
Literarische Musikästhetik
Eine Diskursgeschichte von 1800 bis 1950- Autor:innen:
- Reihe:
- Das Abendland N.F., Band 34
- Verlag:
- 2008
Zusammenfassung
Diese Studie widmet sich dem Phänomen der literarischen Musikästhetik im Zeitraum zwischen 1800 und 1950. Im Rahmen eines transdisziplinären Ansatzes führt sie literatur- und musikwissenschaftliche Interpretationsverfahren zusammen und erschließt damit einen zentralen literarisch-musikalischen Diskurs des 19. und 20. Jahrhunderts. Anhand detaillierter Werkanalysen demonstriert der Autor, dass die romantische Musikästhetik, die um 1800 von Wilhelm Heinrich Wackenroder, Ludwig Tieck und E.T.A. Hoffmann begründet wird, nicht auf kompositionsgeschichtliche, sondern auf literarhistorische Transformationsprozesse im ausgehenden 18. Jahrhundert reagiert. Das romantische Musikverständnis, das sich sowohl von der barocken und im Umfeld der Oper entwickelten Affektenlehre als auch von der empfindsamen Gefühlsästhetik abhebt, ist somit als ein primär literarisches Phänomen anzusehen. Besondere Aufmerksamkeit widmet die Studie dem Fortleben der romantischen Musikästhetik in Werken von Eduard Mörike, Franz Werfel und Thomas Mann.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2008
- ISBN-Print
- 978-3-465-03592-3
- ISBN-Online
- 978-3-465-13592-0
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Das Abendland N.F.
- Band
- 34
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 470
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- I.1 Die romantische Musikästhetik als literarisches Phänomen Kein Zugriff
- I.2 Das Zwei-Welten-Modell in der literarischen Musikästhetik Kein Zugriff
- II.1 Auf dem Weg zu einer neuen Musikästhetik Kein Zugriff
- II.2 Jahre des Enthusiasmus - Berglingers Adoleszenz Kein Zugriff
- II.3 Jahre des Leidens - Berglinger als Kapellmeister Kein Zugriff
- III.1 Die Idee einer autonomen Tonkunst Kein Zugriff
- III.2 Die Bedeutung der Oper für Hoffmanns Musikverständnis Kein Zugriff
- III.3 "Ritter Gluck" und die romantische Musikästhetik Kein Zugriff
- IV.1 Romantische Kunstauffassung und biedermeierliche Musikkultur Kein Zugriff
- IV.2 Licht und Schatten - Mörikes Mozartbild Kein Zugriff
- IV.3 Zwischen Ablehnung und Aneignung - das Erbe der romantischen Musikästhetik Kein Zugriff
- V.1 Die Dichotomie als musikästhetische Reflexionsfigur Kein Zugriff
- V.2 Werfels Revision der romantischen Kunstauffassung Kein Zugriff
- V.3 Franz Werfel als Initiator der Verdi-Renaissance im frühen 20. Jahrhundert Kein Zugriff
- V.4 Demokratische Tonkunst und antiromantische Musikästhetik Kein Zugriff
- VI.1 Emanzipation der Dissonanz Kein Zugriff
- VI.2 "Doktor Faustus" im Spannungsfeld zwischen Schönberg und Adorno Kein Zugriff
- VI.3 Komponieren im Zeitalter des Fin de siècle Kein Zugriff
- VI.4 Die Dodekaphonie im Ideengefüge des "Doktor Faustus" Kein Zugriff
- VI.5 Aporien der musikästhetischen Programmatik im "Doktor Faustus" Kein Zugriff
- VI.6 Von Berglinger zu Leverkühn Kein Zugriff
- Siglenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 443 - 444
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 445 - 462
- Register Kein Zugriff Seiten 463 - 470




