Ökonomie im Theater der Gegenwart
Ästhetik, Produktion, Institution- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Theater, Band 8
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Seit etwa 1995 beschäftigt sich das Gegenwartstheater verstärkt mit wirtschaftlichen Themen und untersucht das Verhältnis von Ökonomie, Sozialem und Ästhetik. Im Zentrum der Beiträge aus der Theater- und Literaturwissenschaft, der Soziologie, Betriebswirtschaft sowie der Theaterkritik steht das Interesse von Dramatikerinnen und Dramatikern sowie Regisseurinnen und Regisseuren an Arbeit und Arbeitslosigkeit, an Ausbeutungsverhältnissen des Theaters selbst sowie an kollektiven Arbeitsweisen und Netzwerkökonomien. Die Theatermacher_innen entdecken mit diesem Fokus auch das Soziale neu: Sie nutzen die Attraktivität von autobiografischem Material, das Authentizitätspotenzial von Laien auf der Bühne sowie die Produktivität von Teamarbeit. Damit nähert sich das Theater durchaus aktuellen Produktionsformen in der Wirtschaft an, die den Imperativ zur Kreativität integriert haben und auf flexibilisiertes Teamwork setzen.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2015
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-8376-1060-4
- ISBN-Online
- 978-3-8394-1060-8
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Theater
- Band
- 8
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 370
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Die Entdeckung der ›Wirklichkeit‹. Ökonomie, Politik und Soziales im zeitgenössischen Theater Kein Zugriff Seiten 9 - 20Autor:innen:
- Tatort Theater. Über Prekariat und Bühne Kein Zugriff Seiten 23 - 38Autor:innen:
- Theatrum Europaeum Precarium. Rimini Protokolls Dramaturgie der Ökonomie Kein Zugriff Seiten 39 - 56Autor:innen:
- Performance und Kollektivität in der Netzwerkökonomie Kein Zugriff Seiten 57 - 70Autor:innen:
- Entzug und Behauptung. Reaktionen auf den Souveränitätsverlust Kein Zugriff Seiten 71 - 92Autor:innen: |
- Das Theater als Börse, Kaufhaus und Bordell. Das Festival Palast der Projekte Kein Zugriff Seiten 93 - 114Autor:innen: | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
- Ästhetik des Ökonomischen. Alles muß raus! und livingROOMS von lunatiks produktion Kein Zugriff Seiten 115 - 126Autor:innen:
- »Wenn wir den Narzissmus verspürten, unendlich werden zu wollen, müssten wir das Medium wechseln!« Ein Gespräch mit Helgard Haug und Daniel Wetzel von Rimini Protokoll Kein Zugriff Seiten 127 - 138Autor:innen:
- Ist Theaterspielen Arbeit? Kein Zugriff Seiten 141 - 156Autor:innen:
- Institution und Utopie. Was die Soziologie vom Theater lernen kann Kein Zugriff Seiten 157 - 166Autor:innen:
- Kunst oder Kinsey? Kein Zugriff Seiten 167 - 172Autor:innen:
- Störsignale. René Pollesch im ›Prater‹ Kein Zugriff Seiten 175 - 192Autor:innen:
- Die Dialektik der Postmoderne in Theatertexten von René Pollesch. Zur Verschränkung von Neoliberalismus und Gender Kein Zugriff Seiten 193 - 208Autor:innen:
- »McKinseys Killerkommandos. Subventioniertes Abgruseln«. Kleine Morphologie (Tool Box) zur Darstellung aktueller Wirtschaftsweisen im Theater Kein Zugriff Seiten 209 - 224Autor:innen:
- Atemlos. Arbeit und Zeit in Kathrin Rögglas wir schlafen nicht Kein Zugriff Seiten 225 - 244Autor:innen:
- Verfahren und Strategien des politischen Gegenwartstheaters (am Beispiel von Veiels Der Kick und Rimini Protokolls Wallenstein) Kein Zugriff Seiten 245 - 258Autor:innen:
- Europa zwischen Fluchtfabeln und Luftwurzeln. Der belgische Autor Tom Lanoye über Kapitalismus, Wissenschaft und Biopolitik in seinem Stück Festung Europa Kein Zugriff Seiten 259 - 278Autor:innen:
- Doppelte Buchhaltung in der Familien-Firma. Thomas Manns Buddenbrooks in der Bühnenfassung John von Düffels mit einem Blick auf Heinrich Breloers Verfilmung Kein Zugriff Seiten 279 - 298Autor:innen:
- Die Kollateralschäden der Gewinnmaximierung. Das Drama der Buddenbrooks Kein Zugriff Seiten 299 - 310Autor:innen:
- Bühnendinge. Elfriede Jelineks Requisiten Kein Zugriff Seiten 313 - 330Autor:innen:
- Morphing Schiller. Die Szene des Dialogs nach dem Dialog. Anmerkungen zu Jelineks Ulrike Maria Stuart Kein Zugriff Seiten 331 - 342Autor:innen:
- Die Bühne als medialer Echo-Raum. Zu Elfriede Jelineks Bambiland Kein Zugriff Seiten 343 - 356Autor:innen:
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 357 - 364Autor:innen: |
- Abbildungen Kein Zugriff Seiten 365 - 365Autor:innen: |
- Backmatter Kein Zugriff Seiten 366 - 370Autor:innen: |





