Umweltschutz im Europäischen Agrarrecht
Am Beispiel der Direktzahlungen- Autor:innen:
- Verlag:
- 18.12.2017
Zusammenfassung
Die europäische Landwirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Dieser Satz schmückt seit jeher die Reden Europäischer Agrarkommissare. Eine dieser Herausforderungen ist aktuell der Umwelt- und Klimaschutz. Doch mit welchen Instrumenten soll die Gemeinsame Agrarpolitik die Umwelt schonen und das Klima schützen?
Wie der Gesetzgeber dieser Herausforderung begegnet und welcher Instrumente er sich dazu bedient oder bedienen muss, ist offen. Der AEUV gewährt ihm große Spielräume. Angesichts ihres hohen Steuerungseffekts erscheinen auch die Direktzahlungen prädestiniert, zum Umwelt- und Klimaschutz beizutragen, da sie weitgehend alle Betriebe in der EU erreichen. Nur wenn Landwirte umweltschonend vorgehen und die vorgeschriebenen Auflagen einhalten, erhalten sie eine vollständige Prämie ausbezahlt. Dieses „Greening“ der Direktzahlungen legt das Fundament für ein neues Verständnis von Agrarpolitik: Landwirtschaft und Umweltschutz werden nicht als Antagonismen, sondern vielmehr in einer Symbiose gesehen.
Diese Abhandlung zeigt jedoch anhand der Direktzahlungen, dass agrarpolitischer Klima- und Umweltschutz rechtlich nicht grenzenlos möglich und nicht in jeder Form effektiv ist. Der Gesetzgeber wandelt am schmalen Grat zwischen rechtlich möglichen und ökologisch gebotenen Agrarzielen. Mehrere völker- und primärrechtliche Parameter determinieren dabei seinen Weg.
Schlagworte
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Bibliographische Angaben
- Erscheinungsjahr
- 2017
- Erscheinungsdatum
- 18.12.2017
- ISBN-Print
- 978-3-8487-4658-3
- ISBN-Online
- 978-3-7489-3073-0
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriften zum Internationalen und Vergleichenden Öffentlichen Recht
- Band
- 29
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 192
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
- 1. Kapitel. Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 22
- I. Grundlagen Kein Zugriff
- II. Primärrecht Kein Zugriff
- III. Entwicklungsphasen Kein Zugriff
- I. Grundlagen Kein Zugriff
- II. Erste Säule Kein Zugriff
- III. Zweite Säule Kein Zugriff
- I. Grundlagen Kein Zugriff
- II. Ziele Kein Zugriff
- III. Systematik Kein Zugriff
- IV. Bezugsvoraussetzungen Kein Zugriff
- V. Umwelt- und Klimaschutzvorschriften Kein Zugriff
- VI. Vollzug Kein Zugriff
- I. WTO-Recht Kein Zugriff
- II. Kompetenzgrundlage Kein Zugriff
- III. Vertrauensschutz Kein Zugriff
- IV. Eigentumsschutz Kein Zugriff
- V. Doppelbestrafungsverbot Kein Zugriff
- 6. Kapitel. Resümee Kein Zugriff Seiten 179 - 180
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 181 - 192





