Politik als Anti-Metaphysik
Rekonstruktion und Kritik der politischen Theorie Hannah Arendts- Autor:innen:
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
In Hannah Arendts politischer Theorie geht Denken Handeln nicht voraus, vielmehr folgt Denken aus Handeln, denn Denken ist „unpolitisch“. Arendt bestimmt Politik (Handeln) zunächst als Gegensatz zur Philosophie (Denken) und erklärt später den Primat der Politik: Politik, die aus der Umkehr der metaphysischen Hierarchie folgt, lässt sich als Anti-Metaphysik rekonstruieren. Die Methode der Umkehr der metaphysischen Hierarchie ist jedoch mit einigen Schwierigkeiten behaftet, die die Kritik des Primats der Politik als zentrale Bedingung einer politischen Theorie rechtfertigen, denn der Preis für den Primat der Politik ist der Verlust der Autonomie des Individuums. Weil man ohne die Anerkennung des (systemischen) Gegensatzes von Politik und Philosophie Arendts politische Theorie (inhaltlich) nicht verstehen kann, ist der Rekonstruktion ein Glossar angefügt, in dem dargelegt wird, welche Bedeutung die aufgeführten Begriffe in Arendts politischen Theorie haben.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-495-99645-4
- ISBN-Online
- 978-3-495-99646-1
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 135
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Siglen- und Literaturverzeichnis Hannah Arendt Kein Zugriff Seiten 11 - 12
- Wichtige Zitate aus den Werken Hannah Arendts, in zeitlicher Reihenfolge der Entstehung sortiert Kein Zugriff Seiten 13 - 18
- Man muss das Unpolitische betrachten, um das Politische zu verstehen Kein Zugriff
- Hannah Arendts Prämissen: Nicht das Individuum ist der Ausgangspunkt des Politischen Kein Zugriff
- Einige Bemerkungen zur Auswahl der Texte und zu den Werkphasen Arendts Kein Zugriff
- Ein weiteres Wort zu den von Arendt zitierten Denkern Kein Zugriff
- Der Konflikt zwischen zwei »Subjekten« in der Welt der Erscheinungen: philosophisches Selbst versus politische Bürger Kein Zugriff
- Der Konflikt zwischen philosophischer Wahrheit und öffentlicher Meinung Kein Zugriff
- Zwei sich gegenseitig ausschließende Lebensweisen Kein Zugriff
- Schuld und Verantwortung sind hingegen »persönlich« Kein Zugriff
- Zusammenfassung »vor dem Spätwerk« Kein Zugriff
- Das Geschmacksurteil als politisches Urteil Kein Zugriff
- Die Zuschauer urteilen über den Sinn des Ganzen Kein Zugriff
- Welche Gedanken aus den Kant-Vorlesungen werden sich im Spätwerk wiederfinden? Kein Zugriff
- Zusammenfassung der Übergangsfunktion der Kant-Vorlesungen Kein Zugriff
- Der Primat der Erscheinung Kein Zugriff
- Die »Umkehr der metaphysischen Hierarchie«, an deren Spitze das autonome Individuum steht Kein Zugriff
- Das plurale Selbst Kein Zugriff
- Wie kann Denken Urteilen als Nebenprodukt haben, wenn Denken und Urteilen zwei unterschiedliche geistige Vermögen sind? Kein Zugriff
- Das Rätsel des Wollens Kein Zugriff
- Das Böse in der Welt Kein Zugriff
- Lügen ist politisch, Wahrheitssagen gerade nicht Kein Zugriff
- Die Frage der Verantwortung Kein Zugriff
- Die quasi politische Funktion des ansonsten unpolitischen Gewissens: Nicht-Mitmachen in politischen Ausnahmesituationen Kein Zugriff
- Wie kann es politische Ausnahmesituationen in einer gegebenen Welt überhaupt geben? Kein Zugriff
- Das Handeln – doch ein geistiges Vermögen? Kein Zugriff
- Die fehlende Wechselwirkung zwischen Selbst und Wir Kein Zugriff
- Kritik des Primats der Politik Kein Zugriff Seiten 85 - 88
- Glossar Kein Zugriff Seiten 89 - 135




