf der Ebene des formallogischen Grundmodells
        1. 9.2.1 Horizont der Argumentation
        2. 9.2.2 Darstellungslogik
        3. 9.2.3 Legitimationsquellen
        4. 9.2.4 Umgang mit Differenz
      2. 9.3 Bilanz zu den Argumentationsstrukturen der analytischen und der Laientheologie
        1. 10.1.1 Folgerungen auf thematischer Ebene
        2. 10.1.2 Folgerungen auf methodischer Ebene
        3. 10.1.3 Fazit
        1. 10.2.1 Folgerungen auf thematischer Ebene
        2. 10.2.2 Folgerungen auf methodischer Ebene
        3. 10.2.3 Laientheologie und akademische Theologie
      1. 10.3 Ableitungen für die Kooperation von Systematischer und Praktischer Theologie
      2. 10.4 Fazit und Ausblick
  7. LiteraturverzeichnisSeiten 579 - 600 Download Kapitel (PDF)
  8. Verzeichnis der AbbildungenSeiten 601 - 600 Download Kapitel (PDF)
  9. AbbildungsverzeichnisSeiten 601 - 604 Download Kapitel (PDF)
  10. TabellenverzeichnisSeiten 605 - 604 Download Kapitel (PDF)
  11. TabellenverzeichnisSeiten 605 - 606 Download Kapitel (PDF)
  12. PersonenregisterSeiten 607 - 613 Download Kapitel (PDF)

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