Schlagkräftige Bilder
Jugend - Gewalt - Medien- Herausgeber:innen:
- |
- Verlag:
- 2008
Zusammenfassung
Folter, Vergewaltigungen, Hinrichtungen: Jede denkbare Form brutalster Gewalt ist auf „Snuff“-Videos zu sehen. Jugendliche laden diese aus dem Internet auf ihre Handys und tauschen sie untereinander. In allen sozialen Schichten findet sich unter Jugendlichen daneben eine neue Form der Gewalt: „Happy Slapping“ – das „fröhliche Schlagen“. Mit diesem Begriff bezeichnen die Engländer jene brutalen Überfälle von Jugendlichen, die diese mit dem eigenen Handy aufnehmen und anschließend an Altersgenossen versenden. Die dritte Variante der medialen Gewalt stellen die PC-Killerspiele dar, die sich ebenfalls einer großen Beliebtheit unter den Teenagern erfreuen.
Sozialwissenschaftler und Pädagogen setzen sich in diesem Band mit den Problemen jugendlicher Mediengewalt auseinander und diskutieren Ursachen, Faszination und Risiken. Neben den Ergebnissen der Wirkungsforschung stehen medienpädagogische Methoden und präventive Projekte jenseits des allgemeinen Verbots im Mittelpunkt des Buches.
Ein Tagungsband entstanden aus einer Tagung der Akademie für Politische Bildung Tutzing und der Evangelischen Akademie Tutzing im Dezember 2007.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2008
- ISBN-Print
- 978-3-8329-4306-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-1461-0
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Evangelische Akademie Tutzing
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 171
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Das besorgte Bürgertum. Gewalt in den Medien - eine medienhistorische Betrachtung Kein Zugriff Seiten 8 - 25 Axel Schwanebeck
- Jugendgewalt und Straßenkriminalität Kein Zugriff Seiten 26 - 37 Joachim Kersten
- Die PISA-Verlierer und ihr Medienkonsum. Eine Analyse auf der Basis verschiedener empirischer Untersuchungen Kein Zugriff Seiten 38 - 71 Christian Pfeiffer, Thomas Mößle, Matthias Kleimann, Florian Rehbein
- Risikopotenziale der Medienwelt und ihre Realisierung durch Kinder und Jugendliche Kein Zugriff Seiten 72 - 89 Helga Theunert
- Kirche, Krieg und Killerspiele Kein Zugriff Seiten 90 - 107 Johanna HABERER
- Mord und Totschlag gehen immer. Jugendgewalt, politischer Diskurs und Medienresonanz Kein Zugriff Seiten 108 - 113 Michael Schröder
- „Happy Slapping“ und „Snuff-Videos“ Mobile Medien als neue Herausforderung für den Jugendschutz Kein Zugriff Seiten 114 - 119 Tilmann P. GANGLOFF
- Verantwortung wahrnehmen - Aufsicht gestalten. Die KJM als Aufsichtsorgan für den Jugendmedienschutz Kein Zugriff Seiten 120 - 127 Wolf-Dieter Ring
- Jugendmedienschutz und schulische Gewaltprävention – eine doppelte Herausforderung für die Bildungspolitik Kein Zugriff Seiten 128 - 139 Karin PLODECK
- Medienkompetenz gegen Mediengewalt Kein Zugriff Seiten 140 - 149 Günther ANFANG
- Auswege aus dem Gewaltdilemma Kein Zugriff Seiten 150 - 155 Helmut HOCHSCHILD
- Verbieten ist keine Lösung. Der Elternverband hält ein Verbot von Killerspielen für wenig wirkungsvoll Kein Zugriff Seiten 156 - 157 Isabell ZACHARIAS
- Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 158 - 163
- Verzeichnis weiterführender Links zum Jugendmedienschutz, zur Mediennutzung, zu Projekten und Behörden Kein Zugriff Seiten 164 - 171





