Besser geht’s nur in der Komödie
Cavell über die moralischen Register von Literatur und Film- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Kulturphilosophische Studien, Band 2
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Die Beiträge dieses Buches knüpfen an Stanley Cavells psychoanalytisch inspirierte Studien zu Literatur, Drama und Film als Beiträge zu einer Anthropologie der Endlichkeit an. Cavell interpretiert Kunstformen wie Shakespeares Tragödien, die Hollywood-Komödien der Wiederverheiratung und die Melodramen der Unbekannten Frau als experimentelle Narrative von Menschen, die mit ihrer Endlichkeit hadern. Dabei geht es um die alte philosophische Frage nach dem guten Leben, was die Analyse der Spielarten der Lebensverfehlung einschließt. Dazu gehört etwa die Unfähigkeit, sich über die eigenen Wünsche, Ansprüche und Interessen in der Beziehung zu einer anderen Person zu verständigen, was dazu führt, dass man die eigene Perspektive mit einer allgemeinen unparteiischen Sicht der Vernunft und persönliches Vertrauen mit Wissen über eine Person verwechselt, nach einer unerreichbaren Einheit strebt, die Selbstständigkeit der anderen Person als Bedrohung erlebt oder sich selbst in der Beziehung verliert. Dementgegen rekonstruiert Cavell unter dem Titel „moralischer Perfektionismus“ eine philosophische und künstlerische Tradition, die sich mit der Erfahrung einer unbefriedigenden sozialen und privaten Wirklichkeit auseinandersetzt – wobei das Genre Komödie besondere Beachtung findet. Mit Beiträgen von Eike Brock, Elisabeth Bronfen, Lorenz Engell, Josef Früchtl, David Gern, Michael Hampe, Lars Leeten, Dimitri Liebsch, Maria-Sibylla Lotter, Ludwig Nagl und Jochen Schuff.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-495-49021-1
- ISBN-Online
- 978-3-495-82030-8
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- Kulturphilosophische Studien
- Band
- 2
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 288
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Autor:innen: |
- I Cavells hybride Anthropologie der Endlichkeit Kein ZugriffAutor:innen: |
- II Endlichkeitskompetenz als Aufgabe des moralischen Perfektionismus Kein Zugriff Seiten 25 - 47Autor:innen:
- III Besser geht’s nur in der Komödie: Die Wiederverheiratungskomödie als Utopie und narratives Experiment Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autor:innen:
- I Cavells Stimmen Kein ZugriffAutor:innen:
- II Die Kantische Frage, warum man über Ästhetisches streiten muss Kein ZugriffAutor:innen:
- III Demokratischer Gemeinsinn Kein ZugriffAutor:innen:
- IV Komödie und Demokratie Kein ZugriffAutor:innen:
- V Gelächter über den Kampf der Geschlechter Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I Genre Kein ZugriffAutor:innen:
- II Zyklus Kein ZugriffAutor:innen:
- III Medium Kein ZugriffAutor:innen:
- IV Komödie Kein ZugriffAutor:innen:
- V Wissen Kein ZugriffAutor:innen:
- VI Witz Kein ZugriffAutor:innen:
- VII Humor Kein ZugriffAutor:innen:
- VIII Materialität Kein ZugriffAutor:innen:
- IX Reflexivität Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I Einführung Kein ZugriffAutor:innen:
- II The Awful Truth Kein ZugriffAutor:innen:
- III Komik und Wahrheit Kein ZugriffAutor:innen:
- IV Schluss Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I Die Realität des Filmischen Kein ZugriffAutor:innen:
- II Die Form der Komödie Kein ZugriffAutor:innen:
- III Die Ehe vom Scheitern aus bestimmt Kein ZugriffAutor:innen:
- IV Kritik der Ehe und Ethik der Wiederholung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I Die ontologische Grenze Kein ZugriffAutor:innen:
- II Überschreitungen der ontologischen Grenze Kein ZugriffAutor:innen:
- III Philosophie und Film Kein ZugriffAutor:innen:
- IV Traditioneller und moderner Film Kein ZugriffAutor:innen:
- V Schluss Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I Erziehung von Erwachsenen als Zweck der Philosophie Kein ZugriffAutor:innen:
- II Bildungsverständnisse Kein ZugriffAutor:innen:
- III Selbsterkenntnis Kein ZugriffAutor:innen:
- IV Krisen als Anlässe und Folgen der Reflexion Kein ZugriffAutor:innen:
- V Die Möglichkeit von Außenperspektiven Kein ZugriffAutor:innen:
- VI Selbstaufhebungen der Philosophie Kein ZugriffAutor:innen:
- VII Die bedrohte Lebenskunst des Gesprächs Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I Moral perfectionism Kein ZugriffAutor:innen:
- II Filmerfahrung als handlungsentlastete Reflexion: Ein kurzer Blick auf Cavells Analyse des ontologischen Spezialstatus cinematischer Narration Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Glückendes bzw. mißglückendes intersubjektives Handeln: Die Hollywood Remarriage Comedies und The Melodrama of the Unknown Woman Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- IV.1 Zwei Cavell’sche Interviews Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Religionskritische Erwägungen im Cavell’schen Denken Kein ZugriffAutor:innen:
- Transformierende Relektüren religiöser Motive bei Cavell Kein ZugriffAutor:innen:
- Vorbehalte gegen Cavells Emersonian perfectionism Kein ZugriffAutor:innen:
- IV.3 Neuere amerikanische Publikationen zur Cavells Religionsphilosophie Kein ZugriffAutor:innen:
- Dem Tragischen Ausweichen: Shakespeares Winter’s Tale mit Hitchcocks Vertigo und Finchers Gone Girl gelesen Kein Zugriff Seiten 229 - 256Autor:innen:
- Autor:innen:
- I Ein schwieriges Eingeständnis: Die Zumutung endlicher Existenz Kein ZugriffAutor:innen:
- II Skeptizismus: Der radikale Zweifel als Vermeidungsverhalten Kein ZugriffAutor:innen:
- III Die tragischen Konsequenzen der skeptizistischen Lebensform Kein ZugriffAutor:innen:
- IV Moralische Verständigung jenseits von Beweisführung Kein ZugriffAutor:innen:
- V Die Form der Moralphilosophie Kein ZugriffAutor:innen:
- I Einleitung. Cavells therapeutische Philosophie Kein Zugriff
- II.1 Zum Inhalt des Stücks Kein Zugriff
- II.2 Die Leitbilder des Stückes und Cavells Erkenntnis-Verfahren im Sinne Freuds Kein Zugriff
- II.3 Hunger Kein Zugriff
- II.4 Opfermahl, Kannibalismus und Narzissmus Kein Zugriff
- III Schluss Kein Zugriff
- Siglenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 284 - 284
- Abbildungsnachweise Kein Zugriff Seiten 285 - 288
- Autorenverzeichnis Kein Zugriff





