Der Philosophenweg in Kyoto
Eine Entdeckungsreise durch die japanische Ästhetik- Autor:innen:
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Wer den „Philosophenweg“ in Kyoto (tetsugaku-no-michi, wörtlich: „Weg der Philosophie“) gegangen ist oder im Bild gesehen hat, wird den Buchtitel für befremdlich halten: Wieso die „Reise“ auf einem Spazierweg, der höchstens 2 km lang ist? Aber de facto erstreckt sich entlang dieses Weges bzw. auf dem zu diesem parallel verlaufenden Bergpfad ein Geschichtsraum, dessen Gesamtbild und innere Tiefe nicht leicht zu durchblicken sind. Die dort zu findenden Denkmäler, Tempel, Schreine und Bäume sind „Eingänge“ in die japanische Ästhetik und Religion. Wer in sie hineingeht und sich auf die schmalen Pfade dahinter begibt, wird in ihnen dramatische Geschichten von Macht und Intrige, Erfolg und Untergang, Treue und Verrat usw. finden. Diese Dramen beginnen in der antiken Dynastiezeit und reichen bis in die Moderne.
Für diesen Reiseweg braucht man folgende Ausrüstungen: Wanderschuhe, Muße und Einbildungskraft. Wer den Weg geht oder ihn mit Hilfe dieses Buchs kennenlernt, wird der Schönheit im Schein des Vergangenen, das nicht vergeht, gewahr.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-495-49011-2
- ISBN-Online
- 978-3-495-82067-4
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 222
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
- Prolog Kein Zugriff Seiten 15 - 22
- Die Brücke »Sakura-bashi« und das Kaisergrab »Sakura-moto« Kein Zugriff
- Die Mythologie der »ungebrochenen Linie der Kaiserfamilie« Kein Zugriff
- Der Anna-Putsch Kein Zugriff
- Das Kaisergrab als eine Form der Schönheit im Schein des Vergangenen Kein Zugriff
- Die Besessenheit des Kaisers Reizei Kein Zugriff
- Die Geschichte Shunkans Kein Zugriff
- Das »Steinmonument der Treue Shunkans« als das angebliche Relikt seiner Villa Kein Zugriff
- Das Leben Shunkans und sein Geschichtsraum Kein Zugriff
- Der Philosophenweg und der Bergbuddhismus Kein Zugriff
- Zwei Waka-Gedichte Kein Zugriff
- Die Passion von Hōnen und Shinran. Aus der Schrift »Tanni-sho« Kein Zugriff
- Die Tonsur von Matsumushi / Suzumushi und der Zorn des Ex-Kaisers Gotoba Kein Zugriff
- Die Frauenhinfahrt ins Reine Land (Nyonin-ōjō) Kein Zugriff
- Ōnin-Krieg Kein Zugriff
- Paradox des Schönen Kein Zugriff
- Ästhetische Kostbarkeiten im Silber-Tempel Kein Zugriff
- Das Schöne, das durchs Erlöschen des Schönen scheint: Die Dōjinsai-Stube Kein Zugriff
- Die Strahlung aus dem Morgentraum von Yoshimasa Kein Zugriff
- Das Grab einer shintōistischen Hofdame in buddhistischer Form Kein Zugriff
- Antrieb und Scheitern des Staatsshintō Kein Zugriff
- Eintreten in und Austreten aus dem Priestertum Kein Zugriff
- Das Rätsel eines »im Dienst gestorbenen Polizisten« Kein Zugriff
- Kitarō Nishida und der »Philosophenweg« Kein Zugriff
- Goethes Gedicht »Wandrers Nachtlied« Kein Zugriff
- Zu: »Ist Ruh’« Kein Zugriff
- »Struktur des ›Iki‹« von Shūzō Kuki Kein Zugriff
- Shūzō Kuki und Jun-ichirō Tanizaki Kein Zugriff
- Kuki in Paris Kein Zugriff
- Jun-ichirō Tanizaki: »Tagebuch eines alten Narren« Kein Zugriff
- Das theoretische Schema der »Struktur des ›Iki‹« und deren Grenze Kein Zugriff
- Der Schatten im »Lob des Schattens« Kein Zugriff
- Jaku, das »Einsam-Stille«, und Kū, die »Leere«, bzw. wabi und sabi Kein Zugriff
- Das Europäische und das Japanische im neuzeitlich ästhetischen Bewusstsein in Japan Kein Zugriff
- Die »japanische Malerei« als ein Kunstgenre Kein Zugriff
- Der »Kanal« und die »Ästhetik des Wassers« Kein Zugriff
- Das »Wasser« bei Heihachirō Fukuda Kein Zugriff
- Das Wasser bei Kansetsu Hashimoto Kein Zugriff
- »Ittōen« in Shishigatani Kein Zugriff
- Kitarō Nishida und Ittōen Kein Zugriff
- Die Ittōen-Bewegung und die Volkshandwerk-Bewegung Kein Zugriff
- Der Nachschein des Tee-Wegs von Rikyū in »Djōhan-ryō« Kein Zugriff
- Vier Jahreszeiten an den Gedichtmonumenten Kein Zugriff
- Garten Kein Zugriff
- Tiere am Philosophenweg Kein Zugriff
- Der »ästhetische Nachschein« in Europa Kein Zugriff
- Der »japanisch ästhetische Nachschein« Kein Zugriff
- Der Silber-Pavillonpalast als »Klause« Kein Zugriff
- Der »Weg«, den der Natursinn bildet. Schrein, Tempel und die Architektur von Andō Kein Zugriff
- Eugen Herrigel und der Heidelberger Philosophenweg Kein Zugriff
- Der Meister Kenzō Awa Kein Zugriff
- Nachschein des Kunstwegs auf dem Philosophenweg Kein Zugriff
- Der Philosophenweg als Gourmet-Weg Kein Zugriff Seiten 205 - 218
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 219 - 220
- Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 221 - 222





