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Monographie Kein Zugriff

Die gesellschaftliche Verantwortung von Kunst nach Auschwitz

Über das Politische der Ästhetik
Autor:innen:
Verlag:
 2024

Zusammenfassung

Adornos Diktum, nach Auschwitz ein lyrisches Gedicht zu schreiben, sei barbarisch, ist ebenso berühmt, wie es unverstanden geblieben ist. Ferdinand Zehentreiter geht den gesellschaftstheoretischen Implikationen der finsteren Diagnose Adornos nach und legt die ungebrochene Aktualität ihres radikalen Zweifels an Sinn und Berechtigung von Kunst dar. Ausgangspunkt ist eine neuartige Rekonstruktion von Adornos Kulturbegriff und sein Vergleich mit aktuellen soziologischen Kulturdiagnosen, vor allem denen von Pierre Bourdieu und Luc Boltanski. Dem stellt der Autor die Diskussion eines Werkbegriffs an die Seite, der Adornos Diktum standhalten kann und der – in Anlehnung an Chantal Mouffe und Ernst-Wolfgang Böckenförde – auch die politische Qualität der autonomen Kunst aufzeigen kann. Hinzu treten exemplarische Analysen von Literatur, bildender Kunst und Musik (Imre Kertész, Christian Boltanski, Luigi Nono). Daran gewinnt das Buch eine Negative Ästhetik nach Auschwitz, die die Relevanz und gesellschaftliche Verantwortung von Kunst einsichtig macht.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2024
ISBN-Print
978-3-95832-364-3
ISBN-Online
978-3-7489-4633-5
Verlag
Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
Sprache
Deutsch
Seiten
237
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
    1. 1. Zu Adornos schwierigem Diktum über Lyrik als Barbarei Kein Zugriff
    2. 2. Besitzen kulturelle Geltungsansprüche Fetischcharakter? Ein Konstruktionsproblem Kein Zugriff
    3. 3. Der Einspruch der Dichter. Zur fortgesetzten Notwendigkeit von Lyrik Kein Zugriff
    1. 1. Was heißt Fetischcharakter der Ware? Einleitende Bemerkungen Kein Zugriff
    2. 2. Illusio. Bourdieu über Kultur als immunisiertes Machtfeld Kein Zugriff
      1. a) Ein neuer Kulturkapitalismus. Berührungen zwischen Luc Boltanski und Wolfgang Streeck Kein Zugriff
      2. b) Exkurs zu Ulrich Oevermanns Typus der »versozialwissenschaftlichen Identitätsformation« Kein Zugriff
      3. c) Die Deutungsmustergrundlage der neuen Flexibilität Kein Zugriff
      4. d) »Außen-Lenkung«: Korrespondenzen zwischen Luc Boltanski und David Riesman Kein Zugriff
      5. e) Die Gegensinnigkeit des Kulturkapitalismus in der »Bereicherungsökonomie« Kein Zugriff
      6. f) Ein semiotisch erweiterter Begriff des Tauschwerts. Korrespondenzen zwischen Boltanski und Theodor W. Adorno Kein Zugriff
    1. 1. Die Form ist die Revolte. Zur Dialektik von Kunst und Kultur Kein Zugriff
    2. 2. Agon. Das Politische der Kunst Kein Zugriff
      1. a) Imre Kertész. Der sich selbst auflösende Roman Kein Zugriff
      2. b) Christian Boltanski: Die Bewahrung des Verfallenden Kein Zugriff
      3. c) Luigi Nono: Die schweigende Form Kein Zugriff
  2. Fazit: Die Disparität von optimaler Bereicherung und totaler Enteignung Kein Zugriff Seiten 206 - 210
  3. Literatur Kein Zugriff Seiten 211 - 237

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