
Zugehörigkeiten und Esskultur
Alltagspraxen von remigrierten und verbliebenen Russlanddeutschen in Westsibirien- Autor:innen:
- Reihe:
- Ethnografische Perspektiven auf das östliche Europa, Band 6
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
In der sich zunehmend diversifizierenden deutschen Gesellschaft ist es von besonderer gesellschaftspolitischer Relevanz sich zu vergegenwärtigen, dass Migrierte nicht nur aus Herkunft, Ethnizität oder Religiosität Zugehörigkeit schöpfen. Ebenfalls hat eine Vielzahl von (un-)bewussten Handlungsmustern, Wertvorstellungen und Orientierungen Einfluss auf Kohäsionsprozesse. Anhand von qualitativen Untersuchungen des Ernährungsalltags von remigrierten und nicht ausgesiedelten Russlanddeutschen veranschaulicht Anna Flack, inwiefern Zugehörigkeiten vielschichtig, kontextabhängig und sogar widersprüchlich sind – und liefert damit gleichzeitig spannende Einblicke in die Alltagspraxen dieser von der Forschung bisher eher vernachlässigten Bevölkerungsgruppen.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2020
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8376-5327-4
- ISBN-Online
- 978-3-8394-5327-8
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Ethnografische Perspektiven auf das östliche Europa
- Band
- 6
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 500
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- InhaltSeiten 5 - 8 Download Kapitel (PDF)
- DanksagungSeiten 9 - 10 Download Kapitel (PDF)
- AnmerkungenSeiten 11 - 12 Download Kapitel (PDF)
- AbkürzungsverzeichnisSeiten 13 - 14 Download Kapitel (PDF)
- 1.1 Einführung: Erkenntnisinteresse, gesellschaftliche Relevanz und Aufbau der ArbeitSeiten 15 - 26 Download Kapitel (PDF)
- 1.2 Begriffe und KonzepteSeiten 26 - 80 Download Kapitel (PDF)
- 1.3 Russlanddeutsche und ihre Ernährung – ForschungsstandSeiten 80 - 110 Download Kapitel (PDF)
- EinleitungSeiten 111 - 112 Download Kapitel (PDF)
- 2.1 Datenerhebung: Beobachtende TeilnahmeSeiten 112 - 120 Download Kapitel (PDF)
- 2.2 Datenerhebung: Themenzentrierte Interviews und informelle GesprächeSeiten 120 - 127 Download Kapitel (PDF)
- 2.3 Datenauswertung: Dichte Beschreibung, grounded theory und NarrationsanalyseSeiten 127 - 136 Download Kapitel (PDF)
- 2.4 Methodenreflexion und QuellenkritikSeiten 137 - 162 Download Kapitel (PDF)
- Drei FallanalysenSeiten 163 - 166 Download Kapitel (PDF)
- 3.1 Akteursgewinnung und MethodenreflexionSeiten 167 - 174 Download Kapitel (PDF)
- 3.2 »Wenn man seine Familie verköstigen muss, dann bleibt eben keine Zeit für anderes« – Familie und BerufSeiten 174 - 191 Download Kapitel (PDF)
- 3.3 »Wir beide kochen, obwohl das für einen Mann bei uns in Russland untypisch ist« GeschlechterrollenSeiten 191 - 209 Download Kapitel (PDF)
- 3.4 »Wir sind eben Gourmets« – Globalisierter LebensstilSeiten 210 - 229 Download Kapitel (PDF)
- 3.5 »Wenn wir zu den Eltern fahren, versuchen sie uns ihre hausgemachte, frische und gute Milch zu geben« – SubsistenzwirtschaftSeiten 229 - 237 Download Kapitel (PDF)
- 3.6 »Ich bemühe mich, nicht das allergünstigste zu kaufen« – SparsamkeitSeiten 237 - 244 Download Kapitel (PDF)
- 3.7 »Gut für das Herz« und »Mit nichts verseucht« – GesundheitsbewusstseinSeiten 244 - 251 Download Kapitel (PDF)
- 3.8 »Das interessanteste Gericht, an das ich mich aus Omas Küche erinnere, ist Suppe aus Dickmilch« – FamiliengeschichteSeiten 251 - 269 Download Kapitel (PDF)
- 3.9 ZusammenfassungSeiten 269 - 274 Download Kapitel (PDF)
- 4.1 Akteursgewinnung und MethodenreflexionSeiten 275 - 280 Download Kapitel (PDF)
- 4.2 »Ivan Wagner war einer der Gründer unseres Dorfes« – FamiliengeschichteSeiten 280 - 284 Download Kapitel (PDF)
- 4.3 »Im Prinzip gefiel uns alles. Aber was mir nicht gefiel war, dass ich die Lehrerin nicht wirklich verstehen konnte« – Aussiedlung und RückkehrSeiten 285 - 299 Download Kapitel (PDF)
- 4.4 »Wahrscheinlich wollten sie einfach zurück in ihr Heimatdorf. Dort wohnen alle unsere Verwandten« – Familie und HeimatdorfSeiten 299 - 328 Download Kapitel (PDF)
- 4.5 »Morgens bete ich, trinke heiliges Wasser und esse eine Prosphora« – ReligiositätSeiten 329 - 347 Download Kapitel (PDF)
- 4.6 »Wir kochen oft Boršč, Rassol''nik, Buchweizen, Kartoffeln…« – Sowjetische KulturSeiten 347 - 369 Download Kapitel (PDF)
- 4.7 »Nationalgerichte«Seiten 369 - 382 Download Kapitel (PDF)
- 4.8 ZusammenfassungSeiten 382 - 386 Download Kapitel (PDF)
- 5.1 Akteursgewinnung und MethodenreflexionSeiten 387 - 393 Download Kapitel (PDF)
- 5.2 »Wir müssen nicht für jede Kleinigkeit ins Geschäft fahren« – Subsistenz- und LandwirtschaftSeiten 393 - 401 Download Kapitel (PDF)
- 5.3 »Ich kann nichts Schlechtes über die Deutschen sagen, aber auch nichts Gutes« – Aussiedlung und RückkehrSeiten 401 - 406 Download Kapitel (PDF)
- 5.4 »In Russland kann man keine Pommes frites kaufen« – Einfluss der Migrationen auf kulinarische AlltagspraxenSeiten 406 - 418 Download Kapitel (PDF)
- 5.5 »Mit deutscher Küche habe ich keine Assoziationen. Die russische Küche ist wie unsere« – Positionierung im Spannungsfeld des ethnischen DiskursesSeiten 418 - 421 Download Kapitel (PDF)
- 5.6 ZusammenfassungSeiten 421 - 424 Download Kapitel (PDF)
- 6. Fazit und AusblickSeiten 425 - 444 Download Kapitel (PDF)
- 7. GlossarSeiten 445 - 450 Download Kapitel (PDF)
- 8. AbbildungsverzeichnisSeiten 451 - 452 Download Kapitel (PDF)
- 9. Quellen- und LiteraturverzeichnisSeiten 453 - 500 Download Kapitel (PDF)




