
Die Nürnberger Gesetze – 80 Jahre danach
Vorgeschichte, Entstehung, Auswirkungen- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Die Nürnberger Gesetze: ein Überblick zum Forschungsstand.
Buchpräsentation am 15. September im Bundesinnenministerium.
Mit dem »Reichsbürgergesetz« und dem »Gesetz zum Schutz des deutschen Blutes und der deutschen Ehre«, die beide am 15. September 1935 in Nürnberg verabschiedet wurden, schuf der NS-Staat einen diskriminierenden Sonderstatus für jüdische Deutsche. Die Formulierung der Rassenideologie in Gesetzesform, die in den folgenden Jahren kontinuierlich verschärft wurde, war ein entscheidender Schritt auf dem Weg in die nationalsozialistische Vernichtungspolitik.
Anlässlich des 80. Jahrestags der Verkündung diskutieren renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter der gemeinsamen Schirmherrschaft der Bundesministerien der Justiz und des Innern die Vorgeschichte, die symbolische sowie juristische Bedeutung, die internationalen Auswirkungen und die Folgen der Nürnberger Gesetze.
Aus dem Inhalt:
Hans-Christian Jasch: Die Rassegesetzgebung im Dritten Reich
Frank Bajohr: Verdrängung ohne Rechtsgrundlage. Der Antisemitismus in Bädern und Kurorten vor und nach 1933
Christoph Kreutzmüller: Gewalt gegen Juden im Sommer 1935
Barbara Lambauer: Nürnberg in Vichy? Antisemitismus und Frankreich
Magnus Brechtken: Nürnberger Gesetze, Nachgeschichte und Historiographie. Der Fall Globke
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8353-3149-5
- ISBN-Online
- 978-3-8353-4185-2
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 311
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Geleitwort Kein Zugriff Seiten I - II
- Unrecht, Aufarbeitung und Erinnerung. Rede zur Eröffnung der Tagung am 15. September 2015 im Kammergericht Berlin Kein Zugriff Seiten III - VI Heiko Maas
- Die Nürnberger Gesetze. 80 Jahre danach Kein Zugriff Seiten 7 - 24 Magnus Brechtken, Hans-Christian Jasch
- Von Windhuk nach Nürnberg: Zur Frage der kolonialen Kontinuität Kein Zugriff Seiten 25 - 36 Cornelia Essner
- Verdrängung ohne Rechtsgrundlage. Der Antisemitismus in Bädern und Kurorten vor und nach 1933 Kein Zugriff Seiten 37 - 52 Frank Bajohr
- »Erbgesund und rasserein« – Die NS-Sterilisationsgesetzgebung als erste Phase legitimierter Radikalexklusion Kein Zugriff Seiten 53 - 70 Annemone Christians
- Gewalt gegen Juden im Sommer 1935 Kein Zugriff Seiten 71 - 88 Christoph Kreutzmüller
- ›Doing law‹ – ›Feindgefühle‹ gegenüber Juden: ›Rassenschande‹ vor NS-Gerichten Kein Zugriff Seiten 89 - 104 Alexandra Przyrembel
- Die Wahrnehmung der Nürnberger Gesetze in Polen und Ostmitteleuropa Kein Zugriff Seiten 105 - 122 Ingo Loose
- Brandbeschleuniger? Die Nürnberger Gesetze und die Judenpolitik im faschistischen Italien 1933 bis 1938 Kein Zugriff Seiten 123 - 144 Thomas Schlemmer, Hans Woller
- Nürnberg in Vichy?Antisemitismus und Frankreich Kein Zugriff Seiten 145 - 164 Barbara Lambauer
- Die Rassengesetzgebung im »Dritten Reich« Kein Zugriff Seiten 165 - 204 Hans-Christian Jasch (mit einem Beitrag von Rüdiger Ernst)
- Zwischen Regel und Ausnahme. »Jüdische Mischlinge« unter Sonderrecht Kein Zugriff Seiten 205 - 222 Beate Meyer
- Die rassistische Neuordnung Europas und die Fortentwicklung des nationalsozialistischen Staatsangehörigkeits- und Reichsbürgerrechts Kein Zugriff Seiten 223 - 236 Gideon Botsch
- Die Nürnberger Gesetze im Alliierten Kontrollrat und in den Kriegsverbrecherprozessen Kein Zugriff Seiten 237 - 248 Jürgen Kipp
- Nürnberger Gesetze, Nachgeschichte und Historiografie: Der Fall Globke Kein Zugriff Seiten 249 - 266 Magnus Brechtken
- Quellen- und Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 267 - 298
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 299 - 303
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 304 - 308
- Die Autorinnen und Autoren und Herausgeber Kein Zugriff Seiten 309 - 311




