
Public Historians
Zeithistorische Interventionen nach 1945- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Historikerinnen und Historiker agieren oft in der Öffentlichkeit. Sie beteiligen sich an gesellschaftlichen Debatten, setzen (geschichts-)politische Akzente und engagieren sich in der historischen Aufarbeitung. Dabei können sie eine aufklärende, eine agitierende, eine mahnende, eine anklagende oder auch verteidigende Rolle einnehmen und wirken so als Public Historians im breiten Feld der Public History. Ihre Interventionen betreffen oft die Erinnerungskultur und Geschichtspolitik, aber auch darüber hinausreichende aktuelle Fragen. Der geplante Band versammelt Beiträge aus dem ZZF Potsdam. Die Artikel nehmen einzelne Public Historians, gesellschaftliche Debatten und wissenschaftliche Selbstverständigungen in den Blick und thematisieren auf diese Weise das Verhältnis von Geschichte und Öffentlichkeit. Aus dem InhaltKonrad H. Jarausch: »The Truth about America«: Ein Kampf um die Seele der Vereinigten Staaten.Rüdiger Graf: Helmut Kohl als Public Historian.Hanno Hochmuth: Historikerstreit im Talkshow-Format.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2021
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5032-8
- ISBN-Online
- 978-3-8353-4748-9
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 453
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 14Autor:innen: | | |
- Public Historians. Öffentliche Interventionen der bundesdeutschen Geschichtswissenschaft seit 1945 Kein Zugriff Seiten 17 - 40Autor:innen:
- Zum politischen Nutzen der Historie. Wandlungen im Verhältnis von Geschichtswissenschaft und Politik Kein Zugriff Seiten 41 - 51Autor:innen:
- »The Truth about America«. Ein Kampf um die Seele der Vereinigten Staaten Kein Zugriff Seiten 52 - 62Autor:innen:
- Der Verschleiß der öffentlichen Geschichte. Ein Versuch über die Grenzen der Diktaturaufarbeitung Kein Zugriff Seiten 63 - 75Autor:innen:
- Verspätetes Erinnern. Anmerkungen zur Historiografie und zur Public History des Warschauer Aufstandes in Deutschland Kein Zugriff Seiten 76 - 87Autor:innen:
- Public History von links nach rechts. Zur De:Nationalisierung des Zeithistorischen in Besatzungszeit und Bundesrepublik Kein Zugriff Seiten 88 - 105Autor:innen:
- »It’s the economy, stupid!« Warum Wirtschaftshistoriker in der Bundesrepublik erst mit der Finanzkrise 2008 zu Public Historians wurden Kein Zugriff Seiten 106 - 115Autor:innen:
- »Jedes Denkmal ist eben eine Versteinerung…« Reinhart Kosellecks Zeitschichten-Paradigma und die Erinnerungskultur Kein Zugriff Seiten 116 - 130Autor:innen:
- Gegenwart als historisches Ereignis. Akzidentielles Sammeln in Museen, Bibliotheken und im Privaten Kein Zugriff Seiten 131 - 143Autor:innen:
- Potsdam imaginiert. Die Neuerfindung von urbaner Public History seit 1989/90 Kein Zugriff Seiten 144 - 161Autor:innen:
- »Berlin im Umbruch«. Stadtentwicklung als Geschichtspolitik in Berlin nach 1990 Kein Zugriff Seiten 162 - 174Autor:innen:
- Ernst von Salomon: Ein Dandy aus Deutschland Kein Zugriff Seiten 177 - 186Autor:innen:
- Ein Außenseiter als Wegweiser. Isaac Deutscher zwischen Zeitgeschichte und Politik Kein Zugriff Seiten 187 - 198Autor:innen:
- Karl Dietrich und Theodor Bracher. Die biografische Dimension der »Auflösung der Weimarer Republik« Kein Zugriff Seiten 199 - 211Autor:innen:
- Vergangene Illusionen, entschiedene Interventionen. François Furet, die Revolution und der europäische Kommunismus Kein Zugriff Seiten 212 - 223Autor:innen:
- Die übergangene Profession. Historiker zu Gast bei Günter Gaus Kein Zugriff Seiten 224 - 236Autor:innen:
- Autor, Kritiker und Aufklärer. Raul Hilberg in deutschen Vergangenheitsdebatten Kein Zugriff Seiten 237 - 246Autor:innen:
- Zwischen Fachwissenschaft und Vergangenheitspolitik. Reinhard Rürup Kein Zugriff Seiten 247 - 259Autor:innen:
- Geschichte wird gemacht. Helmut Kohl als Public Historian Kein Zugriff Seiten 260 - 272Autor:innen:
- Zwischen Hölle und Erlösung. Topoi sowjetischer Kriegsgefangenschaft in populären Darstellungen von Konsalik bis Knopp Kein Zugriff Seiten 273 - 287Autor:innen:
- Ein Kunstprojekt macht Geschichte. Gunter Demnigs Stolpersteine Kein Zugriff Seiten 288 - 300Autor:innen:
- »Aus den Akten auf die Bühne«. Eine Historikerin bringt Quellen im Theater zum Sprechen Kein Zugriff Seiten 301 - 317Autor:innen:
- »My attempt to help defend our republic.« Trump – Snyder – Twitter Kein Zugriff Seiten 318 - 336Autor:innen:
- Konstruktion eines historisch gewachsenen »Bollwerks«. Familie und Geschlechterrollen im Blickfeld konservativer Public Historians in der frühen Bundesrepublik Kein Zugriff Seiten 339 - 350Autor:innen:
- Public History als Talkshow. Die Debatte um die Alltagsgeschichte im Fernsehen (1984) Kein Zugriff Seiten 351 - 362Autor:innen:
- Public Business History? Unternehmensgeschichte und Aufarbeitungskonjunkturen Kein Zugriff Seiten 363 - 372Autor:innen:
- Die Moral von der Geschichte. Wiederbegegnung mit einem Text Kein Zugriff Seiten 373 - 383Autor:innen:
- Talking about a Revolution. Die öffentliche Erinnerung an »1989« im Wandel Kein Zugriff Seiten 384 - 400Autor:innen:
- Public Historians in der Politikberatung. Die Expertenkommission zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Kein Zugriff Seiten 401 - 412Autor:innen:
- »Unser bestes Pferd im Stall«. Public Historians im Einsatz für ein Glockenspiel Kein Zugriff Seiten 413 - 428Autor:innen:
- »Um Erbe und Ehre«. Der Streit über das Hohenzollernvermögen als Skandal und Lehrstück Kein Zugriff Seiten 429 - 444Autor:innen:
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 445 - 453
