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Queere Männlichkeiten

Bilderwelten männlich-männlichen Begehrens und queerer Geschlechtlichkeit
Autor:innen:
Reihe:
Image, Band 228
Verlag:
 2023

Zusammenfassung

Die zeitgenössische Ikonographie queeren männlichen Begehrens ist das Produkt einer Schichtung und Sedimentierung vergangener Konzeptionen von Geschlecht und Sexualität. Nicholas Maniu analysiert ebendiese wechselhafte Diskursgeschichte von tradierter und devianter Männlichkeit sowie (Homo-)Sexualität. Ausgehend von der Gedankenfigur des Palimpsests legt er die zwischen Oppression und Emanzipation oszillierende Diskursivierung queerer Männlichkeit dar: Von der Päderastie über die Sodomie bis hin zur Pathologisierung verfolgen die Geister der Vergangenheit den homosexuellen Mann bis heute und prägen unweigerlich seine Bilder.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2023
ISBN-Print
978-3-8376-6738-7
ISBN-Online
978-3-8394-6738-1
Verlag
transcript, Bielefeld
Reihe
Image
Band
228
Sprache
Deutsch
Seiten
628
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
  2. InhaltSeiten 5 - 6 Download Kapitel (PDF)
  3. I. Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 14
  4. II. Forschungstheoretische Grundlagen und Methodik Kein Zugriff Seiten 15 - 84
  5. III.1.1 »›Wenn er sich nicht selbst kennenlernt‹«: Narziss und das Motiv der Spiegelung Kein Zugriff Seiten 85 - 102
  6. III.1.2 Ambivalente Körper: Von Epheben, ›Hermaphroditen‹ und Herkulessen Kein Zugriff Seiten 102 - 126
  7. III.1.3 Paiderastia: Das Erbe der olympischen Päderasten Kein Zugriff Seiten 127 - 146
  8. III.1.4 Von kriegerischem Erotizismus zu erotisiertem Militarismus Kein Zugriff Seiten 146 - 163
  9. III.1.5 Apoll und Marsyas: Im Spannungsfeld zwischen apollinischem ›Ideal‹ und dionysischem Exzess Kein Zugriff Seiten 163 - 179
  10. III.2.1 Monströse Körper: Die verdrehte Körperlichkeit der Sodomiten und ihre Nachwirkungen Kein Zugriff Seiten 179 - 206
  11. III.2.2 Amicitia: Saul, David und Jonathan – Jesus und Johannes – erastês und erômenos? Kein Zugriff Seiten 206 - 225
  12. III.2.3 Donatellos und Michelangelos David: Von der Renaissance zur Verqueerung begehrenswerter Körper Kein Zugriff Seiten 225 - 237
  13. III.2.4 Jakobs Kampf mit dem ›Engel‹: Die Externalisierung internalisierter Homophobie Kein Zugriff Seiten 237 - 258
  14. III.2.5 Der hl. Sebastian: Gefangen zwischen Eros und Thanatos Kein Zugriff Seiten 258 - 286
  15. III.3.1 Mode und Körpersprache als Ausdruck einer queeren Semiotik (I): Macaronis, Dandys, Gay Machos und ›Tunten‹ Kein Zugriff Seiten 286 - 321
  16. III.3.2 Mode und Körpersprache als Ausdruck einer queeren Semiotik (II): Mollies, Drag Queens und das transgressive Potential der Travestie Kein Zugriff Seiten 321 - 348
  17. III.3.3 Romantisierte Projektionen auf das ›Andere‹ oder Die Homoerotisierung des ›Orients‹? Kein Zugriff Seiten 348 - 372
  18. III.3.4 Queere Räume (I): Situative Räume und die ›flüchtige Architektur‹ männlich-männlichen Begehrens Kein Zugriff Seiten 372 - 393
  19. III.3.5 Queere Räume (II): Konkrete Architektur als Ausdruck queerer Identität(en) Kein Zugriff Seiten 393 - 420
  20. IV. Ausblick: Manifestationen und Kontestationen queerer Identität(en) im 20. und 21. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 421 - 428
  21. V. Bibliographie Kein Zugriff Seiten 429 - 490
  22. VI. Abbildungsteil part 1 Kein Zugriff Seiten 491 - 560
  23. VI. Abbildungsteil part 2 Kein Zugriff Seiten 560 - 628

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