
An den Ufern des Amur
Die vergessene Welt zwischen China und Russland- Autor:innen:
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Am Amur stoßen auf einer Länge von zweitausend Kilometern China und Russland aufeinander. Sören Urbansky ist vom Baikalsee bis zum Japanischen Meer durch die abgelegene Grenzregion gereist. In seiner fesselnden Reportage vom «Schwarzen Drachen», wie die Chinesen den riesigen Grenzfluss zu Russland nennen, erzählt er mit untrüglichem Gespür für sprechende Details von den großen tektonischen Verschiebungen der beiden Imperien.
Wo der Norden Chinas sibirisch wird und der Südosten Russlands zunehmend chinesisch, stehen die beiden autoritären Imperien Rücken an Rücken zueinander. Bis zum Zweiten Weltkrieg rangen hier die Sowjetunion und Japan um die Vorherrschaft. Auf der Suche nach Spuren der Geschichte ist Sören Urbansky auf eine erstaunliche chinesisch-russische Gegenwart gestoßen. In seinem wunderbar anschaulich erzählten Buch berichtet er von prosperierenden chinesischen Metropolen auf der einen Seite und erstarrten russischen Orten auf der anderen Seite des Flusses – vor wenigen Jahrzehnten war das Gefälle noch umgekehrt. Er besucht Städte wie Harbin im Nordosten Chinas, einst «Moskau des Ostens», und Wladiwostok, das erträumte russische San Francisco, und ist zu Gast bei einfachen Menschen, die fließend Chinesisch und Russisch sprechen und ihre Soljanka mit Stäbchen schlürfen. Sein einfühlsamer Bericht kommt den Profiteuren und Verlierern der Grenze ganz nahe und erlaubt gerade dadurch ungewöhnliche Einblicke in den Zustand der beiden Großmächte und ihr spannungsvolles Verhältnis.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-406-76852-1
- ISBN-Online
- 978-3-406-76854-5
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 376
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 9
- Einleitung: 52. Breitengrad Kein Zugriff Seiten 10 - 13
- 1. Promenade durch das Paris Sibiriens: Irkutsk Kein Zugriff Seiten 14 - 26
- 2. Die durstigen Chinesen vom Baikalsee: Chuschir – Kultuk Kein Zugriff Seiten 27 - 40
- 3. Lenin und Lamas in Burjatien: Ulan-Ude – Werchnjaja Iwolga – Nauschki Kein Zugriff Seiten 41 - 50
- 4. Weltpolitik am mongolischen Snookertisch: Ulaanbaatar – Tschojbalsan Kein Zugriff Seiten 51 - 65
- 5. Das Notstromaggregat am Chalch: Amugulang – Ganjuur – Nuomenhan – Hailar Kein Zugriff Seiten 66 - 84
- 6. Ein Kosakendorf in China: Heishantou – Enhe Kein Zugriff Seiten 85 - 106
- 7. Der Prostituiertenfriedhof am Amur: Moerdaoga – Genhe – Mangui – Mohe – Beijicun Kein Zugriff Seiten 107 - 117
- 8. Entlang der rauen Seidenstraße: Jerofej Pawlowitsch – Mogotscha – Nertschinsk Kein Zugriff Seiten 118 - 135
- 9. Der Bibliothekar hinter Schwertfarn: Tschita – Atamanowka Kein Zugriff Seiten 136 - 152
- 10. Ein Einkaufsparadies an der Steppengrenze: Sabaikalsk – Manzhouli Kein Zugriff Seiten 153 - 177
- 11. Die mandschurische Bonanza: Daqing Kein Zugriff Seiten 178 - 192
- 12. Im russischen Atlantis: Harbin Kein Zugriff Seiten 193 - 219
- 13. Die langen Schatten von Mandschukuo: Pingfang – Changchun – Lüshunkou – Dalian Kein Zugriff Seiten 220 - 241
- 14. Xis Zeitungsleser, Kims Blumenmädchen: Dandong – Yanji – Hunchun – Fangchuan Kein Zugriff Seiten 242 - 265
- 15. Der afrikanische Enkel der Wehrbauern: Mudanjiang – Linkou – Jiamusi – Jiangchuan Kein Zugriff Seiten 266 - 288
- 16. Russische Gedächtnisschwächen: Aihui – Heihe – Blagoweschtschensk Kein Zugriff Seiten 289 - 307
- 17. Ein Hektar Sumpfland geschenkt: Birobidschan – Chabarowsk Kein Zugriff Seiten 308 - 322
- 18. Kein russisches San Francisco: Wladiwostok Kein Zugriff Seiten 323 - 351
- Dank Kein Zugriff
- Zeittafel Kein Zugriff
- Literaturhinweise Kein Zugriff
- Geographisches Register Kein Zugriff
- Karte Kein Zugriff




