Cover des Buchs: Der Körper der Moral
, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Kein Zugriff

Der Körper der Moral

Versuch über den Anfang und das Ende des Menschlichen
Autor:innen:
Verlag:
 2024

Zusammenfassung

Menschlichkeit entsteht dort, wo Individuen ihr Leben miteinander teilen. Nur in Momenten der Nähe, in denen die Einzelnen einander als körperliche Wesen begegnen, können sie sich selbst und ihr Gegenüber als Menschen erfahren. Erst wenn dies angemessen berücksichtigt wird, kann auch verstanden werden, was moralisches Handeln für Menschen möglich macht und wovon jede Ethik ausgehen muss. Helmut Pape geht in der vorliegenden Studie dem subtilen Verhältnis von Körper, Menschlichkeit und Moral nach. Entscheidend ist der Begriff der Beziehungen, verstanden als Augenblicke einer geteilten Gegenwart des Einen mit dem Anderen. Durch sie, so zeigt der Autor auf, kann ein Mensch zur Moral befähigt werden – auch dann noch, wenn (gemeinsames) Leben scheitert, behindert oder gar zerstört wird.

Schlagworte


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2024
ISBN-Print
978-3-95832-356-8
ISBN-Online
978-3-7489-1654-3
Verlag
Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
Sprache
Deutsch
Seiten
353
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Vorwort. Eigene Erfahrungen: Wie ein Problem sichtbar wird Kein Zugriff Seiten 9 - 11
    1. Menschen vom Körper aus denken Kein Zugriff
    2. Wie die Menschlichkeit des Lebens in Beziehungen zu verstehen ist Kein Zugriff
    3. Die Ontologie der Lebensmöglichkeiten Kein Zugriff
    4. Beziehungen – wofür und wozu? Kein Zugriff
    5. Welche Ebene, welche Beziehungen, welches Ganze? Kein Zugriff
    6. Kontingenz: Der Zufall und das Mögliche in lebenszeitlichen Relationen Kein Zugriff
    7. Der Augenblick und das philosophische Verallgemeinern Kein Zugriff
    8. Das Normative und die unvermeidbare Kontingenz des Lebens Kein Zugriff
    9. Die erste Freiheit: Mit nahen Anderen leben können Kein Zugriff
    10. Das weitere Vorgehen Kein Zugriff
      1. Beziehungen und Endlichkeit Kein Zugriff
      2. Relation und Beziehung: Formale Begriffe und menschliche Umgebungen Kein Zugriff
      3. Die Relationenlogik und die Eigenschaften von Relationen Kein Zugriff
      4. Drei Formen von Relationen Kein Zugriff
      1. Relationen und Gefüge Kein Zugriff
      2. Wenn Menschen einander als Menschen verstehen Kein Zugriff
      3. Schwach, krumm und tierisch: Einige Selbstverständigungen Kein Zugriff
      4. In menschlicher Umgebung: Warum die Intentionalität des Bewusstseins keine Relation ist, aber Relationalität erfordert Kein Zugriff
      5. Das Werden in und durch Beziehungen Kein Zugriff
      1. Die unhintergehbare Flüchtigkeit der handelnd zugänglichen kontingenten Relationen Kein Zugriff
      2. Welche Menschen, welche Beziehungen, welche Moral? Kein Zugriff
      3. Im Netz der Beziehungen aller Augenblicke Kein Zugriff
    1. Das Gelingen als Anfang Kein Zugriff
    2. Was gelingende Lebensteilung von anderen Beziehungen unterscheidet Kein Zugriff
    3. Lebensteilung als anfänglich einfache Beziehung Kein Zugriff
      1. Gelebte Gegenseitigkeit: Im Blick den Blickenden sehen Kein Zugriff
      2. Ökonomie des Teilens Kein Zugriff
      1. Die Gegenwart als Augenblick teilen Kein Zugriff
      2. Das Muster der Augenblicke kontingenter Lebensteilung: Geburt und Tod Kein Zugriff
      3. Die Entschiedenheit zum Leben und zum Gelingen von Lebensteilung Kein Zugriff
      1. Freiheit im Augenblick des vormoralischen Guten Kein Zugriff
      2. Was der soziale, kulturelle und gesellschaftliche Rahmen für oder gegen Lebensteilung bewirken kann Kein Zugriff
