Thomas Meinecke
(TEXT+KRITIK, Bd. 231)- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Text + Kritik Neufassung
- Verlag:
- 11.06.2021
Zusammenfassung
Romancier, Musiker, DJ, Journalist, Radio-Moderator und Produzent von Hörspielen: Thomas Meinecke – zuletzt ausgezeichnet mit dem Berliner Literaturpreis (2020) – ist so vielseitig wie kaum ein Schriftsteller der Gegenwart.
Romane wie "The Church of John F. Kennedy", "Tomboy", "Lookalikes" oder "Selbst" spannen ein dynamisches, diskursives Netz, das neue Welten aus disparaten Fragmenten aufscheinen lässt. Sie provozieren, weil sie konventionelle Gattungsmuster und Kulturtechniken, gesellschaftliche Normen und geläufige Dichotomien unterlaufen. Ihre 'ozeanische' Ästhetik erweitert das popkulturelle Universum, verbindet Sounds der Popmusik mit Theologie, Ethnografie, Psychoanalyse und Queerness, verwebt schöne Literatur mit 'schöner Theorie'. Meineckes so virtuose wie spielerische Bewegung zwischen High und Low macht ihn zum zentralen Autor der Gegenwartsliteratur, der einen produktiven Diskurs um die Frage von Autorschaft anregt, was sich nicht zuletzt in seinen Poetik-Dozenturen bisher u. a. in Frankfurt, Köln und Berlin niederschlägt.
Die Beiträge des Heftes loten die poetologisch-theoretische Matrix und materielle Basis von Meineckes vielschichtigem Werk aus. Sie fragen nach dem Verhältnis von Intertextualität und Plagiat, widmen sich seiner Bibliomanie, Musikaffinität und Gegenwartsemphase, fokussieren die popkulturelle Oberflächenästhetik, erzählerische Ethik und mittelalterliche Mystik.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- Erscheinungsdatum
- 11.06.2021
- ISBN-Print
- 978-3-96707-540-3
- ISBN-Online
- 978-3-96707-541-0
- Verlag
- edition t+k, München
- Reihe
- Text + Kritik Neufassung
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 110
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 2
- Feministischer Materialismus, Adornos Widersprüche, mediokre Körperteile, digitale Glitches, kollaborative Briefromane: »Da gibt es noch so viel zu entdecken«. Ein Gespräch Kein Zugriff Seiten 3 - 14 Charis Goer, Thomas Meinecke
- »Weg mit dem Gehüstel der Geschichtenerzähler«. Thomas Meinecke – Poetik und Werk Kein Zugriff Seiten 15 - 26 Beat Mazenauer
- Re-make / Re-model revisited. Über Thomas Meinecke, F. S.K. und die »Kunst des Zitats« Kein Zugriff Seiten 27 - 37 Eckhard Schumacher
- Schwarze Flächen und weiße Leerräume. Selbst- und Fremdreferenz in der Oberflächenästhetik. (Eine Buchseite von Thomas Meinecke) Kein Zugriff Seiten 38 - 45 Torsten Hahn
- Pop, Plagiat und Persönlichkeitsrechte. Thomas Meineckes Romanpoetik und das Recht Kein Zugriff Seiten 46 - 56 Thomas Ernst
- Poetik der Regelkreise oder Thomas Meineckes erzählerische Ethik Kein Zugriff Seiten 57 - 64 Charlotte Coch
- »Hubert Fichte (…), der hamburgische Pionier der Popliteratur im langen schwingenden Pelzmantel«. Thomas Meineckes Erfindung (s)einer Tradition Kein Zugriff Seiten 65 - 72 Daniela Gretz
- Queering the opera: Mozarts / Da Pontes Cherubino d’Amore. Begehrte Travestie, travestiertes Begehren Kein Zugriff Seiten 73 - 76 Barbara Vinken
- Vertikal/horizontal. Thomas Meineckes Prosa im Spiegel des 19. Jahrhunderts Kein Zugriff Seiten 77 - 84 Charlotte Jaekel
- Meinecke als Mystikerin: Jenseits der Realität / Diskurs-Dichotomie Kein Zugriff Seiten 85 - 92 Bettina Bildhauer
- Auswahlbibliografie Thomas Meinecke (1978–2021) Kein Zugriff Seiten 93 - 101 Charis Goer
- Biografische Notiz Kein Zugriff Seiten 102 - 102
- Notizen Kein Zugriff Seiten 103 - 110





