
Gerechter Krieg?
- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Orient und Okzident, Band 3
- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
Die Frage nach dem „Gerechten Krieg“ webt ein komplexes historisches und systematisches Netz zwischen Orient und Okzident ebenso wie zwischen Antike und Gegenwart. Christentum und Islam, Dichtung und Philosophie stehen vor der gemeinsamen Herausforderung, unter Vorgabe divergierender dogmatischer oder methodischer Prämissen Gerechtigkeit in einem Phänomen zu verorten, das seinem Wesen nach das Stigma der Grausamkeit trägt. Die Perspektiven dieses Bandes reichen von der griechischen Tragödie über Platon, Aristoteles und die Philosophie in Rom (Cicero) über die spätantike christliche Diskussion (Augustinus) bis zur Frage humanitärer Interventionen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die islamische Debatte vom Mittelalter bis in die Gegenwart hinein.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-465-04340-9
- ISBN-Online
- 978-3-465-14340-6
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Orient und Okzident
- Band
- 3
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 210
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 12
- Die griechische Tragödie und die Idee des gerechten Krieges Kein Zugriff Seiten 13 - 44 G. Rechenauer
- Feinde von Natur aus? Theorien des gerechten Krieges bei Platon und Aristoteles Kein Zugriff Seiten 45 - 72 B. Langmeier
- Skeptische Kriegsführung. Karneades und Cicero über den gerechten Krieg Kein Zugriff Seiten 73 - 98 R. La Sala
- Die Ambivalenz des Guten. Augustin über den gerechten Krieg Kein Zugriff Seiten 99 - 132 D. Kiesel
- Gibt es gerechten Krieg? Philosophische Überlegungen im islamischen Mittelalter Kein Zugriff Seiten 133 - 150 C. Ferrari
- "Ğihād" und der "gerechte Krieg". Eine Begriffsanalyse Kein Zugriff Seiten 151 - 170 A. Poya
- Gerechter Krieg, "ğihād" und vergleichende Ethik Kein Zugriff Seiten 171 - 190 J. Kelsay
- Zur (Un-)Gerechtigkeit des Krieges. Einige systematische Überlegungen Kein Zugriff Seiten 191 - 210 V. Zanetti




