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Die Süddeutsche Zucker-AG im Nationalsozialismus

Zuckererzeugung, Nazifizierung, Zwangsarbeit, Kontinuität
Autor:innen:
Verlag:
 2025

Zusammenfassung

Vom Feld über die Zuckerfabrik zum Verbrauch – Zucker gab den Nationalsozialisten und der Kriegswirtschaft Energie.Ernährung war ein wichtiger Baustein nationalsozialistischer Politik, die nach 1933 und dem wirtschaftlichen Aufschwung auch darauf abzielte, die deutsche Gesellschaft auf den kommenden Krieg vorzubereiten. Die Nahrungsmittelindustrie und somit auch die 1926 entstandene Süddeutsche Zucker-AG spielten bei diesen Plänen eine wichtige Rolle. Das Unternehmen war sich dessen durchaus bewusst. So entfernte der Mannheimer Zucker-Konzern bis 1937 ohne größere Widerstände sukzessive jüdische Anteilseigner, Vorstands- und Aufsichtsmitglieder aus den Gremien und folgte damit der Politik des NS-Regimes. Die dezentral organisierten Zuckerfabriken griffen die Wachstumsimpulse der NS-Zeit auf und zogen in großer Zahl ausländische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter heran. Auch deutsche Juden, Sinti und Roma wurden an einzelnen Standorten ausgebeutet. Manfred Grieger zeichnet nach, wie das Unternehmen im sich ständig wiederholenden Rhythmus der Zuckerkampagnen – dem jährlichen Zeitraum der Ernte und Verarbeitung der Zuckerrüben – den Übergang in die NS-Diktatur und den Krieg fand. Zucker war auch direkt nach Kriegsende begehrt und so bereiteten die Beteiligten teilweise noch zu Kriegszeiten nahezu bruchlos die erste Nachkriegskampagne vor.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2025
Copyrightjahr
2025
ISBN-Print
978-3-8353-5819-5
ISBN-Online
978-3-8353-8785-0
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
260
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 10
    1. Fusion und Inlandsorientierung als Reaktion auf veränderte Marktbedingungen Kein Zugriff
    2. Neue Eigentümerstruktur und ökonomische Behauptung in der Weltwirtschaftskrise Kein Zugriff
    1. Krisenüberwindung durch Konjunkturbelebung und neue Marktordnung nach 1933 Kein Zugriff
    2. Gute Geschäfte in der Vorkriegszeit Kein Zugriff
    3. Auf Expansionskurs: Die Übernahme von Zuckerfabriken im Rheinland und in Schlesien sowie einer Industriebeteiligung Kein Zugriff
    4. Die Verdrängung von Juden aus dem Unternehmen Kein Zugriff
    5. Neujustierung der Eigentümerstruktur nach dem Ausstieg der italienischen Montesi-Gruppe Kein Zugriff
    1. Regulierte Märkte, Arbeitskräftemangel und Rationalisierungsbemühungen Kein Zugriff
    2. Expansionsoptionen ins besetzte Europa nach Westen und Osten Kein Zugriff
    3. Zwangsarbeit als repressive Dauerlösung des Arbeitskräftemangels Kein Zugriff
  3. Bombenkrieg und Zuckerfabriken Kein Zugriff Seiten 194 - 203
  4. Kampagne 1944/45: Fortsetzung der Routinen Kein Zugriff Seiten 204 - 215
    1. Sicherstellung der Ernährungsgrundlagen durch Fortsetzung der Zuckerproduktion Kein Zugriff
    2. Entnazifizierung und Austausch des Leitungspersonals Kein Zugriff
    3. Restitutionen und die tröstende Süße angeblicher Aussöhnung Kein Zugriff
  5. Schluss Kein Zugriff Seiten 239 - 243
    1. Archive Kein Zugriff
    2. Literaturverzeichnis Kein Zugriff
  6. Abbildungsnachweis Kein Zugriff Seiten 252 - 252
  7. Dank Kein Zugriff Seiten 253 - 254
    1. Personen Kein Zugriff
    2. Behörden/Institutionen/Unternehmen Kein Zugriff
    3. Orte Kein Zugriff

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