
Geschichtspolitische Umbrüche im postsozialistischen Europa
Auswirkungen auf die Erinnerungskultur- Herausgeber:innen:
- |
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Gedenkstättenarbeit in Zeiten des Umbruchs: Welche Auswirkungen hat der geschichtspolitische Wandel im postsozialistischen Europa? Nach 1990 gründeten sich, teils nach blutigen Bürgerkriegen, postsozialistische Staaten auf den Gebieten Jugoslawiens, der Tschechoslowakei und der Sowjetunion. Im Zuge dessen veränderten sich die Gedenkkulturen grundlegend. Insbesondere seit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine ist die Gedenkstättenarbeit verstärkt herausgefordert, sich dazu zu positionieren. Umso wichtiger ist eine fundierte Auseinandersetzung mit erinnerungskulturellen Transformationen in diesen Ländern. Das Heft beginnt mit einem Überblick zu der von Nationalisierung, Geschichtsumdeutung und Opferkonkurrenz geprägten Entwicklung der Erinnerungskulturen im postsozialistischen Raum Europas nach 1990. Es folgen Schwerpunktsetzungen auf das Baltikum und Russland, die Ukraine, Belarus, das ehemalige Jugoslawien und Polen. Auch werden die Herausforderungen für Gedenkstätten und Museen in Deutschland dargestellt, die sich mit den an Menschen aus dem östlichen und südöstlichen Europa begangenen NS-Verbrechen befassen. Daraus resultieren Veränderungen im Umgang mit Denkmälern an den historischen Orten, hinsichtlich der Forschungsperspektiven zur deutschen Besatzungspolitik und deren Opfern sowie der Präsentationsformen in Ausstellungen.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2025
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5914-7
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8870-3
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Reihe
- Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung
- Band
- 6
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 212
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Editorial Kein Zugriff Seiten 7 - 12Autor:innen: |
- Nationen und Erinnerungskulturen im postsozialistischen Raum Europas nach 1990. Nationalisierung, Geschichtsumdeutung und Opferkonkurrenz Kein Zugriff Seiten 13 - 26Autor:innen:
- Das neue Wohlbehagen am Nationalismus. Aktuelle Entwicklungen der Erinnerungskulturen in Osteuropa Kein Zugriff Seiten 27 - 40Autor:innen:
- Die Erinnerung an die Opfer des Zweiten Weltkrieges im heutigen Belarus Kein Zugriff Seiten 41 - 63Autor:innen:
- Memory and memorials of the Second World War in contemporary Ukraine Kein Zugriff Seiten 64 - 72Autor:innen:
- Nationalisation of memory in late Yugoslavia and Slovenia. Demonisation of antifascism and national reconciliation Kein Zugriff Seiten 73 - 85Autor:innen:
- Geschichte zwischen den Fronten. Erinnerung als politisches Instrument an KZ-Gedenkstätten in Kroatien und Serbien Kein Zugriff Seiten 86 - 100Autor:innen:
- Die Umbrüche in der polnischen Gedenk(stätten)kultur nach 1990 und ihre Auswirkungen auf Deutschland Kein Zugriff Seiten 101 - 112Autor:innen:
- Memorialkultur und Geschichtsdeutungen in KZ-Gedenkstätten. Zum Umgang mit nationalen Zuschreibungen in Gedenkzeichen am Beispiel sowjetischer Häftlinge Kein Zugriff Seiten 113 - 135Autor:innen:
- Denkmalkritik im Zeichen zeitgenössischer Geschichtspolitik. Zur Erweiterung des internationalen Mahnmals in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme Kein Zugriff Seiten 136 - 150Autor:innen: |
- Die Überwindung des Sowjetischen. Erfahrungen des Museums Berlin-Karlshorst Kein Zugriff Seiten 151 - 163Autor:innen:
- Forschungsperspektiven zur deutschen Besatzung vor dem Hintergrund der Umbrüche im östlichen Europa Kein Zugriff Seiten 164 - 173Autor:innen:
- Solidarität von Gedenkstätten. Das »Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine« und die »Hilfe für aus Russland Geflüchtete« Kein Zugriff Seiten 174 - 182Autor:innen:
- дekóder. Russland und Belarus entschlüsseln Kein Zugriff
- Grzegorz Rossoliński-Liebe: Stepan Bandera. Leben und Kult Kein Zugriff
- Neuerscheinungen aus den Gedenkstätten Kein Zugriff
- Summarys Kein Zugriff Seiten 196 - 207
- Autor:innen Kein Zugriff Seiten 208 - 212


