
Platon
Meisterdenker der Antike- Autor:innen:
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Platon (428/27 - 348/47 v. Chr.) ist eine der bedeutendsten Gestalten der Geistesgeschichte. Dieses Werk bietet eine umfassende und grundlegende Einführung in sein Leben, Werk und Denken. Wer Platons Philosophie verstehen, seine überzeitlich wichtigen Fragen an den Menschen begreifen und seinem Weg zum Wahren, Schönen und Guten folgen möchte, dem sei dieses Buch nachdrücklich empfohlen. Athen 399 v. Chr.: Auf der Stadt lasten immer noch die Schatten des verlorenen Krieges gegen Sparta. In ihrem Ringen um innere Stabilität verkraftet die Öffentlichkeit keinen Provokateur wie Sokrates und verurteilt ihn zu Tode. An dem Tag, da er den Schierlingsbecher trinken muß, verliert Platon (428/ 27 - 348/47 v. Chr.) seinen Lehrer - eine Erfahrung, die sein Leben und seine Philosophie nachhaltig prägen sollte. Thomas Alexander Szlezák bringt uns nicht nur den Denker, sondern auch den Menschen Platon näher, um so dessen Philosophie besser erschließen und vermitteln zu können. Bei einem Durchgang durch Platons Dialoge und Briefe erhellt er zentrale Fragen nach Echtheit, Stil und Chronologie des Gesamtwerks. Eine Schlüsselrolle im Verständnis der Erkenntnistheorie Platons und seiner mündlichen Prinzipienlehre kommt dem Siebten Brief zu: Die Letztbegründung seiner philosophischen Erkenntnisse kann demnach nicht schriftlich niedergelegt, sondern nur mündlich vermittelt werden, und die Einsicht muß dann wie ein Funke überspringen, der ein Licht entzündet. Der Autor untermauert die These, daß dieser Brief echt und autobiographisch ist. Darüber hinaus führt er detailliert in Platons Denken ein: welche Einflüsse lassen sich in seinem Werk erkennen? Was verstand er eigentlich unter Philosophie? Sind doch davon Platons Menschenbild, seine physische Anthropologie, seine Theorie der Seele und seine Ethik abhängig. Vor diesem Hintergrund werden sein Staatsdenken, seine Kosmologie, Ideenlehre und die Prinzipientheorie eingehend erläutert. Schließlich rückt der religiöse Charakter der platonischen Philosophie in den Fokus: Ist die Idee des Guten, das "Prinzip von allem", Platons Gottesbegriff?
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-406-76526-1
- ISBN-Online
- 978-3-406-76528-5
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 780
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 11 - 13
- Die Stadt Kein Zugriff
- Die Familie Kein Zugriff
- Die Krise: das Bild Athens trübt sich ein Kein Zugriff
- Die Quellen Kein Zugriff
- Die Zeit bis 399 v. Chr. Kindheit, Jugend, Bekanntschaft mit Sokrates Kein Zugriff
- Der Prozeß des Sokrates Kein Zugriff
- Die Zeit bis zur Gründung der Akademie Kein Zugriff
- Die Akademie. Platon als Lehrer und Forscher Kein Zugriff
- Platon und der Sturz der Tyrannis in Syrakus Kein Zugriff
- Letzte Jahre und Tod Kein Zugriff
- Überblick über den Bestand Kein Zugriff
- Ungleichheit der Dialoge Kein Zugriff
- Echtheit Kein Zugriff
- Zwei Typen von Dialogen Kein Zugriff
- Vielfalt der Themen und der Darstellungsmittel Kein Zugriff
- Im Hintergrund steht stets die Idee des Guten Kein Zugriff
- Zu Platons Stil Kein Zugriff
- Drei Bemerkungen vorweg Kein Zugriff
- Frühe Dialoge Kein Zugriff
- Dialoge vor 399 v. Chr.? Kein Zugriff
- Zur Geschichte der chronologischen Forschung Kein Zugriff
- Platon war nicht der Schöpfer der Literaturform Dialog Kein Zugriff
- Nicht alle Einsicht kommt aus dem Dialog Kein Zugriff
- Die Schriftkritik im Phaidros. Sokrates über den Gebrauch der Schrift durch den Dialektiker Kein Zugriff
- Kritik der Schrift und der Sprache im Siebten Brief Kein Zugriff
- Die neue Situation Kein Zugriff
- Die moderne Theorie der Dialogform Kein Zugriff
- Wie kam es zur Umdeutung der Grundtexte? Kein Zugriff
- Platons schriftstellerische Motive Kein Zugriff
- Was ist und was will ein platonischer Dialog? Kein Zugriff
- Was die platonischen Dialoge nicht sind Kein Zugriff
- Folgerungen für die hermeneutische Praxis Kein Zugriff
- Einflüsse auf Platons Denken Kein Zugriff
- Allgemeine Charakteristik. ‹Ur-Platonism› Kein Zugriff
- Platons Weltbild. Versuch einer kurzen Skizze Kein Zugriff
- Vorgriff auf das Folgende: zur Abfolge der Kapitel 2 bis 8 Kein Zugriff
- Die Unvermeidbarkeit von Überschneidungen Kein Zugriff
- Apologie: Philosophie als Gottesdienst Kein Zugriff
- Eros verliert, was er gewonnen hat (Symp. 203 e) Kein Zugriff
- Dialektik Kein Zugriff
- Die Schau und die Eudaimonie Kein Zugriff
- Anthropologie Kein Zugriff
- Theorie der Seele Kein Zugriff
- Ethik Kein Zugriff
- Der philosophische Grundgedanke in Platons Staatsdenken Kein Zugriff
- Voraussetzungen und Grundbegriffe Kein Zugriff
- Die Staatsentwürfe Kein Zugriff
- Der einzige, vollkommene Kosmos Kein Zugriff
- Wie erzählt Platon vom Kosmos? Kein Zugriff
- Bestandteile und Ursachen des Kosmos Kein Zugriff
- Die Gestalt des Kosmos Kein Zugriff
- Wer ist der Demiurgos? Kein Zugriff
- Zum Ganzen der platonischen Kosmologie Kein Zugriff
- Die Theorie der Ideen. Die entscheidende Wendung zum Ideendenken Kein Zugriff
- Gab es eine Ideenlehre? Kein Zugriff
- Grundlegende Bestimmungen Kein Zugriff
- Ideenlehre und Dialektik Kein Zugriff
- Einige notwendige Vorbemerkungen Kein Zugriff
- Die philosophische Zielsetzung Kein Zugriff
- Die Grundzüge der Prinzipientheorie Kein Zugriff
- ‹Mythos›: ein ambivalenter Begriff Kein Zugriff
- Philosophie und Religion Kein Zugriff
- Die Götter der griechischen Religion Kein Zugriff
- Die sichtbaren Götter und der schwer zu findende Gott Kein Zugriff
- Anhang I: Zum Siebten Brief Kein Zugriff Seiten 611 - 616
- Anhang II: Zu Platons Ironie Kein Zugriff Seiten 616 - 629
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 629 - 725
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 725 - 727
- Abgekürzt zitierte Literatur Kein Zugriff Seiten 727 - 729
- Stellenregister Kein Zugriff Seiten 729 - 763
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 763 - 771
- Register der Namen und geographischen Begriffe Kein Zugriff Seiten 771 - 779
- Register der Götternamen Kein Zugriff Seiten 779 - 780
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 780 - 780




