Die Zeitschrift für Ideengeschichte fragt nach der veränderlichen Natur von Ideen, seien sie philosophischer, religiöser, politischer oder literarischer Art. Herausragende Fachleute aus allen Geisteswissenschaften gehen in Originalbeiträgen der Entstehung, den zahlreichen Metamorphosen, aber auch dem Altern von Ideen nach. Dabei erweist sich manch scheinbar neue Idee als alter Hut. Und umgekehrt gilt es, in Vergessenheit geratene Idee neu zu entdecken.Die internationale Politik der letzten Jahre, die sich erneuernden Wertedebatten und die intensiv erlebte Wiederkehr der Religionen lassen keinen anderen Schluß zu: Die politische und kulturelle Gegenwart wird von Ideen geprägt, spukhaft oft, doch mit enormer Wirksamkeit. Wer diese Gegenwart verstehen will, kommt nicht umhin, Ideengeschichte zu treiben.Die Zeitschrift für Ideengeschichte wendet sich an die gebildete Öffentlichkeit. Darüber hinaus strebt sie als Forum der Forschung und Reflexion eine fachübergreifende Kommunikation zwischen allen historisch denkenden und argumentierenden Geisteswissenschaften an.Die Zeitschrift für Ideengeschichte wird von den drei großen deutschen Forschungsbibliotheken und Archiven in Marbach, Weimar und Wolfenbüttel sowie dem Wissenschaftskolleg zu Berlin gemeinsam getragen. Mögen die Quellen der Zeitschrift im Archiv liegen, so ist ihr intellektueller Zielpunkt die Gegenwart. Sie beschreitet Wege der Überlieferung, um in der Jetztzeit anzukommen; sie stellt Fragen an das Archiv, die uns als Zeitgenossen des 21. Jahrhunderts beschäftigen.
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Bibliographische Angaben
ISSN-Print
1863-8937
ISSN-Online
1863-8937
Verlag
C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
Sprache
Deutsch
Produkttyp
Ausgabe
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Seite 1 - 3
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Seite 4 - 4
Künstlerkolonien schossen um die vorletzte Jahrhundertwende von Worpswede bis Woodstock aus dem Boden. Seit 1892 siedelte sich auch im Ostseefischerdorf Ahrenshoop zwischen Darß und Fischland, das Uwe Johnson das «schönste Land der Welt»...
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Seite 5 - 37
Auf großen A3-Albumblättern dokumentierte die Schauspielerin Inge Keller (1923–2017) neben ersten Stationen ihrer Karriere auch ganz private Aufnahmen, wie hier von ihrem Aufenthalt in Ahrenshoop. Im Sommer 1949 gab es die DDR noch nicht.
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Seite 38 - 48
Wer in den letzten Jahrzehnten der DDR aufgewachsen ist, lernte den Kulturbund vor allem als ein Veranstaltungsforum kennen, in dem Vorträge über Natur- und Kulturreisen in fremde Länder und viele andere Themen angeboten wurden, die man durchaus...
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Seite 49 - 55
Lieber Herr Scherner, Sie waren im August 1947 bei der Sommerakademie des Kulturbundes in Ahrenshoop mit 18 Jahren der jüngste Delegierte. Wie kamen Sie zu dieser Ehre? Prädestinierte Sie eine besondere bildungsbürgerliche Herkunft?
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Seite 56 - 66
Das Dorf Ahrenshoop auf dem Darß zwischen Rostock und Stralsund, einen Fuß hinter dem Fischland, hat eine lange Geschichte als Künstlerort.
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Seite 67 - 73
Es gibt Momente im Leben, in denen etwas Gewalttätiges zu Ende gegangen ist und die Erwartung des Neuen noch nicht erloschen ist. Wer den Sommer 1945 nicht als Befreiung erlebt hat, sondern in Angst, wird diese Erfahrung für jene Wochen gewiss...
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Seite 74 - 84
Die Gespräche über die Schriftstellersiedlung Peredelkino begannen um 1930, als eine von Boris Pilnjak geführte Gruppe sowjetischer Autoren eine kooperative Datschen-Genossenschaft gründete, der rund hundert Schriftsteller und Journalisten...
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Seite 85 - 100
Eines der berühmtesten Werke der Ahrenshooper Künstlerkolonie hat ihr Gründer, der 1861 aus Oldenburg gebürtige Landschaftsmaler Paul Müller-Kaempff, geschaffen. Es heißt «Der alte Schifferfriedhof in den Dünen» (vielfach nur «Alter...
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Seite 101 - 114
Der französische Dichter Victor Hugo (1802–1885) war fasziniert von Großarchitektur. In seinen Romanen sind die Hauptrollen nicht Personen, sondern Bauwerken zugeteilt. In Notre-Dame de Paris ist es die mittelalterliche Kathedrale, in Les...
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Seite 115 - 120
«Stuart Hall war einer der wenigen Farbigen im Fernsehen, der nicht sang oder tanzte oder rannte.» Diese Aussage des Filmemachers John Akomfroh, Autor der Dokumentation The Stuart Hall Project, deutet die beträchtliche Wirkung an, die der in...
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Seite 121 - 123
Marx, ein Konservativer? Auf diese Idee könnte man kommen, stürzte man sich auf dessen literarische Vorlieben: Marx bewunderte die europäischen Klassiker, Dante und Cervantes, Goethe und Shakespeare, aber auch die zeitgenössische Literatur des...
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Seite 124 - 126
Der Versuch, Blumenbergs Werk auf den Begriff zu bringen, verleitet nicht zufällig zur Flucht in kosmologische Metaphern.
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Seite 127 - 128
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