Der Zyklus im Spannungsfeld zwischen Gesundheit und Krankheit
Die Medikalisierung der Menstruation im 19. Jahrhundert- Autor:innen:
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Die Menstruation erhält aktuell viel Aufmerksamkeit. Einerseits wird über eine angemessene Besteuerung von Hygieneprodukten diskutiert. Andererseits erfreuen sich Ratgeber großer Beliebtheit, die den Blick nicht nur auf die Beschwerden, sondern auf die Menstruation als "Superpower" richten – und inzwischen auch Apps, mithilfe derer frau akribisch Buch über den eigenen Zyklus führen kann, um Hinweise auf die eigene Gesamtgesundheit zu erhalten. Die Arbeit zeigt auf, wie im Laufe des 19. Jahrhunderts Normen zu Blutungsrhythmus, -dauer und -menge entstanden sind und warum diese als Kennzeichen einer gesunden Menstruation galten, während Abweichungen davon als Krankheitshinweis interpretiert wurden. Ferner geht sie auf die sogenannte "Menstruationswelle" ein, welche männliche Ärzte in den 1890er-Jahren als Argument für eine geringere Leistungs- und Widerstandsfähigkeit von Frauen ins Feld führten mit dem Ziel, die Öffnung der Universitäten für sie zu verhindern.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-86321-626-9
- ISBN-Online
- 978-3-86321-593-4
- Verlag
- Mabuse Verlag, Frankfurt am Main
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 246
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- 1.1 Fragestellung Kein Zugriff
- 1.2 Konzept: Medikalisierung Kein Zugriff
- 1.3 Quellen Kein Zugriff
- 1.4 Forschungsstand zur Geschichte der Menstruation Kein Zugriff
- 1.5 Aufbau der Arbeit Kein Zugriff
- 2.1 Die Entstehung der modernen Medizin im 19. Jahrhundert Kein Zugriff
- 2.2 Die Etablierung der Gynäkologie als medizinische Fachdisziplin Kein Zugriff
- 2.3.1 Die Menstruation als Reinigungsfunktion und Ausdruck von Gebärfähigkeit Kein Zugriff
- 2.3.2 Die Menstruation als Brunst Kein Zugriff
- 2.3.3 Die Menstruation als sichtbares Zeichen eines Zyklus Kein Zugriff
- 2.4 Zusammenfassung medizinhistorischer Hintergrund Kein Zugriff
- 3.1.1 Krankengeschichten Kein Zugriff
- 3.1.2 Statistiken Kein Zugriff
- 3.1.3 Grafiken Kein Zugriff
- 3.2.1 Die unordentliche Monatsblutung als Ursache physischer und psychischer Erkrankungen (bis ca. 1850) Kein Zugriff
- 3.2.2 Menstruationsanomalien als Symptome physischer und psychischer Erkrankungen (bis ca. 1900) Kein Zugriff
- 3.2.3 Die Menstruation als Indikator für die Gesundheit der Frau (ab ca. 1900) Kein Zugriff
- 3.3.1 Heilkundliche Therapieverfahren (bis ca. 1850) Kein Zugriff
- 3.3.2 Moderne Therapiemethoden (ab ca. 1850) Kein Zugriff
- 3.4.1 Johann Sebastian Sachs: „Aerztliches Gemälde des weiblichen Lebens im gesunden und krankhaften Zustande“ (1830) Kein Zugriff
- 3.4.2 Livius Fürst: „Hygiene der Menstruation im normalen und krankhaften Zustande“ (1894) Kein Zugriff
- 3.5 Zusammenfassung Medikalisierung Kein Zugriff
- 4.1 Die Theorie der Geschlechtscharaktere als Antwort auf sozialen, ökonomischen und technologischen Wandel Kein Zugriff
- 4.2.1 Forderungen der Befürworter des Frauenstudiums Kein Zugriff
- 4.2.2 Ärzte als Gegner des Frauenstudiums Kein Zugriff
- 4.3.1 Hermann Fehling: „Die Bestimmung der Frau“ (1892) Kein Zugriff
- 4.3.2 Die Menstruationswelle in weiteren von Ärzten verfassten Texten Kein Zugriff
- 4.3.3 Adele Gerhard/Helene Simon: „Mutterschaft und geistige Arbeit“ (1901) Kein Zugriff
- 4.4 Heinrich Schüle: „Ueber den Einfluss der sog. ,Menstrualwelle‘ auf den Verlauf psychischer Hirnaffectionen“ (1891) Kein Zugriff
- 4.5 Zusammenfassung Menstruationswelle und Bestimmung der Frau Kein Zugriff
- 5 Fazit Kein Zugriff Seiten 219 - 224
- 6.1 Quellen Kein Zugriff
- 6.2 Literatur Kein Zugriff
- 6.3 Abbildungen Kein Zugriff





