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NS-Verfolgte nach der Befreiung

Ausgrenzungserfahrungen und Neubeginn
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2022

Zusammenfassung

Über die Nachkriegserfahrungen von NS-Verfolgten aus West- und Osteuropa.

Nach ihrer Befreiung 1944/45 erfuhren NS-Verfolgte ihre Rückkehr in ein »normales« Leben als einen langwierigen Prozess: Die Wege durch das zerstörte Europa waren von großen Hoffnungen geprägt, aber auch mit zahlreichen Schwierigkeiten verbunden. Welche Gründe sprachen für eine Rückkehr in das Herkunftsland und welche für eine Emigration? Wie reagierte das soziale Umfeld auf die Verfolgungserfahrungen? Welche Formen der Unterstützung erfuhren die überlebenden Frauen und Männer, wo konnten sie sich politisch artikulieren und wo waren sie mit fortgesetzten oder auch neuen Formen der Ausgrenzung konfrontiert?

Die in diesem Heft versammelten Studien sind den NS-Verfolgten aus West- und Osteuropa gewidmet. Gefragt wird nach den Erfahrungen von Überlebenden in Deutschland, Frankreich, Israel, Italien, Österreich, der Sowjetunion und der Tschechoslowakei. Deutlich wird, wie stark die Nachkriegserfahrungen von ihren jeweiligen Verfolgungskontexten, ihrer Staatsangehörigkeit und ihrem Geschlecht geprägt waren. Dies alles hatte nachhaltige Auswirkungen auf ihr weiteres Leben.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2022
ISBN-Print
978-3-8353-5263-6
ISBN-Online
978-3-8353-4923-0
Verlag
Wallstein, Göttingen
Reihe
Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung
Band
3
Sprache
Deutsch
Seiten
264
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Editorial Kein Zugriff Seiten 9 - 14
  3. »Der lange Weg nach Hause«. Ein Bericht über die Repatriierung von Ilmenau, Thüringen, nach Presnogor’kovka, Kasachstan, 1945/46 Kein Zugriff Seiten 15 - 32 Gero Fedtke
  4. Die Rückkehr italienischer Frauen aus dem Konzentrationslager Ravensbrück Kein Zugriff Seiten 33 - 44 Johanna Kootz
  5. Moving memories – memories on the move? Erinnerungsinitiativen von Displaced Persons in Flossenbürg 1946/47 Kein Zugriff Seiten 45 - 64 Sarah Grandke
  6. »Die Spuren der Sklavenherrschaft abgeworfen«. Jüdische Selbstorganisation in der britischen Besatzungszone Deutschlands Kein Zugriff Seiten 65 - 78 Lennart Onken
  7. Eine Episode zwischen DP-Camp und Emigration? Zur Rolle der Zentralkomitees der befreiten Juden in der britischen und in der US-amerikanischen Besatzungszone Deutschlands bei der frühen Strafverfolgun... Kein Zugriff Seiten 79 - 93 Nadine Jenke
  8. Tschechische ehemalige Häftlinge des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück in der Nachkriegszeit. Möglichkeiten und Grenzen ihres politischen Engagements Kein Zugriff Seiten 94 - 115 Pavla Plachá
  9. Ghetto Fighters, Mothers, Documenters. Female Holocaust Survivors in Israel Kein Zugriff Seiten 116 - 129 Sharon Geva
  10. Stigmatisierung als biografische Konstante. Repatriantinnen und Repatrianten in der Sowjetunion nach 1945 Kein Zugriff Seiten 130 - 142 Jens Binner
  11. Die Anerkennung ehemaliger KZ-Häftlinge im Kontext staatlicher Erinnerungspolitik in Frankreich Kein Zugriff Seiten 143 - 156 Christine Eckel
  12. »Man war auch nach 1945 noch eine Ausnahme.« Akteure und Akteurinnen des Internationalen Sozialistischen Kampfbundes (ISK) nach der Befreiung Kein Zugriff Seiten 157 - 172 Claudia Bade
  13. Erfahrung(en) eines Neubeginns? Sintize und Sinti, Romnja und Roma in der frühen Nachkriegszeit in Hamburg Kein Zugriff Seiten 173 - 186 Yvonne Robel
  14. Antiziganistische Kontinuitäten in Baden-Württemberg. Die Rolle der Kriminalpolizei in der Entschädigungspraxis von Sintize und Sinti sowie Romnja und Roma Kein Zugriff Seiten 187 - 202 Laura Hankeln
  15. Die zweite Stigmatisierung. »Asoziale« und »Berufsverbrecher« als NS-Opfer in Westdeutschland und in Österreich nach 1945 Kein Zugriff Seiten 203 - 216 Andreas Kranebitter, Dagmar Lieske
    1. Bill Niven: Die »›Cap Arcona‹-Katastrophe« in der deutschen und britischen Erinnerung Kein Zugriff
      1. Maximilian Strnad: Privileg Mischehe? Handlungsräume »jüdisch versippter« Familien 1933-1949, Göttingen 2021 (Sybille Steinbacher) Kein Zugriff
      2. Suzanne Maudet: Dem Tod davongelaufen. Wie neun junge Frauen dem Konzentrationslager entkamen, Berlin/Hamburg 2021 (Alyn Beßmann) Kein Zugriff
      3. David Nasaw: The Last Million. Europe’s Displaced Persons from World War to Cold War, New York 2020 (Reimer Möller) Kein Zugriff
      4. Barbara Stambolis/Ulrich Lamparter (Hg.): Folgen sequenzieller Traumatisierung. Zeitgeschichtliche und psychotherapeutische Reflexionen zum Werk von Hans Keilson, Gießen 2021 (Matthias Heyl) Kein Zugriff
    1. Neuerscheinungen aus den Gedenkstätten Kein Zugriff
  16. Summarys Kein Zugriff Seiten 243 - 256
  17. Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 257 - 264

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