
Freiheit und Repräsentation
- Autor:innen:
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Die vielbeschworene „Krise der Repräsentation“ geht einher mit populistischen Tendenzen, die das Versagen des Repräsentationsmodells anprangern und sich zugleich zunutze machen wollen. Individuelle Selbst- und repräsentative Mitbestimmung, die gemeinsam die Freiheitsorganisation des modernen Verfassungsstaats konstituieren, scheinen in einen selbstzerstörerischen Gegensatz zu treten. Der Grund ist aber weniger in der Betonung des Rechtsschutzes der individuellen Selbstbestimmung als in einer verbreiteten Fehlvorstellung vom Wesen der Repräsentation zu sehen. Repräsentation verlangt als „Gesamtrepräsentation“ nach wie vor, dass die politische Entscheidung der Repräsentanten des Volkes sich am allgemeinen Interesse des Gesamtwohls orientiert.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8487-6822-6
- ISBN-Online
- 978-3-7489-0922-4
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Würzburger Vorträge zur Rechtsphilosophie, Rechtstheorie und Rechtssoziologie
- Band
- 57
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 39
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 6 Download Kapitel (PDF)
- I. Krise als Programm? Repräsentative Freiheitsorganisation im demokratischen VerfassungsstaatSeiten 7 - 10 Download Kapitel (PDF)
- II. Freiheit zur gesamten Hand. Der Ursprung der Grundrechte als VolksrechteSeiten 11 - 16 Download Kapitel (PDF)
- III. Sprengkraft des Fortschritts – Mehr Rechte, weniger DemokratieSeiten 17 - 21 Download Kapitel (PDF)
- IV. Repräsentation als maßstäbliche FiktionSeiten 22 - 31 Download Kapitel (PDF)
- V. Die Krise der Repräsentation – Ein Mißverständnis und seine Bewältigung im kategorischen Imperativ der RepräsentationSeiten 32 - 37 Download Kapitel (PDF)
- Christoph Enders Seiten 38 - 39 Download Kapitel (PDF)




