Unerlaubte Gleichheit
Homosexualität und mann-männliches Begehren in Kulturgeschichte und Kulturvergleich- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Edition Kulturwissenschaft, Band 236
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Das westlich-moderne Konzept der (männlichen) »Homosexualität« umfasst neben der Vorstellung von der Gleichgeschlechtlichkeit der Partner auch die Annahme ihrer sozialen Gleichwertigkeit. Kulturhistorisch betrachtet ist dies allerdings eine entschiedene Ausnahme. In vielen Kulturen bildet(e) gerade die Ungleichheit – etwa hinsichtlich Alter, Stand oder Sexualverhalten – eine Bedingung, um gleichgeschlechtliche Beziehungen kulturell verhandelbar und teils sogar sozial akzeptabel zu machen. Die Beiträger*innen des Bandes widmen sich diesen verschiedenen Manifestationen mann-männlichen Begehrens und verdeutlichen dabei die Eigenheiten der jeweiligen Konzepte, Praktiken und sozialen Bewertungen gleichgeschlechtlicher Beziehungen im Kulturvergleich.
Schlagworte
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2021
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-8376-5356-4
- ISBN-Online
- 978-3-8394-5356-8
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Edition Kulturwissenschaft
- Band
- 236
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 338
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Editorische Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 7 - 8Autor:innen: |
- Unerlaubte Gleichheit Kein Zugriff Seiten 9 - 42Autor:innen: |
- Mann-männliches Begehren und Sexualverhalten in mittelhochdeutschen Texten Kein Zugriff Seiten 43 - 80Autor:innen:
- Gay Identity Formation in South Korea Kein Zugriff Seiten 81 - 112Autor:innen:
- Diskursgeschichtliche Analysen chinesischer Topoi des mann-männlichen Begehrens Kein Zugriff Seiten 113 - 144Autor:innen:
- »It is the European who fosters all kind of genital depravity.« Kein Zugriff Seiten 145 - 164Autor:innen:
- The Vanishing of Male Same-Sex Desire in Ottoman Literature Kein Zugriff Seiten 165 - 180Autor:innen:
- Die Eulenburg-Affäre und die Genese des modernen Homosexualitätskonzepts Kein Zugriff Seiten 181 - 210Autor:innen: | | | | | | |
- Wie keusch ist der Eros? Kein Zugriff Seiten 211 - 232Autor:innen:
- »Es ist immer gut und richtig, so sein zu wollen, wie man von Natur aus ist!« Kein Zugriff Seiten 233 - 264Autor:innen:
- Von heißen Küssen, besudelten Betten und beischlafähnlichen Handlungen Kein Zugriff Seiten 265 - 294Autor:innen: | | | | | | |
- »Nach dem Kunstfertigen steht mir nicht der Sinn.« Kein Zugriff Seiten 295 - 334Autor:innen:
- Autor*innenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 335 - 338Autor:innen: |





