
Kontaktzone Bonn
Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung und die staatliche Öffentlichkeitsarbeit 1949–1969- Autor:innen:
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- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Kontinuitätslinien staatlicher Kommunikationspolitik und der Arbeit mit der Presse in der frühen Bundesrepublik. Im Bundeskanzleramt und im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung agierten in der Nachkriegszeit Männer, die auf vielfältige Erfahrungswerte in der staatlichen Presse- und Informationsarbeit aus der Zeit des Deutschen Reiches zurückgreifen konnten - vom Kaiserreich über die Weimarer Republik bis zum Ende des nationalsozialistischen Regimes. Insbesondere die Erfahrungen aus den zwölf Jahren der Diktatur und ihrer staatlichen Medienlenkung flossen als Wissensbestände und erprobte Praktiken in die Aufbauarbeit ab 1949 mit ein. So entstand in der jungen Bundesrepublik keineswegs sofort eine Arbeit mit der Presse und der Öffentlichkeit, die den Gepflogenheiten eines liberalen und demokratischen Rechtsstaates sowie den Informationsbedürfnissen einer offenen und kritischen Mediengesellschaft Rechnung getragen hätte. Vielmehr wirkten bestehende Strukturen sowie Akteurinnen und Akteure der dreißiger und frühen vierziger Jahre fort. In ihrer Betrachtung des Bundeskanzleramtes und des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung verknüpfen Angela Schwarz und Heiner Stahl kultur- und medienhistorische Zugänge mit einer Mentalitätsgeschichte staatlicher Öffentlichkeitsarbeit.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5373-2
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8439-2
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 498
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 11
- 1. Anfänge und Kontinuitäten. Wege in die Kontaktzone Bonn Kein Zugriff Seiten 12 - 29
- 2.1 Bildung eines Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung Kein Zugriff
- 2.2.1 Finanzielle Zuwendungen und Meinungslenkung: Zwei personenbezogene Beispiele aus den 1950er Jahren Kein Zugriff
- 2.2.2 Innenpolitische Kontaktpflege mit Informationsdiensten und Vereinigungen: Stärkung regierungsfreundlicher Stimmen in der Öffentlichkeit Kein Zugriff
- 2.2.3 Einflussnahme auf ausländische Öffentlichkeiten und das Deutschtum im Ausland Kein Zugriff
- 2.2.4 Kontrolle des Informationswesens? Einsprüche aus dem Bundesfinanzministerium Kein Zugriff
- 3.1 Besetzung von Leitungspositionen: Entscheidungen für und gegen Kandidaten Kein Zugriff
- 3.2 Freie Deutsche Propaganda: Ernst Mayers Vorschläge vom Dezember 1950 Kein Zugriff
- 3.3 Massenführung in der Bundesrepublik: Denkschriftfantasien im Herbst 1950 Kein Zugriff
- 3.4.1 Die Idee eines Informationsministeriums und ihr publizistischer Widerhall im August und September 1953 Kein Zugriff
- 3.4.2 Der Koordinierungsausschuss für Verlautbarungen der Bundesregierung im Juni 1954 Kein Zugriff
- 4.1 Das begutachtete Kommunikationsamt: Kostenexplosionen und Ausrichtungen Kein Zugriff
- 4.2 Die Abteilung für Nachrichten und Information: Das Ohr der Bundesregierung am Nachrichtenticker Kein Zugriff
- 4.3 Ruth Müller: Ingenieurin der staatlichen Verlautbarung in der Abteilung Inland Kein Zugriff
- 4.4.1 Rundfunkpolitische Abteilung des Auswärtigen Amtes und Abteilung Ausland des Presse- und Informationsamtes Kein Zugriff
- 4.4.2 Hans Heinrich Schirmer und Georg von Lilienfeld: Zwei Ingenieure der Verlautbarung in den Kontaktzonen Berlin und Bonn Kein Zugriff
- 4.4.3 Das USA-Referat und seine Kommunikationskampagnen für die nordamerikanische Öffentlichkeit Kein Zugriff
- 4.4.4 Außenansichten auf die Abteilung Ausland: Kommunikationsberater Martin Liebes Kein Zugriff
- 4.4.5 ›Pulverkisten‹ des Günter Diehl: Sprachgebung und Propagandawissen in den 1960er Jahren Kein Zugriff
- 4.4.6 Die andere ›Pulverkiste‹: Der Eichmann-Prozess in Jerusalem Kein Zugriff
- 4.5 Medienbeherrschungsansprüche: Die Abteilung Film, Funk und Fernsehen Kein Zugriff
- 5.1.1 Reformbedarf im Personalbestand: Erfassung und unterbliebene Umsetzung Kein Zugriff
- 5.1.2 Verwaltungsfachleute im NS-Regime und in der Bundesrepublik: Das Beispiel Norbert Kaps Kein Zugriff
- 5.1.3 Frauenkarrieren: Übersetzerin Dr. Inge Liebe und Auslandswissenschaftlerin Dr. Ingeborg Harnack Kein Zugriff
- 5.2 Dr. Waldemar Lentz: Vom Nachrichtenhändler in der NS-Zeit zum Bonn-Korrespondenten westdeutscher Regional- und Heimatzeitungen Kein Zugriff
- 5.3 Günter Diehl: Öffentlichkeitsarbeiter und Ingenieur der Verlautbarung für Deutschland im Ausland Kein Zugriff
- 5.4 Inge Deutschkron: Preußische Jüdin, sozialdemokratische Antikommunistin und Auslandskorrespondentin Kein Zugriff
- 6.1 Freidemokratische Außenblicke auf das Presse- und Informationsamt 1961/62 und 1968 Kein Zugriff
- 6.2 Innenansichten: Werner G. Kruegers Denkschriften und das tägliche Gefecht mit den Medien Kein Zugriff
- 6.3 Außenansichten: SPD, das Fernsehmagazin ›Panorama‹ und das Presse- und Informationsamt in der Kritik Kein Zugriff
- 7. Belastetheiten. Personen, Praktiken und Wissensbestände in der Kontaktzone Bonn Kein Zugriff Seiten 445 - 456
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff
- Quellenverzeichnis Kein Zugriff
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff
- Medienregister Kein Zugriff




