
Geschichte des politischen Denkens
Zwölf Porträts und acht Miniaturen- Autor:innen:
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Unsere heutige politische Ordnung ist nicht nur das Ergebnis von gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen. Sie ist wesentlich von dem Denken geprägt, das diese Entwicklungen bald kommentiert, bald kritisiert, bald auch provoziert. In zwölf Porträts und acht Miniaturen stellt der Philosoph Otfried Höffe die großen politischen Denker von der Antike bis ins 20. Jahrhundert vor. So sehr sich die politischen Verhältnisse gewandelt und die Debatten sich geändert haben – viele Fragen sind die gleichen geblieben, auch wenn sie sich in neuem Zusammenhang stellen: Wie funktioniert ein Gemeinwesen; welche Strukturen und Hierarchien herrschen in ihm vor? Wie erwirbt man Macht; wie erhält oder stürzt man sie? Unter welchen Bedingungen ist politische Herrschaft gerecht? Solche Fragen haben sich schon Platon und Aristoteles, Machiavelli und Hobbes, Kant und Hegel gestellt. Ihre Werke wenden sich nicht bloß an akademische Zunftgenossen, sondern ebenso an die Öffentlichkeit ihrer Zeit. Und dank der Originalität, Radikalität und Konsequenz ihrer Gedanken sind zahlreiche Begriffe, Prinzipien und Argumentationsfiguren dieser Denker bis heute aktuell.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-406-69714-2
- ISBN-Online
- 978-3-406-69715-9
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 417
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 11 - 14
- Einleitung: Die lange Vorgeschichte Kein Zugriff Seiten 15 - 18
- 1. Platon (428/27–348/47 v. Chr.): Soll der Philosoph König sein? Kein Zugriff Seiten 19 - 46
- Zwischenspiel: Anfänge eines Kosmopolitismus? Kein Zugriff
- Zwischenspiel: Politisches Denken im Neuen Testament Kein Zugriff
- Zwischenspiel: Islam – Hellenisierung einer politischen Religion Kein Zugriff
- Zwischenspiel: Weltliche kontra geistliche Gewalt Kein Zugriff
- 6. Thomas von Aquin (1224/5–1274): Der gute Fürst Kein Zugriff Seiten 141 - 159
- 7. Dante Alighieri (1265–1321): Weltmonarchie Kein Zugriff Seiten 160 - 173
- Zwischenspiel: Wilhelm von Ockham – Ein politisches Sparsamkeitsprinzip Kein Zugriff
- Zwischenspiel: Politische Utopie, christlicher Fürstenspiegel, Völkerrecht Kein Zugriff
- 10. Thomas Hobbes (1588–1679): Politik in Zeiten der Bürgerkriege Kein Zugriff Seiten 209 - 228
- 11. Baruch de Spinoza (1632–1677): Rationalismus der Freiheit Kein Zugriff Seiten 229 - 240
- Zwischenspiel: Europäische Aufklärung Kein Zugriff
- 13. Jean-Jacques Rousseau (1712–1778): «Frei geboren und doch in Ketten» Kein Zugriff Seiten 265 - 285
- 14. Alexander Hamilton (1757–1804), John Jay (1745–1829), James Madison (1751–1836): Die geistige Grundlage einer konstitutionellen Demokratie Kein Zugriff Seiten 286 - 297
- Zwischenspiel: Deutscher Idealismus Kein Zugriff
- 16. Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831): Kampf um Anerkennung Kein Zugriff Seiten 323 - 342
- 17. John Stuart Mill (1806–1873): Liberalismus plus Utilitarismus Kein Zugriff Seiten 343 - 359
- 18. Karl Marx (1818–1883): Kritik der politischen Ökonomie Kein Zugriff Seiten 360 - 370
- Zwischenspiel: Herrschaftstypologie und Begriff des Politischen Kein Zugriff
- 20. John Rawls (1921–2002): Politische Gerechtigkeit Kein Zugriff Seiten 388 - 405
- Ausblick: Weltrechtsordnung Kein Zugriff Seiten 406 - 408
- Literatur zur Vertiefung Kein Zugriff Seiten 409 - 409
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 410 - 414
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 415 - 417