      1. Der unvermeidbare Alltag Kein Zugriff
      2. Bedingungen der Unvermeidbarkeit Kein Zugriff
      3. Die Semantik der Unvermeidbarkeit des Geschehens Kein Zugriff
      4. In welchem Sinne mit dem Menschlichen das Gute gelingt: Lebensbefähigung und Wiederholung Kein Zugriff
    4. 5. Vom vormoralischen zum moralischen Guten: Ein unvermerkter Übergang Kein Zugriff
      1. Wie moralischer Pessimismus und die Zerstörung von Menschlichkeit ideologisch aufeinander bezogen sind Kein Zugriff
      1. Zerstörte und verformte Lebensteilung: Wie Entmenschlichung entsteht und durchbrochen wird Kein Zugriff
      2. Die Unerkennbarkeit und die Wiedergewinnung des Gegenübers Kein Zugriff
      3. Die Veränderung und Überformung von Lebensteilung: Moralische Beziehungen Kein Zugriff
      4. Retter und Gerettete: Körperlich und moralisch für den Anderen einstehen Kein Zugriff
      5. Verkörperte Gefühle und geteilte Nähe: Was zum rettenden Einstehen für Andere befähigt Kein Zugriff
      1. Das Gelingen und die Aufhebung des Menschlichen: Das Paradigma negativer Anthropologie Kein Zugriff
      2. Die Öffentlichkeit von Misslingen und Gelingen Kein Zugriff
      3. Zerstörung und das Fortbestehen der Befähigung zur Menschlichkeit Kein Zugriff
    1. 4. Menschlichkeit im Zusammenhang der Lebenszeit: Gefühle und die Positionalität moralischen Handelns Kein Zugriff
      1. Gefühle – in Beziehung zueinander Kein Zugriff
      1. Gefühle und Moral: Güte, Mitleid, Ungerührtheit Kein Zugriff
      2. Ordnungen des Lebens: Gewohnheiten als zeitabhängige Relationen Kein Zugriff
      1. Unbedachte Güte: Für den Anderen Handeln Kein Zugriff
      2. Das Teilen von Gefühlen als Befähigung Kein Zugriff
      1. Der Mythos der Selbstevidenz von Gefühlen Kein Zugriff
      2. Unbedachte Güte und Ungerührtheit: Komplementäre Gefühlspraktiken Kein Zugriff
      3. Gefühle als Bedingungen und Teil von Moral Kein Zugriff
      1. Von der Ökologie der Möglichkeiten zu jener des Menschen Kein Zugriff
      2. Menschliche Möglichkeiten und was auch ohne Menschen möglich ist Kein Zugriff
      3. Real möglich – Zufälle ohne die Chance des Handelns? Kein Zugriff
      4. Die Wirklichkeit des praktisch Möglichen Kein Zugriff
      5. Menschliche Möglichkeiten und Fähigkeiten im Schatten des Selbst Kein Zugriff
      1. Die erste Freiheit: Das Sich-Einlassen auf den nahen Anderen Kein Zugriff
      2. Der praktische Umgang mit und die Befähigung zum Unmöglichen Kein Zugriff
      3. Was im Augenblick des Sprechens geschieht Kein Zugriff
      4. Der geteilte Aussagedialog: Eine rhetorische Analyse Kein Zugriff
      5. Zwang und Freiheit im Dialog Kein Zugriff
      1. Lebensteilung und moralisches Handeln Kein Zugriff
      2. Warum alltägliche Dialoge moralisch wirksam sein können Kein Zugriff
      3. Die Befähigung zu einer Lebensform und die Ökonomie des Teilens Kein Zugriff
      4. Befähigt zur Menschlichkeit Kein Zugriff
  3. Literatur Kein Zugriff Seiten 326 - 353

Ähnliche Veröffentlichungen

aus dem Schwerpunkt "Ethik", "Philosophische Praxis"
Cover des Buchs: Ethik der Kryptographie
Monographie Vollzugriff
Laurence Lerch
Ethik der Kryptographie
Cover des Buchs: Ideale der Menschlichkeit
Monographie Kein Zugriff
Paul R. Tarmann
Ideale der Menschlichkeit
Cover des Buchs: Cultivating Character
Monographie Vollzugriff
Tuba Işık
Cultivating Character
Cover des Buchs: Der innere Kompass
Monographie Kein Zugriff
Bettina Kremberg
Der innere Kompass
Cover des Buchs: Existenzielle Selbstakzeptanz
Monographie Kein Zugriff
Kai Hoffmann
Existenzielle Selbstakzeptanz