Ökonomie im Theater der Gegenwart
Ästhetik, Produktion, Institution- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Theater, Band 8
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Seit etwa 1995 beschäftigt sich das Gegenwartstheater verstärkt mit wirtschaftlichen Themen und untersucht das Verhältnis von Ökonomie, Sozialem und Ästhetik. Im Zentrum der Beiträge aus der Theater- und Literaturwissenschaft, der Soziologie, Betriebswirtschaft sowie der Theaterkritik steht das Interesse von Dramatikerinnen und Dramatikern sowie Regisseurinnen und Regisseuren an Arbeit und Arbeitslosigkeit, an Ausbeutungsverhältnissen des Theaters selbst sowie an kollektiven Arbeitsweisen und Netzwerkökonomien. Die Theatermacher_innen entdecken mit diesem Fokus auch das Soziale neu: Sie nutzen die Attraktivität von autobiografischem Material, das Authentizitätspotenzial von Laien auf der Bühne sowie die Produktivität von Teamarbeit. Damit nähert sich das Theater durchaus aktuellen Produktionsformen in der Wirtschaft an, die den Imperativ zur Kreativität integriert haben und auf flexibilisiertes Teamwork setzen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-8376-1060-4
- ISBN-Online
- 978-3-8394-1060-8
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Theater
- Band
- 8
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 370
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Die Entdeckung der ›Wirklichkeit‹. Ökonomie, Politik und Soziales im zeitgenössischen Theater Kein Zugriff Seiten 9 - 20 Christine Bähr
- Tatort Theater. Über Prekariat und Bühne Kein Zugriff Seiten 23 - 38 Evelyn Annuss
- Theatrum Europaeum Precarium. Rimini Protokolls Dramaturgie der Ökonomie Kein Zugriff Seiten 39 - 56 Katharina Pewny
- Performance und Kollektivität in der Netzwerkökonomie Kein Zugriff Seiten 57 - 70 Wolf-Dieter Ernst
- Entzug und Behauptung. Reaktionen auf den Souveränitätsverlust Kein Zugriff Seiten 71 - 92 Christoph Lepschy, Andrea Maria Zimmermann
- Das Theater als Börse, Kaufhaus und Bordell. Das Festival Palast der Projekte Kein Zugriff Seiten 93 - 114 Franziska Bergmann, Thomas Aurin, Bernd Blaschke, Ortrud Gutjahr, Katharina Pewny, Wolf-Dieter Ernst, Christoph Lepschy, Thomas Ernst, Norbert Otto Eke, Andrea Maria Zimmermann, Jürgen Berger, Axel Haunschild, Sebastian Hoppe, Anna Kinder, Eva Kormann, Kajo Pieper, Heiner Remmert, Erhard J. Scherpf, Na Young Shin, Evelyn Annuß, Konstanze Fliedl, Hajo Kurzenberger, Ulrike Haß, Tanja Bogusz, Christine Bähr
- Ästhetik des Ökonomischen. Alles muß raus! und livingROOMS von lunatiks produktion Kein Zugriff Seiten 115 - 126 Heiner Remmert
- »Wenn wir den Narzissmus verspürten, unendlich werden zu wollen, müssten wir das Medium wechseln!« Ein Gespräch mit Helgard Haug und Daniel Wetzel von Rimini Protokoll Kein Zugriff Seiten 127 - 138 Na Young Shin
- Ist Theaterspielen Arbeit? Kein Zugriff Seiten 141 - 156 Axel Haunschild
- Institution und Utopie. Was die Soziologie vom Theater lernen kann Kein Zugriff Seiten 157 - 166 Tanja Bogusz
- Kunst oder Kinsey? Kein Zugriff Seiten 167 - 172 Jürgen Berger
- Störsignale. René Pollesch im ›Prater‹ Kein Zugriff Seiten 175 - 192 Norbert Otto Eke
- Die Dialektik der Postmoderne in Theatertexten von René Pollesch. Zur Verschränkung von Neoliberalismus und Gender Kein Zugriff Seiten 193 - 208 Franziska Bergmann
- »McKinseys Killerkommandos. Subventioniertes Abgruseln«. Kleine Morphologie (Tool Box) zur Darstellung aktueller Wirtschaftsweisen im Theater Kein Zugriff Seiten 209 - 224 Bernd Blaschke
- Atemlos. Arbeit und Zeit in Kathrin Rögglas wir schlafen nicht Kein Zugriff Seiten 225 - 244 Christine Bähr
- Verfahren und Strategien des politischen Gegenwartstheaters (am Beispiel von Veiels Der Kick und Rimini Protokolls Wallenstein) Kein Zugriff Seiten 245 - 258 Hajo Kurzenberger
- Europa zwischen Fluchtfabeln und Luftwurzeln. Der belgische Autor Tom Lanoye über Kapitalismus, Wissenschaft und Biopolitik in seinem Stück Festung Europa Kein Zugriff Seiten 259 - 278 Thomas Ernst
- Doppelte Buchhaltung in der Familien-Firma. Thomas Manns Buddenbrooks in der Bühnenfassung John von Düffels mit einem Blick auf Heinrich Breloers Verfilmung Kein Zugriff Seiten 279 - 298 Ortrud Gutjahr
- Die Kollateralschäden der Gewinnmaximierung. Das Drama der Buddenbrooks Kein Zugriff Seiten 299 - 310 Anna Kinder
- Bühnendinge. Elfriede Jelineks Requisiten Kein Zugriff Seiten 313 - 330 Konstanze Fliedl
- Morphing Schiller. Die Szene des Dialogs nach dem Dialog. Anmerkungen zu Jelineks Ulrike Maria Stuart Kein Zugriff Seiten 331 - 342 Ulrike Hass
- Die Bühne als medialer Echo-Raum. Zu Elfriede Jelineks Bambiland Kein Zugriff Seiten 343 - 356 Eva Kormann
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 357 - 364 Franziska Schößler, Christine Bähr
- Abbildungen Kein Zugriff Seiten 365 - 365 Franziska Schößler, Christine Bähr
- Backmatter Kein Zugriff Seiten 366 - 370 Franziska Schößler, Christine Bähr





