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Normbestätigung und Identitätsbalance

Über die Legitimation staatlichen Strafens
Autor:innen:
Verlag:
 2017

Zusammenfassung

„Warum darf der Staat strafen?“ Dies ist die Ausgangsfrage jeder ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Strafrecht. Der Verfasser beantwortet sie in einem weiten gedanklichen Bogen. Im Anschluss an die Tradition republikanischen Freiheitsdenkens begreift er strafwürdiges Unrecht als Verletzung der Pflicht, an der Aufrechterhaltung des Rechtszustandes mitzuwirken. In ihrer Bestrafungspraxis demonstriert die Rechtsgemeinschaft demgegenüber auf Kosten des Täters die Unauflöslichkeit des Zusammenhangs von Pflichterfüllung und Freiheitsgenuss. Kein Strafrechtsanwender kann sich seiner Mitverantwortung für die damit verbundenen Härten entziehen. Er muss sich vielmehr darum bemühen, seine beruflichen Tätigkeit und seine persönliche Integrität in ein ausbalanciertes Verhältnis zueinander zu setzen. In seiner Verknüpfung philosophischer und verbrechenstheoretischer Gedankengänge bildet der Text die Summe der langjährigen Auseinandersetzung des Verfassers mit Grundproblemen des Strafrechts.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2017
ISBN-Print
978-3-8487-4521-0
ISBN-Online
978-3-8452-8763-8
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Würzburger Vorträge zur Rechtsphilosophie, Rechtstheorie und Rechtssoziologie
Band
53
Sprache
Deutsch
Seiten
86
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 6 Download Kapitel (PDF)
  2. Download Kapitel (PDF)
    1. 1. Beethoven und Goethe, handelnd
    2. 2. Omnis determinatio est negatio
    3. 3. Die Pluralität von Handlungsbeschreibungen
    4. 4. Philosophischer und strafrechtlicher Handlungsbegriff
  3. Download Kapitel (PDF)
    1. 1. Kriminalunrecht als qualifizierte Stellungnahme
    2. 2. Kriminalunrecht als Mitwirkungspflichtverletzung
    3. 3. Freiheitlichkeit als Legitimationsgrund strafbewehrter Mitwirkungspflichten
    4. 4. Eine Theorie des Republikanismus
  4. Download Kapitel (PDF)
    1. 1. Das Dilemma der Vergeltung
    2. 2. Strafe als „Symbol der Strafwürdigkeit“
    3. 3. Strafzwang
  5. Download Kapitel (PDF)
    1. 1. Praxis als Bedeutungsgenerator
    2. 2. Strafrecht als Produkt eines Begründungsfeldes
    3. 3. Strafrecht als Manifestation kollektiver Vernunft
  6. Download Kapitel (PDF)
    1. 1. Persönliche Verantwortlichkeit des einzelnen Strafrechtswissenschaftlers
    2. 2. Identitätsbalance als Ziel
    3. 3. Integre Lebensführung als Proto-Sollen
    4. 4. Strafrechtswissenschaft zwischen Selbstverkapselung und Integrationsbedürfnis
  7. VI. Einander ernstnehmenSeiten 83 - 86 Download Kapitel (PDF)

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