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Sammelband Kein Zugriff

Juli Zeh

Divergenzen des Schreibens
Herausgeber:innen:
Verlag:
 03.12.2021

Zusammenfassung

"Über Menschen" heißt Juli Zehs gerade erschienener Roman, der danach fragt, wann die Welt so durcheinandergeraten ist. – Reflexionen über das Schreiben der erfolgreichsten deutschen Schriftstellerin.

Juli Zeh gilt als Autorin populärer Gegenwartsliteratur. Die Romane und Theaterstücke, Essays und Kinderbücher der promovierten Juristin und Absolventin des Literaturinstituts Leipzig weisen allerdings weit über ihr Image als Bestsellerautorin hinaus. Besonders für literatur-, kultur- und medienwissenschaftliche Lektüren ergeben sich daraus spannende Zugänge.

20 Jahre nach ihrem ersten Roman Adler und Engel (2001) widmet sich der Band den literarischen Texten Juli Zehs aus der Perspektive von Divergenzen des Schreibens. Ambivalente (Un-)Ordnungen gesellschaftlicher und individueller Werte und deren Eskalation bilden häufig den Aktionsraum für die Romanfiguren. Experimentelle Erzählverfahren, poetische Stilwechsel und intertextuelle sowie interdisziplinäre Diskursgeflechte führen diese Beobachtung fort. Mit unterschiedlichen Schwerpunkten reflektieren die Beiträge über das sowohl populäre als auch literarisch innovative Werk der Autorin.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2021
Erscheinungsdatum
03.12.2021
ISBN-Print
978-3-96707-570-0
ISBN-Online
978-3-96707-570-0
Verlag
edition t+k, München
Reihe
Text + Kritik Neufassung
Sprache
Deutsch
Seiten
372
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 3 - 8
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 12
    1. Juli Zeh auf allen Kanälen. Zur transmedialen Inszenierung des Selbst im literarischen Feld – unter besonderer Berücksichtigung filmischer Adaptionen Kein Zugriff Seiten 13 - 41 Heinz-Peter Preußer
    2. »Good News is No News.« Juli Zeh und die Medien Kein Zugriff Seiten 42 - 58 Stephanie Catani
    3. Alles was Recht zu sein scheint. Juli Zehs Theaterstücke und Dramatisierungen Kein Zugriff Seiten 59 - 76 Andreas Englhart
    1. Das volle Orchester. Zur Ambivalenz von Einfachheit und Komplexität in Juli Zehs Erzählweise Kein Zugriff Seiten 77 - 88 Nadine Wisotzki
    2. Narrative Kaleidoskopie. Zur Virtualisierung des Erzählens bei Juli Zeh Kein Zugriff Seiten 89 - 119 Klaus Schenk
    3. Semantik vs. Struktur. Divergenz zeitdiagnostischer Verfahren in/zwischen Leere Herzen und Neujahr Kein Zugriff Seiten 120 - 140 Eva Stubenrauch
    4. »Treidel ist tot. Es lebe das Treideln!« Zu Juli Zehs autofiktionalem Briefroman Treideln Kein Zugriff Seiten 141 - 158 Charlotte Jaekel
    5. Zur Semantisierung und Topografierung von Lebenswelt(en). Juli Zehs Essay Die Stille ist ein Geräusch im Kontext mit Peter Handkes Balkan-Texten Kein Zugriff Seiten 159 - 184 Alexander Jakovljevic´
    1. »Da. So seid ihr.« Von demokratischer Literatur im Zeitalter der Indifferenz Kein Zugriff Seiten 185 - 205 Christine Mogendorf
    2. Politische Prosa? Juli Zehs literarisches Werk zwischen Thesenroman und Bühne des Politischen Kein Zugriff Seiten 206 - 223 Torsten Erdbrügger
    3. Ausnahmezustände. Juli Zehs Corpus-Delicti-Komplex und Genre-Variationen des Engagements – mit einem Seitenblick auf Kathrin Rögglas Texte Kein Zugriff Seiten 224 - 246 Eva Kormann
    4. »It’s a Suicide World, Baby« Divergenzen und Ambivalenzen bezüglich Moral und Demokratie in Juli Zehs Leere Herzen Kein Zugriff Seiten 247 - 268 Sonja Klocke
    1. Jetzt bestimme ich, ich, ich! Die Kinderbücher von Juli Zeh Kein Zugriff Seiten 269 - 283 Anna Zachmann
    2. »Man muss sich Dinge erst anschauen, damit man weiß, wie man sie findet.« Fernweh, Flucht und Fremderleben in Juli Zehs Kinderroman und -hörspiel Das Land der Menschen (2008) Kein Zugriff Seiten 284 - 302 Nils Lehnert
    1. Vom Urteil zur Wirklichkeit und zurück. Diskursverf lechtungen zwischen juristischem Erkenntnis- und literarischem Erzählverfahren in Romanen Juli Zehs Kein Zugriff Seiten 303 - 327 Christina Rossi
    2. Ein Spiel auf Leben und Tod. Zum Umgang mit den Konventionen des Kriminalromans in Juli Zehs Schilf Kein Zugriff Seiten 328 - 346 Franziska Plettenberg
    3. Die Zumutung der Fehlbarkeit. Juli Zehs Corpus Delicti und die Suche nach Sicherheit in juridischen Methoden seit dem frühen 20. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 347 - 368 Sandra Schnädelbach
  3. Beiträgerinnen und Beiträger Kein Zugriff Seiten 369 - 372

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