
Was soll ich tun, wer will ich sein?
Vernunft und Verantwortung, Gewissen und Schuld- Autor:innen:
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Keine Frage beschäftigt den modernen Menschen mehr als die Frage nach der Wegweisung seines Handelns. Längst kann er weit mehr als er darf – doch er kennt die maßgeblichen Ziele und die Grenzen nicht. Im ethischen Diskurs der letzten Jahrzehnte stand ohne Zweifel die erste Frage im Vordergrund, während die zweite Frage eher in anderen Zusammenhängen wie denen der Anthropologie und der Psychologie, insbesondere der Sozialpsychologie thematisiert wurden. Das daraus entstandene Defizit an philosophischer Reflexion zeigt sich an Phänomenen wie dem der »Schuld« und des »Gewissens«, deren lebenspraktischer Gebrauch seit langem die Spuren theoretischer Vernachlässigung trägt. Wir wissen nicht, was wir tun sollen, weil wir nicht wissen, wer wir sind und was »das Gute« für uns ist.
Der Philosoph und Theologe Ludger Honnefelder ergründet im vorliegenden Band, was Verantwortung mit Vernunft, was Gewissen und Schuld mit dem Guten zu tun hat und warum daraus Orientierung erwächst. Bekannte Leitbegriffe für die Suche nach Zielen und Grenzen sind Verantwortung und Vernunft. Was aber bedeutet Verantwortung und wie ist Vernunft zu verstehen, wenn sie die menschlichen Orientierungserwartungen erfüllen soll?
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-95832-108-3
- ISBN-Online
- 978-3-8452-8740-9
- Verlag
- Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 156
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 11 - 12
- Die Entdeckung des Subjekts Kein Zugriff
- Leben aus universaler Wahrheit Kein Zugriff
- Provokation der Sterblichkeit Kein Zugriff
- Sterblichkeit und Selbstverhältnis Kein Zugriff
- ›Epos der Hoffnung‹ Kein Zugriff
- Verantwortung – Schlüsselkategorie des modernen Diskurses Kein Zugriff
- Was heißt Verantwortung? Kein Zugriff
- Verantwortung vor dem Gewissen Kein Zugriff
- Selbstbindung an das Gute Kein Zugriff
- Verantwortung vor Gott? Kein Zugriff
- Die Vernünftigkeit des Gewissens Kein Zugriff
- Die Gewissenhaftigkeit der Vernunft Kein Zugriff
- Gewissen und personale Identität Kein Zugriff
- Gewissen und Wahrheit: Bindet das irrige Gewissen? Kein Zugriff
- Gewissen und individueller Lebensentwurf Kein Zugriff
- Was bedeutet ›Schuld‹? Kein Zugriff
- Der Bezugsrahmen des Begriffs der Schuld in der klassischen Philosophie Kein Zugriff
- Der Ausgang von der transzendenten Ordnung Kein Zugriff
- Die Fundierung in der praktischen Vernunft Kein Zugriff
- Der Rekurs auf die Geschichte Kein Zugriff
- Der Rückgriff auf Natur und Wissenschaft Kein Zugriff
- Erklärung des Bösen durch die Freiheit Kein Zugriff
- Das Streben nach Existenz und derWunsch zu sein Kein Zugriff
- Schuld als Fehlbarkeit Kein Zugriff
- Die philosophischen Rede von Schuld Kein Zugriff
- Die Auflösung der überkommenen Ordnungen Kein Zugriff
- Das Modell der Antwort:Vernunft und Methode Kein Zugriff
- Vernunft und Natur: Normativität als Artefakt Kein Zugriff
- Kritik der theoretischen Vernunft: Praktisches Wissen und Geschichte Kein Zugriff
- Geschichte als Heraufkunft der Freiheit Kein Zugriff
- Praktische Vernunft: Sittlichkeit als Selbstbestimmung Kein Zugriff
- Rationalität der Geschichte:Vernunft und Institution Kein Zugriff
- Der Übergang zur Moderne Kein Zugriff
- Orientierungsversuche zwischen Szientismus und Personalismus Kein Zugriff
- Neuansätze ethischer Rationalität Kein Zugriff
- Die ethische Rationalität als offene Frage Kein Zugriff
- Quellenhinweise Kein Zugriff Seiten 141 - 142
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 143 - 156



